Koreanischer Reisnudelsalat mit scharfem Rindfleisch Recipe

Dieser Salat kombiniert dünne Reisnudeln, saftige Rindfleischstreifen und knackiges Gemüse in einem pikanten Dressing mit Chilipaste. In Korea isst man ähnliche Gerichte im Sommer gerne kalt, weil sie leicht sind und dank Fleisch und Nudeln trotzdem satt machen. Es ist etwas zwischen Salat und kaltem Nudelgericht – ideal als Lunchbox-Essen fürs Büro.

Der Salat vereint die Frische von rohem Gemüse mit der Würze von Gochujang und der Sättigung durch Reisnudeln und Rindfleisch. Er wird kalt oder zimmerwarm serviert, ist leicht, aber dennoch nahrhaft und eignet sich perfekt als abwechslungsreiche Alternative zu klassischen Nudel- oder Blattsalaten.

Koreanischer Reisnudelsalat mit scharfem Rindfleisch

Tipps vom Koch

Schneide das Rindfleisch wirklich sehr dünn, damit es in wenigen Minuten zart und aromatisch brät. Die Nudeln nach dem Garen gründlich kalt abspülen und gut abtropfen lassen – so bleiben sie locker und nehmen das Dressing besser auf. Wenn du den Schärfegrad anpassen möchtest, beginne mit weniger Gochujang und taste dich langsam heran.

Serviervorschläge

Richte den Salat in tiefen Schalen an und bestreue ihn großzügig mit geröstetem Sesam und frischem Schnittlauch. Er passt gut zu gegrilltem Fleisch, Kimchi oder anderen koreanischen Beilagen. Für ein Lunch to go kannst du den Salat in eine Box füllen und das Dressing separat mitnehmen, um es erst kurz vor dem Essen zuzufügen.

Vorbereitungszeit
30 Min
Kochzeit
10 Min
Gesamtzeit
40 Min
Portionen
3

Zutaten

  • dünne Reisnudeln - 150 g
  • Rindfleisch - 250 g
  • Gurke - 1 Stück
  • Möhre - 1 Stück
  • Salat - 4 Blätter
  • Gochujang-Paste - 2 Esslöffel
  • Sojasauce - 3 Esslöffel
  • Reisessig - 2 Esslöffel
  • Zucker - 1.5 Esslöffel
  • Sesamöl - 1.5 Esslöffel
  • Knoblauch - 2 Zehen
  • Öl - 1 Esslöffel
  • Sesamsamen - 1 Esslöffel
  • Schnittlauch - 2 Esslöffel
Hauptzutat: Rindfleisch

Zubereitung

  1. Reisnudeln in einer großen Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und 5–7 Minuten stehen lassen, bis sie weich sind. In ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht zusammenkleben.
  2. Rindfleisch in sehr dünne Scheiben schneiden, am besten quer zur Faser. Wenn das Fleisch sehr weich ist, kannst du es 20 Minuten in das Gefrierfach legen – dann lässt es sich leichter schneiden.
  3. Gurke waschen, längs halbieren, mit einem Teelöffel die weichen Kerne herauskratzen und in feine Stifte schneiden. Möhre schälen und ebenfalls in feine Stifte schneiden. Salatblätter in mundgerechte Stücke zupfen.
  4. Knoblauch schälen und fein hacken. In einer Schüssel Gochujang, Sojasauce, Reisessig, Zucker, Sesamöl und Knoblauch verrühren, bis ein glattes Dressing entsteht.
  5. Öl in einer Pfanne bei hoher Hitze erhitzen. Rindfleischstreifen hineingeben und 3–4 Minuten unter häufigem Rühren braten, bis das Fleisch die Farbe ändert und leicht bräunt. Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.
  6. Reisnudeln in eine große Schüssel geben, Gurke, Möhre, Salat und das gebratene Rindfleisch hinzufügen.
  7. Das vorbereitete Dressing über Nudeln und Fleisch gießen. Alles vorsichtig, aber gründlich mit den Händen oder einer Zange mischen, damit das Dressing alle Zutaten bedeckt.
  8. Den Salat mit geröstetem Sesam und gehacktem Schnittlauch bestreuen. Sofort servieren oder 20–30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 1 Tage
Einfrieren: Nein

Reste des Salats möglichst luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen verzehren. Vor dem Servieren kurz durchmischen und bei Bedarf mit etwas zusätzlicher Sojasauce, Reisessig oder Sesamöl auffrischen. Längeres Lagern kann dazu führen, dass die Nudeln weicher werden und mehr Dressing aufnehmen.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Dieser Reisnudelsalat ist ideal, wenn du etwas Leichtes, aber dennoch Sättigendes suchst, das sich gut vorbereiten und mitnehmen lässt. Die Kombination aus kalten Nudeln, würzigem Fleisch und knackigem Gemüse bringt viel Abwechslung in den Alltag und lässt sich mit mehr oder weniger Schärfe leicht an den eigenen Geschmack anpassen.

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