Koreanischer Salat mit Tofu und Tomaten Recipe
Dieser Salat aus Tofu und Tomaten ist ein schnelles, leichtes Gericht, das in Korea im Sommer oft als kühle Beilage zu Reis serviert wird. Zartes Tofu verbindet sich mit saftigen Tomaten, einer pikanten Soja-Knoblauch-Soße und Sesam. Man kann ihn mit unserem Tomatensalat mit Zwiebeln vergleichen, nur in einer deutlich asiatischeren Variante.
Dieser koreanische Salat verbindet zartes, kühles Tofu mit saftigen Tomaten und einer kräftigen Knoblauch-Sesam-Soße, die dem Ganzen eine tiefe Umami-Note verleiht. In Korea landet er an heißen Tagen oft als erfrischende Beilage zu einer Schale dampfendem Reis auf dem Tisch – der Kontrast aus Temperatur und Textur ist dabei entscheidend. Er zeigt eindrucksvoll, wie man aus wenigen einfachen Zutaten ein Gericht mit völlig anderem Charakter als unser klassischer Tomatensalat mit Zwiebeln zaubern kann.
Tipps vom Koch
Das Tofu gut abtropfen lassen, aber nicht zu stark pressen – es soll elastisch bleiben und nicht zerbröseln; 5–10 Minuten auf Küchenpapier reichen meist aus. Die Soße unbedingt vor dem Übergießen probieren und das Verhältnis von Salz, Süße und Säure anpassen – verschiedene Sojasoßen haben sehr unterschiedliche Intensitäten. Nach dem Mischen dem Salat kurz Ruhe gönnen, ihn aber nicht zu lange im Kühlschrank lassen, da eiskaltes Tofu Aromen schlechter aufnimmt.
Serviervorschläge
Als kühle Beilage zu einer Schale weißen Reis oder Bibimbap servieren, besonders zu einfachen Grillgerichten wie Hähnchen oder Schweinefleisch. Sehr gut passt dazu leicht sprudelndes Wasser mit Zitrone oder ein helles, mildes Lagerbier. Für sommerliche Treffen auf dem Balkon kannst du ihn mit anderen kleinen Häppchen im Banchan-Stil kombinieren – etwa Gurkenkimchi, eingelegtem Rettich oder Nori-Snacks.
Zutaten
- Tofu weich oder mittelfest, natur - 250 g
- Tomaten mittelgroß, reif - 3 Stück
- Frühlingszwiebel mit Grün - 2 Stück
- Sojasoße hell - 3 Esslöffel
- Reisessig - 1 Esslöffel
- Sesamöl - 1.5 Esslöffel
- Knoblauch fein gehackt oder gerieben - 2 Zehen
- Zucker - 1 Teelöffel
- Chilischote frisch, z.B. rot; wenn du es nicht scharf magst, die Kerne entfernen - 1 Stück
- Sesam geröstet - 1 Esslöffel
- Wasser zum leichten Verdünnen der Soße - 1 Esslöffel
- Pfeffer zum Abschmecken - 0.25 Teelöffel
- Salz für die Tomaten, falls sie wenig süß sind - 0.25 Teelöffel
- frischer Koriander optional, gehackt - 1 Handvoll
- Zitrone optional, ein paar Tropfen Saft für mehr Frische - 0.25 Stück
Zubereitung
- Das Tofu vorsichtig aus der Packung nehmen, abtropfen lassen und auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen. Mit einem weiteren Küchenpapier abdecken und leicht mit der Hand andrücken, um überschüssiges Wasser zu entfernen. Das Tofu in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
- Die Tomaten waschen, Strünke entfernen und in größere Würfel oder Spalten schneiden. Wenn die Schale sehr hart ist, können die Tomaten vorher blanchiert und geschält werden, das ist aber nicht zwingend nötig.
- Die Frühlingszwiebel samt Grün in feine Ringe schneiden. Die Chilischote in dünne Scheiben schneiden.
- In einer kleinen Schüssel Sojasoße, Reisessig, Sesamöl, Wasser, Zucker, gehackten Knoblauch und Pfeffer verrühren. Rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Soße probieren – sie sollte salzig-süß-säuerlich mit deutlichem Knoblauch- und Sesamaroma sein.
- Auf einem großen Teller oder in einer flachen Schüssel Tofuwürfel und Tomatenstücke anrichten. Mit Frühlingszwiebel und Chili bestreuen.
- Den Salat mit der vorbereiteten Soße übergießen, dabei darauf achten, dass Tofu und Tomaten überall benetzt werden. Den Teller vorsichtig hin- und herbewegen oder die Stücke sehr behutsam mit einem Löffel verschieben, damit das Tofu nicht zerdrückt wird.
- Den Salat mit geröstetem Sesam und nach Wunsch frischem Koriander bestreuen. Für einen noch frischeren Geschmack ein paar Tropfen Zitronensaft hinzufügen.
- 5–10 Minuten bei Zimmertemperatur ziehen lassen, damit das Tofu etwas von der Soße aufnimmt, und als Beilage zu Reis oder als leichte, eigenständige Mahlzeit servieren.
Aufbewahrung
Den fertig angemachten Salat am besten innerhalb von 1 Tag verzehren. Im Kühlschrank in einem geschlossenen Behälter aufbewahren; vor dem Servieren kurz umrühren und bei Bedarf mit etwas frischer Soße auffrischen.