Thailändischer Reisnudelsalat mit Schweinefleisch, warm serviert Recipe
Dieser Salat ist etwas zwischen warmem Nudelgericht und leichter Pfannenmahlzeit – viele Kräuter, saftiges Schweinefleisch und ein säuerlich-salziges Limettendressing. In Thailand isst man ähnliche Gerichte abends auf Straßenmärkten, wenn es schon kühler ist, man aber trotzdem Lust auf etwas Leichtes und zugleich Sättigendes hat.
Dieser thailändische Reisnudelsalat mit warmem Schweinefleisch verbindet die Leichtigkeit von Kräutern und frischem Gemüse mit sättigendem Fleisch und elastischen Reisnudeln. Das säuerlich-salzige Dressing mit Limette und Chili erinnert an die Aromen der abendlichen Märkte in Thailand, wo man solche Gerichte spät abends isst, wenn die Luft endlich etwas abkühlt. Ein tolles Beispiel dafür, wie thailändische Küche gleichzeitig „Street Food“ und überraschend leicht sein kann.
Tipps vom Koch
Weiche die Reisnudeln nur so lange ein, wie es der Hersteller angibt – sind sie schon vor dem Pfannengang zu weich, zerfallen sie leicht. Brate das Schweinefleisch portionsweise in einer gut erhitzten Pfanne, damit es bräunt, statt im eigenen Saft zu schmoren – so bekommt das Gericht mehr Umami. Probiere das Dressing immer zum Schluss und balanciere es mit Limette, Zucker und Fisch- oder Sojasauce, bis du die richtige Balance zwischen sauer, salzig und leicht süß erreichst.
Serviervorschläge
Dieses Gericht schmeckt am besten direkt nach der Zubereitung, noch leicht warm, mit einer großen Handvoll frischem Koriander oder Minze obendrauf. Dazu passen helles Bier, hausgemachte Limettenlimonade oder gekühlter Jasmintee. Perfekt für ein schnelles, aber eindrucksvolles Abendessen unter der Woche, wenn du nicht lange am Herd stehen willst und dir trotzdem nach etwas Exotischerem als einem belegten Brot ist.
Zutaten
- dünne Reisnudeln (Vermicelli) - 150 g
- Schweinehackfleisch z.B. aus der Schulter - 300 g
- Frühlingszwiebel - 3 Stück
- Kirschtomaten - 150 g
- frische Salatgurke - 0.5 Stück
- frische Minze Blätter - 1 Handvoll
- frischer Koriander kann durch glatte Petersilie ersetzt werden - 1 Handvoll
- Fischsauce oder Sojasauce - 3 Esslöffel
- Limettensaft - 3 Esslöffel
- Zucker - 1.5 Esslöffel
- Chilischote nach Geschmack, Menge nach Belieben reduzieren - 1 Stück
- Öl - 1 Esslöffel
- Wasser für das Dressing - 2 Esslöffel
Zubereitung
- Reisnudeln in einer großen Schüssel mit kochendem Wasser übergießen, sodass sie vollständig bedeckt sind. 5–7 Minuten stehen lassen, bis sie weich, aber noch leicht bissfest sind. Abgießen und mit kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht zusammenkleben.
- Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden (weißen und grünen Teil getrennt). Gurke in Halbmonde schneiden, Kirschtomaten halbieren.
- Minz- und Korianderblätter waschen und trocknen, größere Blätter mit den Fingern in kleinere Stücke zupfen.
- In einer kleinen Schüssel Fischsauce, Limettensaft, Zucker, Wasser und fein gehackte Chilischote verrühren. Rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
- In einer großen Pfanne das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Den weißen Teil der Frühlingszwiebel zugeben und 1–2 Minuten anschwitzen, bis er weich ist und duftet.
- Schweinehackfleisch zugeben. 6–8 Minuten braten, dabei häufig rühren und das Fleisch mit einem Löffel zerteilen, bis es vollständig gebräunt ist und keine rohen Stellen mehr hat.
- Wenn das Fleisch fertig ist, die Pfanne vom Herd nehmen. Die abgetropften Reisnudeln und die Hälfte des vorbereiteten Dressings zum Fleisch geben. Gründlich mischen, damit die Nudeln sich mit Sauce und Fleischsaft überziehen.
- Kirschtomaten, Gurke, den grünen Teil der Frühlingszwiebel, Minz- und Korianderblätter hinzufügen. Vorsichtig mischen, damit die Kräuter nicht zerdrückt werden.
- Probieren und bei Bedarf mehr Fischsauce, Limettensaft oder Zucker zugeben, bis eine ausgewogene salzig-säuerlich-süße Note erreicht ist.
- Den Salat lauwarm oder bei Zimmertemperatur servieren, am besten direkt nach der Zubereitung.
Aufbewahrung
Reste im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter 1–2 Tage aufbewahren. Vor dem Essen kurz bei Zimmertemperatur stehen lassen und bei Bedarf mit etwas Limettensaft und Fisch- oder Sojasauce auffrischen. Die Kräuter können etwas welken, schmecken aber weiterhin gut.