Salat mit Nudeln, Hähnchen und Brokkoli im Joghurtdressing Recipe
Satter Nudelsalat im amerikanischen Stil mit Hähnchenstücken, knackigem Brokkoli und einem leichten Dressing auf Joghurtbasis. In den USA tauchen solche Salate oft bei Picknicks und sogenannten Potlucks auf, zu denen jeder etwas mitbringt. Der Geschmack ist cremig, aber nicht schwer, mit einer feinen Säure vom Joghurt und der Knackigkeit des Gemüses.
Das ist eine Abwandlung der in den USA beliebten Pastasalate von Potlucks und Grillpartys, aber mit Joghurt statt großer Mengen Mayonnaise. Dadurch erinnert sie eher an polnische Beilagensalate, lässt sich aber trotzdem gut transportieren und hält sich lange auf dem Buffet.
Dieser Salat ist von amerikanischen Potlucks inspiriert – sättigend wie ein Hauptgericht, aber kalt serviert, wodurch er sich hervorragend transportieren lässt und auch längeres Stehen auf dem Buffet gut verträgt. Das cremige Joghurt-Mayo-Dressing umhüllt Pasta und Hähnchen, während Brokkoli, Paprika und Mais für Knackigkeit und Farbe sorgen und so eine vollwertige Mahlzeit in einer Schüssel ergeben. Durch den Joghurt ist das Ganze leichter als klassische Nudelsalate, die nur mit Mayonnaise zubereitet werden.
Warum diese Version funktioniert
- Joghurt mit einem kleinen Anteil Mayonnaise ergibt ein cremiges, aber leichteres Dressing als Varianten nur mit Mayonnaise.
- Blanchierter Brokkoli und al dente gekochte Pasta behalten ihre Form, sodass der Salat nicht zu Brei zerfällt.
- Gebratenes statt gekochtem Hähnchen hat mehr Aroma und verwässert das Dressing nicht.
- Dill und Zitrone nehmen dem Dressing die Schwere und machen den Salat frischer.
Tipps vom Koch
Koche die Pasta nur bis leicht al dente – ist sie zu weich, zerfällt sie nach dem Mischen mit dem Dressing schnell und der Salat verliert seine Struktur. Den Brokkoli nicht verkochen: Nach kurzem Blanchieren sofort mit kaltem Wasser abschrecken, dann behält er seine intensive Farbe und einen angenehmen Biss. Probiere den Salat vor dem Servieren immer noch einmal gut durchgekühlt, denn die Aromen runden sich ab und oft braucht es dann noch etwas Salz, Pfeffer oder Zitronensaft.
Serviervorschläge
Eine tolle Idee für ein Picknick im Park, einen Grillabend im Garten oder ein Familienessen, wenn du nicht lange in der Küche stehen möchtest – einfach eine Scheibe frisches Brot und einen einfachen Tomatensalat dazu reichen. Gut dazu passen Zitronenlimonade mit Minze oder ein leicht trockener, gut gekühlter Weißwein, wenn du den Salat bei einem sommerlichen Abendessen auf dem Balkon servierst. Du kannst ihn problemlos im Lunchbox mit ins Büro nehmen – er macht lange satt, ohne zu schwer zu sein.
Worauf man achten sollte
- Die heiße Pasta nicht direkt mit dem Dressing mischen – sie verdünnt es und saugt zu viel davon auf, sodass der Salat nach dem Durchkühlen trocken wirkt.
- Den Brokkoli nicht zerkochen; sobald er sein kräftiges Grün verliert und so weich wie Püree ist, zerfällt er im Salat.
Ersatzzutaten
- Einen Teil des Joghurts kannst du durch Kefir ersetzen, wenn du ein säuerlicheres Dressing magst.
- Mais aus der Dose lässt sich durch kurz vorgegarte und abgekühlte TK-Maiskörner ersetzen.
- Das Hähnchen kannst du problemlos durch übrig gebliebenen Braten von Pute oder durch gewürfelten Schinken austauschen.
Zutaten
- Pasta kurze Form, z.B. Fusilli oder Farfalle - 250 g
- Hähnchenbrust in Würfel geschnitten - 250 g
- Brokkoli in kleine Röschen geteilt - 1 Stück
- Rote Paprika in Würfel geschnitten - 1 Stück
- Mais aus der Dose abgetropft - 150 g
- Naturjoghurt griechisch oder anderer dickflüssiger Joghurt - 200 g
- Mayonnaise - 2 Esslöffel
- Zitronensaft frisch gepresst - 1 Esslöffel
- Knoblauch durch die Presse gedrückt - 1 Zehe
- Pflanzenöl zum Braten des Hähnchens - 1 Esslöffel
- Salz oder nach Geschmack - 1 Teelöffel
- Schwarzer Pfeffer frisch gemahlen - 0.5 Teelöffel
- Dill gehackt, optional - 2 Esslöffel
Zubereitung
- Die Pasta in stark gesalzenem Wasser 1–2 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben kochen, damit sie al dente und elastisch bleibt. Abgießen, mit kaltem Wasser abspülen, sehr gut abtropfen lassen und in einer dünnen Schicht auf einem großen Teller verteilen, damit sie schnell auskühlt und nicht zusammenklebt.
- Den Brokkoli in kleine, mundgerechte Röschen teilen. In kochendes, leicht gesalzenes Wasser geben und 2–3 Minuten garen, bis er intensiv grün und beim Einstechen mit dem Messer noch leicht bissfest ist, nicht weich wie Püree. Abgießen und sofort mit sehr kaltem Wasser abschrecken oder in eine Schüssel mit Eiswasser geben.
- Die Paprika in kleine Würfel schneiden, den Mais aus der Dose gründlich abtropfen lassen und kurz beiseitestellen, damit keine zusätzliche Flüssigkeit mehr austritt. Die Hähnchenbrust mit Küchenpapier trocken tupfen, in kleine Würfel schneiden, direkt vor dem Braten mit einer Prise Salz und Pfeffer würzen, damit sie nicht zu viel Saft verliert.
- Das Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, bis es leicht zu schimmern beginnt. Das Hähnchen dazugeben und 6–8 Minuten unter Rühren braten, bis die Stücke leicht gebräunt sind und innen nicht mehr rosa sind; der austretende Fleischsaft sollte klar sein.
- Das gebratene Hähnchen auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller geben, damit überschüssiges Fett aufgesaugt wird, und vollständig auskühlen lassen. Das Fleisch sollte Zimmertemperatur haben, bevor es mit dem Joghurt vermischt wird, damit das Dressing nicht gerinnt.
- In einer großen Schüssel Joghurt, Mayonnaise, Zitronensaft, fein geriebenen oder gepressten Knoblauch, Salz und Pfeffer verrühren. Das Dressing soll glatt, leicht fließend, deutlich säuerlich und etwas salziger sein, als du es normalerweise würzen würdest – die Pasta mildert den Geschmack später ab.
- Die abgekühlte Pasta, das Hähnchen, den Brokkoli, die Paprika und den Mais in die Schüssel mit dem Dressing geben. Vorsichtig, aber gründlich mit einem Spatel von unten nach oben mischen, bis alle Zutaten gleichmäßig mit einer dünnen Schicht Dressing überzogen sind und keine trockenen Nudelteile mehr sichtbar sind.
- Den fein gehackten Dill hinzufügen und erneut mischen. Den Salat nun probieren – an diesem Punkt sollte der Geschmack leicht zitronig, gut gesalzen und deutlich nach Knoblauch sein, da sich die Aromen nach dem Kühlen etwas abschwächen; bei Bedarf nachwürzen.
- Die Schüssel abdecken und den Salat mindestens 20–30 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit das Dressing andickt und sich die Aromen verbinden. Vor dem Servieren noch einmal durchrühren, die Konsistenz prüfen und bei Bedarf einen Löffel Joghurt oder etwas Zitronensaft hinzufügen sowie mit Salz abschmecken.
Aufbewahrung
Den Salat abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen aufessen. Vor dem Servieren kurz durchrühren und bei Bedarf mit etwas zusätzlichem Joghurt oder Zitronensaft auffrischen, falls er zu trocken wirkt.
Am häufigsten bereite ich diesen Salat am Tag vor einem Ausflug ins Grüne zu – ich packe ihn in eine große Dose, werfe ein paar Plastikgabeln dazu und wir haben ein fertiges Mittagessen auf der Picknickdecke. Oft verwende ich dafür auch Reste von gegrilltem Hähnchen vom Wochenende, damit nichts verschwendet wird.