Thailändisches rotes Curry mit Schweinefleisch und grünen Bohnen Recipe

Aromatisches rotes Curry mit zartem Schweinefleisch und knackigen grünen Bohnen ist ein Klassiker der thailändischen Hausküche. Mit Jasminreis serviert ist es sättigend, wärmend und voller Geschmack – ein bisschen wie unser Gulasch, nur in einer kokosnussig-scharfen Version.

Rotes thailändisches Curry mit Schweinefleisch und grünen Bohnen ist ein unkompliziertes Eintopfgericht mit komplexem Geschmacksprofil: die leicht süßliche Cremigkeit der Kokosmilch kontrastiert mit der Schärfe der Currypaste und der Salzigkeit der Fischsauce. Durch die Bohnen bekommt das Gericht einen knackigen Akzent, der die Weichheit von Fleisch und Sauce durchbricht und an einen aromatischen, asiatischen Gulasch erinnert.

Thailändisches rotes Curry mit Schweinefleisch und grünen Bohnen

Tipps vom Koch

Schneide das Schweinefleisch in dünne Scheiben gegen die Faser – so wird es schnell zart und bleibt auch bei kurzer Garzeit weich, nicht zäh. Brate die Currypaste im Fett an, bis sie intensiv duftet und sich leicht vom Öl trennt; gibst du sie direkt in die Kokosmilch, bleibt der Geschmack flach und wenig ausdrucksstark.

Serviervorschläge

Mit heißem Jasminreis oder einer Mischung aus Jasmin- und Vollkornreis servieren, die die Sauce besser aufnimmt und dem Gericht mehr Charakter verleiht. Es eignet sich hervorragend für kühle Abende nach einem langen Arbeitstag – es wärmt besser als eine Decke, besonders zusammen mit einem Glas halbtrockenem Riesling oder einem Ingwertee.

Vorbereitungszeit
20 Min
Kochzeit
30 Min
Gesamtzeit
50 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Schweineschulter oder Schweinenacken in dünne Streifen oder kleine Stücke geschnitten - 500 g
  • grüne Bohnen frisch oder tiefgekühlt, Enden abgeschnitten - 250 g
  • Kokosmilch 2 kleine Dosen oder 1 große - 400 ml
  • rote Currypaste für eine mildere Version 1,5 Esslöffel verwenden - 2.5 Esslöffel
  • Fischsauce - 2.5 Esslöffel
  • Palmzucker oder Rohrzucker - 1.5 Esslöffel
  • Kaffir-Limettenblätter in Stücke gezupft; kann durch Limettenschale ersetzt werden - 3 Stück
  • Öl - 1 Esslöffel
  • Wasser zum Verdünnen der Sauce - 150 ml
  • frisches Thai-Basilikum oder normales Basilikum Blätter, zum Servieren - 1 Handvoll
  • Jasminreis zum Servieren - 280 g
Hauptzutat: Schweinefleisch

Zubereitung

  1. Jasminreis in kaltem Wasser waschen und nach Packungsanweisung kochen. Nach dem Garen zugedeckt stehen lassen, damit er locker wird.
  2. In einer großen Pfanne oder einem Wok das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die rote Currypaste hinzufügen und 1–2 Minuten unter Rühren braten, bis sie intensiv duftet und sich leicht im Öl auflöst.
  3. Etwa 1/3 der Kokosmilch zugießen. 2–3 Minuten rühren, bis die Sauce leicht eindickt und kleine Bläschen an der Oberfläche erscheinen.
  4. Die Schweinefleischstücke hinzufügen. 5–7 Minuten unter Rühren braten, bis das Fleisch außen hell geworden ist.
  5. Die restliche Kokosmilch, Wasser und Kaffir-Limettenblätter hinzufügen. Zum leichten Köcheln bringen, die Hitze reduzieren und 10–12 Minuten garen, bis das Fleisch zu weich werden beginnt.
  6. Die grünen Bohnen hinzufügen. Weitere 5–7 Minuten kochen, bis die Bohnen weich, aber noch leicht knackig sind.
  7. Fischsauce und Palmzucker hinzufügen. Umrühren und weitere 2–3 Minuten köcheln lassen. Die Sauce probieren – sie sollte gleichzeitig salzig, leicht süß und pikant sein. Bei Bedarf mit zusätzlicher Fischsauce oder Zucker nachwürzen.
  8. Die Pfanne vom Herd nehmen. Basilikumblätter hinzufügen und vorsichtig unterrühren, damit sie durch die Wärme des Currys leicht zusammenfallen.
  9. Das heiße Curry in Schälchen servieren, den Jasminreis daneben oder darauf anrichten.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 3 Tage
Einfrieren: Ja

Reste des Currys abkühlen lassen und im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter 2–3 Tage aufbewahren; Reis separat lagern. Vor dem Servieren vorsichtig auf dem Herd oder in der Mikrowelle erwärmen und bei Bedarf mit etwas Wasser oder Kokosmilch verdünnen.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Das ist eines der Gerichte, die ich koche, wenn Freunde zum Spieleabend kommen – der Topf mit Curry steht auf einem Rechaud, und jeder nimmt sich zwischen zwei Spielrunden Reis und Sauce nach. Oft gebe ich einen Teil der Bohnen erst ganz zum Schluss dazu, damit ein Teil weich und ein Teil deutlich knackig bleibt – so sind alle Vorlieben in der Runde abgedeckt.

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