Koreanische Gemüsepfanne mit Weizennudeln und Tofu Recipe
Eine bunte Pfanne voller Gemüse, Weizennudeln und angebratenem Tofu in einer Soja-Sesam-Sauce ist die koreanische Antwort auf „Nudeln mit Gemüse – schnell gemacht“. In Korea entstehen solche Gerichte oft aus dem, was gerade im Kühlschrank ist – Hauptsache, es ist farbenfroh und aromatisch. Geschmacklich erinnert es an eine Mischung aus Stir-Fry mit Nudeln und einer leichten Version von Japchae, nur mit einer anderen Nudelsorte.
Dieses Gericht verbindet die schnelle Zubereitung eines klassischen Stir-Fry mit der herzhaften Tiefe koreanischer Aromen. Es ist flexibel, ideal zur Resteverwertung und liefert dank Tofu und viel Gemüse eine ausgewogene, sättigende Mahlzeit.
Tipps vom Koch
Schneide das Gemüse möglichst gleichmäßig, damit es in der Pfanne gleichzeitig gar wird und schön knackig bleibt. Tofu wird besonders knusprig, wenn du ihn vor dem Braten gut trocken tupfst und die Pfanne nicht zu voll machst.
Serviervorschläge
Serviere die Gemüsepfanne in tiefen Schalen, damit sich Sauce und Nudeln gut vermischen. Reiche dazu Kimchi oder einen einfachen Gurkensalat mit Reisessig für noch mehr Frische.
Zutaten
- Weizennudeln z. B. Spaghetti, Udon oder andere mitteldicke Nudeln - 200 g
- Tofu fest, in Würfel geschnitten - 250 g
- Karotte in feine Stifte geschnitten - 1 Stück
- rote Paprika in Streifen geschnitten - 0.5 Stück
- Zucchini in Halbscheiben geschnitten - 0.5 Stück
- Chinakohl in Streifen geschnitten - 100 g
- Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten - 3 Stück
- Knoblauch fein gehackt - 3 Zehen
- Sojasauce - 4 Esslöffel
- Gochujang-Paste für eine mildere Version 2 Teelöffel verwenden - 1 Esslöffel
- Sesamöl - 1.5 Esslöffel
- Pflanzenöl zum Braten - 2 Esslöffel
- Sesamsamen geröstet - 1 Esslöffel
- Salz nach Geschmack, vorsichtig dosieren, da Sojasauce salzig ist
- Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung
- Die Nudeln in gesalzenem Wasser nach Packungsanweisung kochen, die Garzeit jedoch um 1 Minute verkürzen, damit sie leicht al dente sind. Abgießen, kurz mit kaltem Wasser abspülen und beiseitestellen.
- Tofu mit Küchenpapier trocken tupfen und in Würfel schneiden. Leicht salzen.
- In einer großen Pfanne oder einem Wok 1 Esslöffel Pflanzenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Tofu zugeben und 6–7 Minuten unter vorsichtigem Wenden braten, bis die Würfel von allen Seiten goldbraun sind. Tofu auf einen Teller geben.
- In derselben Pfanne den zweiten Esslöffel Öl erhitzen. Knoblauch zugeben und 30–40 Sekunden braten, bis er duftet, aber nicht bräunt.
- Karotte, Paprika und Zucchini hinzufügen. 4–5 Minuten bei recht hoher Hitze unter häufigem Rühren braten, bis das Gemüse leicht weich, aber noch knackig ist.
- Chinakohl und die Hälfte der Frühlingszwiebel zugeben und weitere 2 Minuten braten.
- In einer kleinen Schüssel Sojasauce, Gochujang-Paste und Sesamöl verrühren, bis eine glatte Sauce entsteht.
- Gekochte Nudeln und den gebratenen Tofu zum Gemüse in die Pfanne geben. Die vorbereitete Sauce darübergießen und alles zügig vermengen, damit Nudeln und Einlagen gleichmäßig überzogen sind. Noch 1–2 Minuten braten, bis alles gut heiß ist.
- Abschmecken und bei Bedarf mit Salz oder Pfeffer nachwürzen.
- Auf Teller verteilen, mit der restlichen Frühlingszwiebel und den gerösteten Sesamsamen bestreuen. Sofort servieren.
Aufbewahrung
Reste in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen aufessen. Beim Aufwärmen in der Pfanne einen Schuss Wasser oder etwas Sesamöl zugeben, damit die Nudeln wieder locker und aromatisch werden.
Ich mag dieses Rezept besonders an Tagen, an denen der Kühlschrank halb leer wirkt – ein paar Gemüsereste, etwas Tofu und Nudeln reichen, um in kurzer Zeit ein buntes, aromatisches Essen auf den Tisch zu bringen.