Thailändische Reisnudeln mit Hähnchen und Gemüse in Limettensauce Recipe
Diese Reisnudeln mit Hähnchen und Gemüse sind ein schnelles Pfannengericht, inspiriert von der thailändischen Straßenküche. Es ist ein wenig wie eine vereinfachte Version von Pad Thai, aber mit einer Sauce auf Basis von Limette und Sojasauce, die sich leicht aus gut erhältlichen Zutaten zubereiten lässt. Ideal für ein schnelles Abendessen nach der Arbeit.
Diese Nudeln sind eine unkomplizierte, alltagstaugliche Version von thailändischem Street Food – mit einem ausgewogenen Spiel aus Süße, der Säure der Limette, der Salzigkeit der Sojasauce und einer leichten Schärfe, ganz ohne schwer erhältliche Zutaten. Die vereinfachte Pad-Thai-Variante bringt ein wenig Bangkok-Straßenflair in einen gewöhnlichen Feierabend, ohne lange Vorbereitung. Das Gemüse bleibt leicht knackig, sodass das Gericht sättigend, aber dennoch frisch und leicht wirkt.
Tipps vom Koch
Reisnudeln nur so lange einweichen, bis sie weich, aber noch elastisch sind – wenn du sie zu lange einweichst, werden sie in der Pfanne zu Brei. Hähnchen portionsweise in einer gut erhitzten Pfanne oder im Wok braten, damit es bräunt, statt im eigenen Saft zu schmoren. Die Limettensauce nach und nach zugeben und schon in der Pfanne abschmecken – so lässt sich Säure und Salz leichter anpassen, als ein zu salziges Gericht zu retten.
Serviervorschläge
Direkt nach dem Braten servieren, mit zusätzlicher Limettenspalte und gehacktem Koriander oder Schnittlauch, damit jeder seine Portion nach Geschmack nachwürzen kann. Dazu passen Wasser mit Limetten- und Gurkenscheiben oder gekühlter Grüntee. Das Gericht ist ein echter Retter an Tagen, an denen du hungrig von der Arbeit oder dem Training kommst und nur eine einzelne Hähnchenbrust und ein paar Gemüse im Kühlschrank hast.
Zutaten
- Reisnudeln z.B. 5–10 mm breit - 200 g
- Hähnchenbrust in dünne Streifen geschnitten - 250 g
- Möhre in feine Stifte (Julienne) geschnitten - 1 Stück
- Paprika in dünne Streifen geschnitten - 0.5 Stück
- kleine Zucchini in dünne Halbkreise geschnitten - 0.5 Stück
- Zwiebel in feine Streifen geschnitten - 0.5 Stück
- Knoblauch fein gehackt - 2 Zehe
- Sojasauce hell - 3 Esslöffel
- Limettensaft frisch gepresst - 2 Esslöffel
- Zucker - 1 Esslöffel
- frische oder getrocknete Chilischote (Flocken) oder 0,5 Teelöffel Chiliflocken; Menge nach gewünschter Schärfe anpassen - 0.5 Stück
- Öl zum Braten - 2.5 Esslöffel
- frischer Koriander oder Schnittlauch gehackt, zum Servieren - 2 Esslöffel
- ungesalzene Erdnüsse grob gehackt, zum Bestreuen - 2 Esslöffel
Zubereitung
- Reisnudeln in einer großen Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und für die auf der Packung angegebene Zeit (meist 6–10 Minuten) einweichen, bis sie weich, aber noch elastisch sind. Abgießen und mit kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht zusammenkleben.
- Hähnchen in dünne Streifen schneiden. Möhre, Paprika und Zucchini in feine Stifte oder Halbkreise schneiden, Zwiebel in Streifen, Knoblauch fein hacken.
- In einer kleinen Schüssel Sojasauce, Limettensaft, Zucker und gehackte Chilischote oder Chiliflocken verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat – das ist die Sauce für die Nudeln.
- In einer großen Pfanne oder einem Wok 1,5 Esslöffel Öl bei recht hoher Hitze erhitzen. Hähnchen zugeben und 4–5 Minuten unter Rühren braten, bis das Fleisch innen weiß und außen leicht gebräunt ist. Hähnchen auf einen Teller geben.
- Restliches Öl in dieselbe Pfanne geben. Zwiebel und Möhre hineingeben und 2–3 Minuten bei recht hoher Hitze unter häufigem Rühren braten, bis sie leicht weich, aber noch knackig sind.
- Paprika, Zucchini und Knoblauch hinzufügen. Weitere 2–3 Minuten braten, bis das Gemüse weich wird, aber Farbe und leichten Biss behält.
- Eingeweichte Reisnudeln und das gebratene Hähnchen in die Pfanne geben. Die vorbereitete Sauce angießen und alles zügig mit einer Zange oder zwei Löffeln vermengen, damit die Nudeln gut mit der Sauce überzogen sind. Noch 1–2 Minuten braten, bis alles heiß ist.
- Sofort servieren, mit gehacktem Koriander oder Schnittlauch und Erdnüssen bestreut.
Aufbewahrung
Reste in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen verzehren. In einer Pfanne mit einem Schuss Wasser oder Brühe bei mittlerer Hitze vorsichtig erwärmen, damit die Nudeln nicht austrocknen.