Koreanisches Tofu in Soja-Knoblauch-Sauce Recipe

Dieses einfache Gericht aus goldbraun gebratenem Tofu, der mit einer aromatischen Soja-Knoblauch-Sauce übergossen wird, ist eine klassische koreanische Beilage zu Reis. Es erinnert ein wenig an polnische Pfannenkoteletts, nur in pflanzlicher Version und ohne Panade. In Korea steht es oft als eines von vielen kleinen Gerichten auf dem Tisch, kann aber problemlos die Hauptrolle in einem leichten vegetarischen Abendessen übernehmen.

Gebratenes Tofu in Soja-Knoblauch-Sauce zeigt, wie die koreanische Küche aus einer einfachen Zutat durch eine nach dem Braten zugegebene Marinade das Maximum an Geschmack herausholt. Goldene, leicht knusprige Tofuscheiben saugen eine salzig-süße Sauce mit Knoblauch, Sesam und Schnittlauch auf und werden so zu einer Art pflanzlichem „Kotelett“ ohne Panade. Das Gericht eignet sich hervorragend als Banchan, spielt aber bei Menschen, die weniger Fleisch essen, oft die Hauptrolle auf dem Teller.

Koreanisches Tofu in Soja-Knoblauch-Sauce

Tipps vom Koch

Der Schlüssel ist wirklich gründliches Trockentupfen des Tofus – je weniger Wasser, desto schöner bräunt es und desto weniger spritzt es in der Pfanne. Brate bei mittlerer, nicht zu hoher Hitze, damit das Tofu Zeit hat, innen etwas auszutrocknen, statt außen nur zu verbrennen; rühre es nicht ständig um, sondern gib ihm Zeit, eine goldene Kruste zu entwickeln. Bereite die Sauce fertig zu, bevor das Tofu aus der Pfanne kommt – heiße Scheiben nehmen das Aroma von Knoblauch und Sesam besser auf.

Serviervorschläge

Serviere es mit einer Schüssel Reis und kurz angebratenem Spinat oder Pak Choi – so hast du in 20–25 Minuten eine vollständige, pflanzliche Mahlzeit. Es eignet sich perfekt als schnelles Abendessen nach der Arbeit, wenn du keine Energie für aufwendiges Kochen hast, aber etwas Sättigenderes als ein belegtes Brot möchtest. Zum Trinken passen grüner Tee oder Wasser mit Ingwer, die den Knoblauch-Sesam-Charakter der Sauce unterstreichen.

Vorbereitungszeit
15 Min
Kochzeit
15 Min
Gesamtzeit
30 Min
Portionen
3

Zutaten

  • Tofu fest, im Block - 400 g
  • Öl zum Braten - 3 Esslöffel
  • Sojasauce - 3 Esslöffel
  • Wasser - 2 Esslöffel
  • Reisessig - 1 Esslöffel
  • Zucker - 1 Teelöffel
  • Knoblauch fein gehackt - 3 Zehen
  • Schnittlauch gehackt - 2 Esslöffel
  • Sesamöl - 1 Teelöffel
  • geröstete Sesamsamen - 1 Teelöffel
  • schwarzer Pfeffer zum Abschmecken - 0.25 Teelöffel
Hauptzutat: tofu

Zubereitung

  1. Tofu aus der Packung nehmen, das Wasser abgießen und mit Küchenpapier von allen Seiten gründlich trocken tupfen, dabei vorsichtig andrücken.
  2. Tofu in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und, falls du kleinere Stücke möchtest, jede Scheibe halbieren.
  3. In einer großen Pfanne das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Tofuscheiben in einer Lage hineinlegen und 4–5 Minuten auf einer Seite braten, bis die Unterseite goldbraun und leicht knusprig ist.
  4. Tofu vorsichtig wenden und weitere 3–4 Minuten braten, bis auch die zweite Seite gebräunt ist. Wenn die Pfanne klein ist, das Tofu portionsweise braten.
  5. Währenddessen die Sauce zubereiten: In einer Schüssel Sojasauce, Wasser, Reisessig, Zucker, gehackten Knoblauch, Schnittlauch, Sesamöl, Sesam und Pfeffer verrühren.
  6. Das fertig gebratene Tofu auf einen Teller oder in eine flache Schale geben. Solange es noch heiß ist, gleichmäßig mit der vorbereiteten Sauce übergießen.
  7. Das Tofu 5 Minuten ziehen lassen, damit es einen Teil der Sauce aufnimmt, dann mit Reis und Gemüse servieren.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 3 Tage
Einfrieren: Nein

Reste vollständig abkühlen lassen und in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank 2–3 Tage aufbewahren. Zum Aufwärmen kurz in der Pfanne oder in der Mikrowelle erhitzen; bei bereits mit Sauce übergossenem Tofu wird die Kruste weicher, der Geschmack bleibt aber intensiv. Kalt schmeckt es auch gewürfelt in Salaten sehr gut.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Das ist eines meiner Standardgerichte „nach später Rückkehr aus dem Zug“ – ich weiß, dass Tofu im Kühlschrank wartet und den Rest der Zutaten habe ich immer im Vorratsschrank. Oft mache ich gleich die doppelte Menge und esse den Rest am nächsten Tag kalt, in Würfel geschnitten, als Einlage in einem Lunch-Salat.

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