Thailändisches Curry mit Schweinefleisch, Aubergine und Thai-Basilikum Recipe
Dieses aromatische Curry mit Schweinefleisch, Aubergine und Thai-Basilikum ist sättigend und voller Umami-Geschmack. In Thailand werden ähnliche Gerichte oft in kleinen Schälchen neben Reis serviert – so wie bei uns Gulasch. Dank Kokosmilch und frischen Kräutern duftet selbst ein ganz normaler Tag zu Hause plötzlich nach Urlaub in Asien.
Dieses thailändische Curry mit Schweinefleisch, Aubergine und Thai-Basilikum begeistert mit tiefem Umami, der Cremigkeit der Kokosmilch und der deutlichen Schärfe der Currypaste. Anders als viele europäische Gulaschgerichte ist die Sauce hier leichter, aromatischer und voller Kräuter, während die Aubergine die Aromen wie ein Schwamm aufsaugt. Es erinnert an das, was in kleinen thailändischen Garküchen serviert wird – eine Schale dickes Curry neben einer Schale Reis, die man auf dem Teller miteinander vermischt.
Tipps vom Koch
Schneide das Schweinefleisch in dünne Scheiben oder kleine Stücke und brate es kräftig an, bevor du Flüssigkeit zugibst – so bekommt die Sauce mehr Tiefe. Die Currypaste solltest du kurz in etwas Fett und einem Teil der dicken Kokosmilchschicht anrösten, bis sie intensiv duftet; erst dann den Rest der Kokosmilch zugießen, sonst wirkt das Curry geschmacklich flach. Die Aubergine kannst du leicht salzen und ein paar Minuten stehen lassen, dann abtupfen – so nimmt sie weniger Fett auf und wird schneller weich.
Serviervorschläge
Serviere das Curry mit heißem Jasmin- oder Klebreis, der die Sauce gut aufnimmt, und frischen Blättern von Thai-Basilikum obendrauf. Dazu passen gut ein gekühltes Lagerbier oder Kokoswasser, das die Schärfe mildert. Das Gericht ist ideal für kalte Winterabende, wenn du klassischen Gulasch durch etwas Exotischeres, aber genauso Sättigendes ersetzen möchtest.
Zutaten
- Schweineschulter oder Nacken in dünne Scheiben oder Streifen geschnitten - 400 g
- Aubergine in größere Würfel geschnitten - 1 Stück
- Kokosmilch gut geschüttelt - 400 ml
- rote Currypaste Menge nach Geschmack - 2 Esslöffel
- Fischsauce oder Sojasauce - 2 Esslöffel
- Palmzucker oder brauner Zucker - 1 Esslöffel
- Kaffir-Limettenblätter optional, kann durch Limettenschale ersetzt werden - 3 Stück
- Thai-Basilikum oder normales Basilikum nur die Blätter - 1 Handvoll
- Öl zum Anbraten der Paste - 1 Esslöffel
- Wasser zum Verdünnen der Sauce - 150 ml
- Chilischote in Scheiben geschnitten, optional - 1 Stück
- Reis zum Servieren -
- Salz nach Geschmack, falls nötig -
Zubereitung
- Die Aubergine in größere Würfel schneiden. Wenn sie sehr bitter ist, leicht salzen, 15 Minuten stehen lassen, dann abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen.
- In einem breiten Topf oder einer tiefen Pfanne das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die rote Currypaste zugeben und 1–2 Minuten unter Rühren anbraten, bis sie intensiv duftet.
- Etwa 1/3 der Kokosmilch angießen. 2–3 Minuten bei mittlerer Hitze rühren, bis die Sauce leicht eindickt und sich das Kokosfett leicht abzusetzen beginnt.
- Die Schweinefleischscheiben zugeben. 5–7 Minuten bei mittlerer Hitze unter Rühren garen, bis das Fleisch auf allen Seiten hell geworden ist.
- Die restliche Kokosmilch, Wasser, Zucker und Fischsauce zugeben. Kaffir-Limettenblätter (oder feine Streifen Limettenschale) einwerfen. Alles zum leichten Köcheln bringen.
- Die Auberginenwürfel zugeben. 15–18 Minuten bei kleiner Hitze ohne Deckel köcheln lassen, bis die Aubergine sehr weich ist und die Sauce leicht eingedickt ist. Zwischendurch umrühren.
- Die Sauce probieren und bei Bedarf mit zusätzlicher Fischsauce (für mehr Salz) oder Zucker (für ein besseres Gleichgewicht der Schärfe) abschmecken. Ist das Curry zu dick, etwas Wasser hinzufügen.
- Zum Schluss die Blätter des Thai-Basilikums und eventuell die Chiliringe zugeben. Noch 1–2 Minuten köcheln lassen, bis die Blätter weich, aber noch grün sind.
- Das heiße Curry in Schälchen neben gekochtem Jasminreis oder direkt auf dem Reis servieren.
Aufbewahrung
Das Curry vollständig abkühlen lassen, dann in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank 2–3 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen bei niedriger Hitze langsam erhitzen und eventuell etwas Wasser oder Kokosmilch hinzufügen, falls die Sauce zu dick geworden ist. Nicht mehrfach aufwärmen.