Koreanische Suppe mit Tofu und Reisnudeln – schnell gemacht Recipe

Eine einfache, hausgemachte Suppe mit zartem Tofu, Reisnudeln und Gemüse in einer leichten, aber aromatischen Gemüsebrühe. In Korea werden ähnliche Suppen oft als schnelles Abendessen unter der Woche gekocht, wenn keine Zeit für langes Kochen bleibt. Die Aromen sind mild, aber dank Sojasauce und Sesam hat die Suppe trotzdem Tiefe und wärmt angenehm von innen.

Diese Suppe vereint weiches Tofu, zarte Reisnudeln und frisches Gemüse in einer klaren, aromatischen Brühe – leicht, aber trotzdem sättigend. Sie erinnert an koreanische Alltagsküche, wie sie unter der Woche schnell auf den Tisch kommt, ohne komplizierte Zutaten oder lange Kochzeiten. Ideal, wenn du etwas Warmes und Beruhigendes brauchst, das den Magen nicht beschwert.

Koreanische Suppe mit Tofu und Reisnudeln – schnell gemacht

Tipps vom Koch

Schneide das Tofu nicht zu klein, damit die Würfel in der Suppe stabil bleiben und nicht zerfallen. Wenn du mehr Röstaromen magst, kannst du die Tofuwürfel vor dem Zugeben zur Suppe kurz in einer Pfanne anbraten. Achte außerdem darauf, den Chinakohl nicht zu lange zu kochen – er schmeckt am besten, wenn er noch leicht knackig ist. Die Brühe kannst du mit etwas mehr Sojasauce oder einem Spritzer Reisessig an deinen Geschmack anpassen.

Serviervorschläge

Serviere die Suppe in tiefen Schalen und stelle zusätzlich Sojasauce, Chiliöl und extra gerösteten Sesam auf den Tisch, damit sich jeder seine Schale nachwürzen kann. Dazu passen kleine koreanische Beilagen wie Kimchi, eingelegter Rettich oder Gurken. Als vollständige Mahlzeit kannst du die Suppe mit einer Portion gedämpftem Reis ergänzen.

Vorbereitungszeit
15 Min
Kochzeit
15 Min
Gesamtzeit
30 Min
Portionen
3

Zutaten

  • Tofu - 200 g
  • Reisnudeln - 120 g
  • Gemüsebrühe - 1 l
  • Chinakohl - 100 g
  • Karotte - 1 Stück
  • Zwiebel - 0.5 Stück
  • Sojasauce - 2 Esslöffel
  • Sesamöl - 1 Teelöffel
  • Knoblauch - 2 Stück
  • Ingwer - 1 cm
  • Schnittlauch - 2 Esslöffel
  • Sesam - 1 Esslöffel
  • Salz - 0.25 Teelöffel
  • weißer Pfeffer - 0.13 Teelöffel
Hauptzutat: tofu

Zubereitung

  1. Tofu mit Küchenpapier trocken tupfen und in Würfel von etwa 1,5 cm Kantenlänge schneiden.
  2. Reisnudeln in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und 5–7 Minuten stehen lassen, bis sie weich sind. Dann abgießen und mit kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht zusammenkleben.
  3. Karotte schälen und in dünne Halbringe schneiden. Chinakohl in Streifen schneiden. Zwiebel in feine Streifen schneiden. Knoblauch und Ingwer fein hacken oder reiben.
  4. Sesamöl in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel zugeben und 3–4 Minuten unter Rühren anschwitzen, bis sie weich und leicht glasig ist, aber nicht bräunt.
  5. Knoblauch und Ingwer hinzufügen und etwa 30 Sekunden mitbraten, bis sie intensiv duften.
  6. Gemüsebrühe angießen, Karotte dazugeben und zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze 5 Minuten köcheln lassen, bis die Karotte leicht weich ist.
  7. Chinakohl, Tofuwürfel und Sojasauce hinzufügen. Weitere 3–4 Minuten kochen, bis der Tofu heiß ist und der Kohl leicht weich, aber noch bissfest ist.
  8. Die eingeweichten Reisnudeln in den Topf geben, umrühren und 1–2 Minuten mit erhitzen, nur bis die Nudeln warm sind.
  9. Die Suppe mit Salz und weißem Pfeffer nach Geschmack abschmecken. Heiß servieren und mit gehacktem Schnittlauch und geröstetem Sesam bestreuen.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 2 Tage
Einfrieren: Nein

Die Suppe im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen aufbrauchen. Beim Aufwärmen nur sanft erhitzen, damit der Tofu nicht zerfällt. Wenn die Nudeln bereits in der Suppe sind, können sie etwas weicher werden – eventuell beim Erwärmen etwas Wasser oder Brühe zugeben.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Solche einfachen koreanisch inspirierten Suppen koche ich besonders gern an Tagen, an denen ich etwas Warmes und Leichtes brauche. Reisnudeln und Tofu habe ich fast immer im Vorrat, und das Gemüse lässt sich gut variieren – oft wandert einfach das in den Topf, was gerade im Kühlschrank ist. Die Suppe ist schnell gemacht und schmeckt auch Menschen, die sonst eher milde Aromen bevorzugen.

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