Thailändische Reisnudeln mit Hähnchen und Gemüse in Limettensauce Recipe

Diese Reisnudeln mit Hähnchen und Gemüse sind ein schnelles Pfannengericht, inspiriert von der thailändischen Straßenküche. Es ist ein wenig wie eine vereinfachte Version von Pad Thai, aber mit einer Sauce auf Basis von Limette und Sojasauce, die sich leicht aus gut erhältlichen Zutaten zubereiten lässt. Ideal für ein schnelles Abendessen nach der Arbeit.

Dies ist eine hausgemachte Interpretation beliebter thailändischer Wok-Nudelgerichte, angepasst an eine europäische Vorratskammer. Statt der schwer erhältlichen Tamarinde kommen Limette und Zucker zum Einsatz, wodurch die typische Balance der Geschmacksrichtungen erhalten bleibt.

Diese Nudeln sind eine unkomplizierte, alltagstaugliche Version von thailändischem Street Food – mit einem ausgewogenen Spiel aus Süße, der Säure der Limette, der Salzigkeit der Sojasauce und einer leichten Schärfe, ganz ohne schwer erhältliche Zutaten. Die vereinfachte Pad-Thai-Variante bringt ein wenig Bangkok-Straßenflair in einen gewöhnlichen Feierabend, ohne lange Vorbereitung. Das Gemüse bleibt leicht knackig, sodass das Gericht sättigend, aber dennoch frisch und leicht wirkt.

Warum diese Version funktioniert

  • Die Nudeln werden nur eingeweicht, nicht gekocht, sodass sie elastisch bleiben und nicht zu Brei werden.
  • Das Hähnchen wird separat bei hoher Hitze angebraten, bräunt schön und bleibt saftig, statt zu schmoren.
  • Die Sauce wird vorab in einer Schüssel gemischt und umhüllt die Nudeln in der Pfanne dadurch schnell und gleichmäßig.
  • Das Gemüse wird in Etappen hinzugegeben, behält so seine Farbe und leichte Knackigkeit und macht das ganze Gericht frischer.
Thailändische Reisnudeln mit Hähnchen und Gemüse in Limettensauce

Tipps vom Koch

Reisnudeln nur so lange einweichen, bis sie weich, aber noch elastisch sind – wenn du sie zu lange einweichst, werden sie in der Pfanne zu Brei. Hähnchen portionsweise in einer gut erhitzten Pfanne oder im Wok braten, damit es bräunt, statt im eigenen Saft zu schmoren. Die Limettensauce nach und nach zugeben und schon in der Pfanne abschmecken – so lässt sich Säure und Salz leichter anpassen, als ein zu salziges Gericht zu retten.

Serviervorschläge

Direkt nach dem Braten servieren, mit zusätzlicher Limettenspalte und gehacktem Koriander oder Schnittlauch, damit jeder seine Portion nach Geschmack nachwürzen kann. Dazu passen Wasser mit Limetten- und Gurkenscheiben oder gekühlter Grüntee. Das Gericht ist ein echter Retter an Tagen, an denen du hungrig von der Arbeit oder dem Training kommst und nur eine einzelne Hähnchenbrust und ein paar Gemüse im Kühlschrank hast.

Worauf man achten sollte

  • Die Reisnudeln nicht zu lange einweichen – wenn sie in der Schüssel schon weich sind, zerfallen sie leicht in der Pfanne.
  • Die Pfanne nicht mit zu viel Hähnchen überladen; in einer Lage braten, sonst beginnt es zu schmoren.
  • Nach Zugabe der Sauce energisch, aber behutsam rühren, damit die Nudeln gut überzogen werden, ohne zu zerreißen.

Ersatzzutaten

  • Das Hähnchen kannst du durch Natur- oder Räuchertofu ersetzen, in der Pfanne goldbraun angebraten.
  • Statt Zucchini kannst du Brokkoli in kleinen Röschen verwenden und ihn etwas länger anbraten.
  • Wenn du keine Erdnüsse isst, nimm Cashewkerne oder Sonnenblumenkerne.
  • Für eine glutenfreie Variante Sojasauce durch Tamari oder Kokos-Aminos ersetzen.
Vorbereitungszeit
20 Min
Kochzeit
15 Min
Gesamtzeit
35 Min
Portionen
3

Zutaten

  • Reisnudeln z.B. 5–10 mm breit - 200 g
  • Hähnchenbrust in dünne Streifen geschnitten - 250 g
  • Möhre in feine Stifte (Julienne) geschnitten - 1 Stück
  • Paprika in dünne Streifen geschnitten - 0.5 Stück
  • kleine Zucchini in dünne Halbkreise geschnitten - 0.5 Stück
  • Zwiebel in feine Streifen geschnitten - 0.5 Stück
  • Knoblauch fein gehackt - 2 Zehe
  • Sojasauce hell - 3 Esslöffel
  • Limettensaft frisch gepresst - 2 Esslöffel
  • Zucker - 1 Esslöffel
  • frische oder getrocknete Chilischote (Flocken) oder 0,5 Teelöffel Chiliflocken; Menge nach gewünschter Schärfe anpassen - 0.5 Stück
  • Öl zum Braten - 2.5 Esslöffel
  • frischer Koriander oder Schnittlauch gehackt, zum Servieren - 2 Esslöffel
  • ungesalzene Erdnüsse grob gehackt, zum Bestreuen - 2 Esslöffel
Hauptzutat: Hähnchen

Zubereitung

  1. Reisnudeln in einer großen Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und für die auf der Packung angegebene Zeit (meist 6–10 Minuten) einweichen, bis sie weich, aber noch elastisch sind. Abgießen, mit kaltem Wasser abspülen und die Nudeln vorsichtig mit den Fingern auseinanderlockern, damit sie nicht zusammenkleben.
  2. Hähnchen in dünne Streifen schneiden, Sehnen und Häutchen entfernen und das Fleisch mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen, damit es gut bräunt. Möhre, Paprika und Zucchini in feine Stifte oder Halbkreise schneiden, Zwiebel in Streifen, Knoblauch fein hacken.
  3. In einer kleinen Schüssel Sojasauce, Limettensaft, Zucker und gehackte Chilischote oder Chiliflocken verrühren. Rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Sauce zugleich salzig, süß und deutlich säuerlich schmeckt – in der Pfanne wird sich der Geschmack abrunden.
  4. In einer großen Pfanne oder einem Wok 1,5 Esslöffel Öl bei recht hoher Hitze erhitzen. Hähnchen in einer Lage zugeben und 4–5 Minuten unter Rühren braten, bis das Fleisch innen weiß und außen leicht goldbraun ist, ohne rosa Stellen. Hähnchen auf einen Teller geben.
  5. Restliches Öl in dieselbe Pfanne geben. Zwiebel und Möhre hineingeben und 2–3 Minuten bei recht hoher Hitze unter häufigem Rühren braten, bis sie leicht weich, aber noch knackig und vom Öl glänzend sind.
  6. Paprika, Zucchini und Knoblauch hinzufügen. Weitere 2–3 Minuten braten, bis das Gemüse weicher wird, seine leuchtende Farbe und leichten Biss aber behält; es sollte nicht zerfallen oder stark bräunen.
  7. Eingeweichte Reisnudeln und das gebratene Hähnchen in die Pfanne geben. Die vorbereitete Sauce angießen und alles zügig mit einer Zange oder zwei Löffeln vermengen, damit die Nudeln gut mit der Sauce überzogen sind und nicht zu Klumpen zusammenkleben.
  8. Noch 1–2 Minuten bei mittelhoher Hitze braten, bis die Nudeln heiß und elastisch sind und die Sauce größtenteils aufgenommen ist und die Nudeln leicht glänzen. Falls nötig 1–2 Esslöffel Wasser zugeben, wenn die Nudeln zu trocken wirken.
  9. Abschmecken und bei Bedarf mit etwas Sojasauce (Salzigkeit) oder Limettensaft (Säure) nachwürzen. Sofort servieren, mit gehacktem Koriander oder Schnittlauch und grob gehackten Erdnüssen bestreut.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 2 Tage
Einfrieren: Nein

Reste in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen verzehren. In einer Pfanne mit einem Schuss Wasser oder Brühe bei mittlerer Hitze vorsichtig erwärmen, damit die Nudeln nicht austrocknen.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Ich mache diese Nudeln oft montags, wenn nach dem Wochenende noch Gemüsereste übrig sind – alles landet in einer Pfanne und nichts wird verschwendet. Ich hebe mir auch gern etwas von der Sauce auf, um die Nudeln direkt auf dem Teller noch einmal zu beträufeln, wie in thailändischen Garküchen.

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