Koreanischer Salat mit Tofu, Gurke und Reisnudeln Recipe
Ein leichter, knackiger Salat mit zartem Tofu, elastischen Reisnudeln und Gurke in einem Sesam-Soja-Dressing. Er erinnert an asiatische Nudelgerichte mit Gemüse, wird aber kalt serviert und bekommt durch Sojasauce, Reisessig und etwas scharfe Paste einen deutlich koreanischen Charakter. In Korea tauchen solche Salate oft als eine von vielen kleinen Beilagen auf dem Tisch auf, können aber problemlos die Hauptrolle in einem leichten Sommermittagessen spielen.
Dieser Salat kombiniert zarten, knusprig gebratenen Tofu mit leichten Reisnudeln und frischem Gemüse in einem aromatischen, leicht scharfen Sesam-Soja-Dressing. Er ist schnell gemacht, schmeckt kalt besonders gut und bringt typische koreanische Aromen auf unkomplizierte Weise auf den Teller.
Tipps vom Koch
Brate den Tofu in Ruhe und wende ihn vorsichtig – so wird er außen knusprig und bleibt innen saftig. Wenn du den Salat für Gäste machst, kannst du alle Komponenten vorbereiten und erst kurz vor dem Servieren mit dem Dressing mischen, damit alles schön frisch bleibt.
Serviervorschläge
Serviere den Salat in tiefen Schalen und garniere ihn mit extra Sesamsamen und ein paar Frühlingszwiebelringen. Dazu passen Kimchi oder andere eingelegte Gemüse sowie gekühlter grüner Tee.
Zutaten
- Tofu natur, fest - 250 g
- Reisnudeln dünn, Typ Vermicelli - 120 g
- Gurke mittelgroß, frisch - 1 Stück
- Karotte mittelgroß - 1 Stück
- Frühlingszwiebel mit Grün - 3 Stücke
- Knoblauch - 2 Zehen
- Sojasauce hell - 3 Esslöffel
- Reisessig - 2 Esslöffel
- Sesamöl geröstet - 1.5 Esslöffel
- Gochujang-Paste für die Schärfe, nach Belieben weniger verwenden - 1 Esslöffel
- Zucker oder Honig - 1 Teelöffel
- Sesamsamen in einer trockenen Pfanne angeröstet - 1 Esslöffel
- Pflanzenöl zum Anbraten des Tofus - 1 Esslöffel
- Salz zum Abschmecken
- Pfeffer zum Abschmecken
Zubereitung
- Reisnudeln in einer großen Schüssel mit kochendem Wasser übergießen, mit einem Teller abdecken und 5–7 Minuten stehen lassen, bis sie weich sind. In ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht zusammenkleben.
- Tofu aus der Packung nehmen, gründlich mit Küchenpapier trockentupfen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Von allen Seiten leicht salzen.
- Pflanzenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Tofu zugeben und 6–8 Minuten unter vorsichtigem Wenden braten, bis die Würfel von mehreren Seiten goldbraun und leicht knusprig sind. Zum Abkühlen beiseitestellen.
- Gurke längs halbieren, mit einem Teelöffel die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in dünne Halbscheiben schneiden. Karotte schälen und in sehr feine Stifte schneiden oder grob raspeln.
- Frühlingszwiebel (weißen und grünen Teil) in dünne Ringe schneiden. Knoblauch fein hacken oder durch die Presse drücken.
- In einer Schüssel Sojasauce, Reisessig, Sesamöl, Gochujang-Paste und Zucker verrühren. Mit einem Löffel rühren, bis sich die Paste aufgelöst hat und ein glattes Dressing entsteht.
- In eine große Schüssel Reisnudeln, Gurke, Karotte, Frühlingszwiebel und Tofu geben. Mit dem Dressing übergießen und alles vorsichtig mit den Händen oder einer Zange mischen, damit der Tofu nicht zerbricht. Abschmecken und bei Bedarf mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
- Zum Schluss alles mit den gerösteten Sesamsamen bestreuen. Sofort servieren oder 15–20 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden.
Aufbewahrung
Reste im Kühlschrank in einem luftdicht verschlossenen Behälter aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen verzehren. Vor dem Servieren kurz durchmischen und bei Bedarf mit etwas zusätzlicher Sojasauce oder Sesamöl abschmecken.
Ich mag an diesem Rezept, dass es sich leicht an den eigenen Geschmack anpassen lässt – mal mit mehr Schärfe, mal ganz mild, je nachdem, wie viel Gochujang du verwendest. Perfekt für heiße Tage, an denen man nicht lange am Herd stehen möchte.