Thailändischer Salat mit Glasnudeln, Hähnchen und Mango Recipe
Ein leichter, erfrischender Salat mit Glasnudeln, Hähnchen und süßer Mango – das ideale Gericht für warme Tage. In Thailand isst man ähnliche Salate oft als schnellen Lunch oder Snack auf Straßenmärkten – sie sind sättigend, liegen aber nicht schwer im Magen.
Dies ist eine Variante thailändischer Yum-Salate mit Glasnudeln, in denen süße Früchte, säuerliche Limette und salzige Fischsauce kombiniert werden. Die reduzierte Zutatenliste ermöglicht ein Streetfood-Gefühl wie bei thailändischen Nudelsalaten – ohne einen Besuch im Asialaden.
Dieser thailändische Salat mit Glasnudeln, Hähnchen und Mango vereint die Knackigkeit von Gemüse, die Saftigkeit der Frucht und die Leichtigkeit der Mungbohnen-Nudeln. Süße Mango steht im Kontrast zum säuerlich-scharfen Dressing und den Kräutern – ein Geschmack, der dem sehr nahekommt, was man auf thailändischen Nachtmärkten bekommt. Das Gericht ist sättigend, aber nicht schwer und eignet sich daher perfekt für heiße Tage, an denen man keine Lust auf ein heißes Mittagessen hat.
Tipps vom Koch
Glasnudeln nur ein paar Minuten mit kochendem Wasser übergießen und sofort mit kaltem Wasser abschrecken, damit sie nicht verkochen und elastisch bleiben – zu langes Einweichen macht sie gummiartig. Wähle Mango, die wirklich reif, aber noch fest ist, damit du sie in Streifen schneiden kannst, ohne dass sie zu Püree zerfällt. Würze das Hähnchen bereits beim Braten oder Garen kräftig, denn später lässt sich fehlende Würze nur schwer allein mit dem Dressing ausgleichen.
Serviervorschläge
Den Salat gut gekühlt oder bei Zimmertemperatur servieren, mit frischem Koriander und Erdnüssen oder Cashews für zusätzlichen Crunch bestreut. Dazu passt hausgemachte Limonade mit Limette und Ingwer oder ein leichter, trockener Riesling, der die fruchtigen Noten der Mango betont. Ein ideales Gericht für sommerliche Treffen auf dem Balkon, ein Picknick im Park oder als Lunchbox-Mahlzeit für heiße Tage im Büro.
Worauf man achten sollte
- Die Glasnudeln nicht länger als 7 Minuten einweichen – werden sie zu weich, werden sie gummiartig und kleben nach dem Mischen mit dem Dressing zu einem Klumpen zusammen.
- Die Mango erst ganz zum Schluss zugeben und mit einem breiten Löffel sehr behutsam unterheben, sonst zerfällt die reife Frucht zu Püree und das Dressing wird trüb.
- Das Hähnchen nicht zu trocken braten – nach dem Herunternehmen von der Pfanne gart es noch etwas nach; wenn du es sofort anschneidest, laufen die Säfte aus.
Zutaten
- Glasnudeln (aus Mungbohnen) trocken - 80 g
- Hähnchenbrust ohne Haut - 250 g
- reife Mango in dünne Streifen geschnitten - 1 Stück
- Möhre grob geraspelt oder in dünne Stifte geschnitten - 1 Stück
- frische Gurke in dünne Halbringe geschnitten - 0.5 Stück
- Zwiebel in dünne Streifen geschnitten - 0.5 Stück
- frischer Koriander gehackte Blätter - 3 Esslöffel
- frische Minze gehackte Blätter, optional - 2 Esslöffel
- Fischsauce oder Sojasauce - 2.5 Esslöffel
- Limettensaft frisch gepresst - 3 Esslöffel
- Zucker oder Honig - 1.5 Esslöffel
- rote Chilischote fein gehackt, ohne Kerne für eine mildere Version - 1 Stück
- Öl für das Hähnchen - 1 Esslöffel
- geröstete, ungesalzene Erdnüsse grob gehackt, zum Bestreuen - 3 Esslöffel
Zubereitung
- Glasnudeln mit kochendem Wasser übergießen und 5–7 Minuten ziehen lassen, bis sie vollständig weich und durchsichtig sind. Abgießen, mit kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen; die Nudeln sollen elastisch und glatt sein, nicht gummiartig oder zerfallend.
- Die Hähnchenbrust leicht salzen oder mit 1–2 TL Sojasauce beträufeln. Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und 6–8 Minuten braten, dabei wenden, bis sie außen goldbraun und innen vollständig weiß und saftig ist, ohne rosa Stellen.
- Das gebratene Hähnchen 5 Minuten ruhen lassen, damit sich die Säfte gleichmäßig verteilen, dann quer zur Faser in dünne Streifen schneiden. Das Fleisch sollte im Anschnitt feucht sein und am Rand nicht ausgetrocknet.
- In einer kleinen Schüssel Fischsauce, Limettensaft, braunen Zucker und die fein gehackte Chilischote verrühren. Rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat; das Dressing soll deutlich sauer, salzig und leicht süß sein – ist es zu scharf, eine Prise Zucker zugeben.
- Die Möhre in feine Stifte, die Gurke in Halbmonde und die rote Zwiebel in sehr dünne Streifen schneiden. Koriander und Minze grob hacken, damit sie in jedem Bissen gut wahrnehmbar sind.
- In einer großen Schüssel die gut abgetropften Glasnudeln mit Möhre, Gurke und Zwiebel vermengen. Vorsichtig mischen und die Nudeln dabei mit den Fingern oder einer Zange entwirren, damit sie keinen Klumpen bilden; das Gemüse soll sich gleichmäßig zwischen den Nudeln verteilen.
- Hähnchenstreifen hinzufügen, dann die Mango in längliche, nicht zu dünne Streifen geschnitten – die Frucht sollte reif, aber noch fest sein, damit sie nicht zerfällt. Gehackten Koriander und Minze darübergeben.
- Alles mit dem Dressing übergießen und sehr behutsam von unten nach oben mischen, damit die Mango ihre Form behält und das Dressing bis auf den Schüsselboden gelangt. Die Glasnudeln sollen leicht glänzen und gleichmäßig mit Sauce überzogen sein.
- Den Salat etwa 10 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen, damit die Nudeln einen Teil des Dressings aufnehmen und sich die Aromen verbinden. Vor dem Servieren probieren und bei Bedarf mit zusätzlicher Limette oder Fischsauce nachwürzen.
- Kurz vor dem Servieren mit grob gehackten, gerösteten Erdnüssen bestreuen. Leicht gekühlt oder bei Zimmertemperatur servieren – die Nudeln sollten weich, aber elastisch sein, das Gemüse und die Erdnüsse deutlich knackig.
Aufbewahrung
Reste im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter aufbewahren und innerhalb von 24 Stunden aufessen. Vor dem Servieren kurz durchmischen und bei Bedarf mit etwas Limettensaft und Fisch- oder Sojasauce auffrischen. Nüsse immer frisch darüberstreuen.
Am häufigsten bereite ich diesen Salat morgens vor, bevor es für einen Tagesausflug ins Grüne geht – ich packe ihn in Dosen, und wir essen ihn irgendwo auf einer Decke am See. Er kommt immer gut an, weil er so bunt aussieht und schneller verschwindet als klassische belegte Brote.