Koreanischer Salat mit Tofu, Gurke und Weizennudeln – kalt serviert Recipe
Ein kühles Gericht, das an eine Mischung aus Nudelsalat und sommerlicher Kaltschale erinnert – viel Gurke, zartes Tofu und elastische Nudeln in einem erfrischenden Dressing. In Korea isst man ähnliche Schüsseln mit kalten Nudeln an heißen Tagen, wenn niemand lange am Herd stehen möchte. Bei uns eignet es sich hervorragend als leichtes Büro-Mittagessen oder als Abendessen nach einem heißen Tag.
Dieser Salat verbindet die Frische von viel rohem Gemüse mit der Sättigung durch Nudeln und Tofu – ideal für heiße Tage, an denen man etwas Leichtes, aber dennoch Nahrhaftes essen möchte. Das süß-säuerlich-scharfe Dressing verleiht dem Gericht einen klar koreanisch inspirierten Charakter.
Tipps vom Koch
Spüle die Nudeln wirklich gründlich mit kaltem Wasser ab, damit sie nicht zusammenkleben und der Salat schön locker bleibt. Wenn du den Salat mit ins Büro nimmst, transportiere das Dressing separat und mische alles erst kurz vor dem Essen – so bleiben Gurke und Karotte knackig.
Serviervorschläge
In tiefen Schalen servieren, großzügig mit Sesam und frischem Schnittlauch bestreut. Dazu passen kalter Tee oder Sprudelwasser mit Zitrone; als Beilage eignen sich kleine Kimchi-Portionen oder Edamame.
Zutaten
- Weizennudeln z.B. dünne Ramen-Nudeln oder halbiertes Spaghetti - 160 g
- Tofu natur, fest, in Würfel geschnitten - 150 g
- Gurke in dünne Halbmonde oder Stifte geschnitten - 150 g
- Karotte grob gerieben oder in feine Stifte geschnitten - 50 g
- Schnittlauch gehackt - 8 g
- Knoblauch gerieben oder fein gehackt - 1 Zehe
- Sojasauce - 25 ml
- Reisessig oder ein anderer milder Essig - 20 ml
- Sesamöl - 10 ml
- Honig oder Zucker - 8 g
- Gochujang-Paste für Schärfe, Menge nach Belieben reduzieren - 10 g
- Sesamsamen in einer trockenen Pfanne geröstet - 5 g
- Salz zum Salzen des Nudelwassers und der Gurke - 2 g
- Wasser zum Kochen der Nudeln - 1000 ml
Zubereitung
- Die Gurke in dünne Halbmonde oder Stifte schneiden, mit einer Prise Salz bestreuen, mischen und 10 Minuten stehen lassen, damit sie Wasser zieht. Anschließend überschüssige Flüssigkeit mit der Hand oder in einem Sieb leicht ausdrücken.
- Die Nudeln in gesalzenem Wasser nach Packungsanweisung kochen, bis sie weich, aber noch bissfest sind. Abgießen und sofort mit kaltem Wasser abspülen, um den Garprozess zu stoppen, dann gut abtropfen lassen.
- Tofu in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Wenn du möchtest, kannst du ihn mit Küchenpapier leicht trockentupfen, damit er das Dressing besser aufnimmt.
- In einer kleinen Schüssel Sojasauce, Reisessig, Sesamöl, Honig, Knoblauch und Gochujang-Paste verrühren, bis ein glattes Dressing entsteht. Abschmecken und bei Bedarf etwas mehr Honig oder Essig hinzufügen, um den Geschmack anzupassen.
- In einer großen Schüssel Nudeln, Gurke, Karotte und Tofu mischen. Das Dressing darübergeben und vorsichtig vermengen, damit der Tofu nicht zerbricht.
- Die Hälfte des Schnittlauchs und der Sesamsamen hinzufügen und noch einmal kurz durchmischen. Den Salat 10–15 Minuten im Kühlschrank kalt stellen, damit er durchkühlt und die Aromen sich verbinden.
- Vor dem Servieren mit dem restlichen Schnittlauch und Sesam bestreuen. Wenn der Salat zu trocken wirkt, 1–2 Esslöffel kaltes Wasser und etwas Sojasauce hinzufügen.
Aufbewahrung
Der Salat hält sich gut abgedeckt im Kühlschrank etwa 1 Tag. Vor dem Servieren kurz durchmischen und bei Bedarf mit etwas Wasser und Sojasauce auffrischen, da die Nudeln einen Teil des Dressings aufsaugen.
Ich bereite diesen Salat gern in einer größeren Menge zu, wenn eine Hitzewelle ansteht – so habe ich für ein bis zwei Tage ein fertiges, erfrischendes Essen im Kühlschrank, das weder schwer im Magen liegt noch langweilig schmeckt.