Koreanischer Tofu in knuspriger Panade mit Honig-Gochujang-Sauce Recipe
Tofuwürfel in einer goldenen, knusprigen Panade, überzogen mit einer dicken, süß-scharfen Sauce, sind die koreanische Antwort auf Fast-Food-Nuggets. In Korea tauchen solche Snacks oft in Bierbars auf – etwas zum Knabbern, das noch mehr fesselt als Chips. Der Geschmack erinnert an eine Mischung aus paniertem Käse und würziger Barbecue-Sauce, nur in einer leichteren, pflanzlichen Version.
Dieses Gericht verbindet die vertraute Idee von knusprigen Nuggets mit typischen koreanischen Aromen wie Gochujang, Sesam und Sojasauce – in einer leichten, pflanzlichen Form, die sowohl Snack-Fans als auch Tofu-Skeptiker überzeugt.
Tipps vom Koch
Achte darauf, den Tofu wirklich gut auszupressen – je trockener er ist, desto knuspriger wird die Panade. Wenn du keinen Gochujang bekommst, kannst du eine Mischung aus scharfer Chilipaste und etwas Miso oder Sojasauce verwenden, der Geschmack wird aber weniger authentisch.
Serviervorschläge
Serviere den Tofu in einer großen Schüssel in der Mitte des Tisches, damit alle zugreifen können. Dazu passen eingelegtes Gemüse, Kimchi oder ein einfacher Gurkensalat. Als Hauptgericht kannst du ihn mit Reis, etwas blanchiertem Spinat und extra Sauce als schnelle „Bowl“ servieren.
Zutaten
- Tofu fest, natur - 400 g
- Kartoffelstärke - 6 Esslöffel
- pflanzliches Öl zum Frittieren in einer tieferen Schicht - 150 ml
- Sojasauce - 3 Esslöffel
- Honig - 2 Esslöffel
- Gochujang-Paste für eine mildere Version 1 Esslöffel verwenden - 1.5 Esslöffel
- Reisessig - 1 Esslöffel
- Knoblauch gerieben oder fein gehackt - 2 Zehen
- frischer Ingwer gerieben - 1 cm
- Wasser für die Sauce - 3 Esslöffel
- Frühlingszwiebel in dünne Scheibchen geschnitten - 2 Stück
- Sesamsamen geröstet - 1 Esslöffel
- Salz eine Prise für den Tofu
- Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung
- Tofu aus der Packung nehmen, Wasser abgießen und den Block in mehrere Lagen Küchenpapier wickeln. Auf einen Teller legen, mit einem zweiten Teller abdecken und mit etwas Schwerem (z.B. einem Glas) für 10 Minuten beschweren, damit überschüssiges Wasser herausgepresst wird.
- Den abgetropften Tofu in mundgerechte Würfel von ca. 2×2 cm schneiden. Leicht salzen und mit Pfeffer bestreuen.
- Die Tofuwürfel gründlich in Kartoffelstärke wenden, sodass jedes Stück gleichmäßig mit einer dünnen Schicht Pulver überzogen ist. Überschüssige Stärke abklopfen.
- In einer tiefen Pfanne oder einem Topf das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Mit einem kleinen Stück Tofu prüfen, ob es heiß genug ist – wenn es sofort zu brutzeln beginnt, kannst du mit dem Frittieren beginnen.
- Den Tofu portionsweise 4–5 Minuten frittieren und dabei immer wieder wenden, bis alle Seiten goldbraun und knusprig sind. Die fertig gebratenen Würfel auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen, damit überschüssiges Fett abtropfen kann.
- In einem kleinen Topf Sojasauce, Honig, Gochujang-Paste, Reisessig, Wasser, Knoblauch und Ingwer verrühren. Bei kleiner Hitze 2–3 Minuten köcheln lassen und rühren, bis die Sauce leicht eindickt und beginnen, an dem Löffel zu haften.
- Die frittierten Tofuwürfel in den Topf mit der heißen Sauce geben und vorsichtig vermengen, indem du den Topf schwenkst oder einen Silikonspatel verwendest, damit die Würfel nicht zerbrechen. Der Tofu sollte gleichmäßig mit Sauce überzogen sein.
- Den Tofu auf eine Servierplatte geben und mit Frühlingszwiebel und geröstetem Sesam bestreuen.
- Sofort servieren, solange die Panade noch sehr knusprig ist und die Sauce heiß und glänzend ist.
Aufbewahrung
Frittierter Tofu schmeckt frisch am besten. Reste kannst du im Kühlschrank aufbewahren und in einer Pfanne mit etwas Öl wieder aufknuspern. Die Sauce getrennt lagern und beim Aufwärmen frisch darübergeben.
Dieses Rezept ist ideal, wenn du Lust auf etwas „Junkfoodiges“ hast, aber trotzdem pflanzlich und relativ leicht essen möchtest. Die Kombination aus knuspriger Hülle und klebrig-scharfer Sauce macht süchtig – plane lieber gleich eine doppelte Portion ein.