Bun bo xao – Reisnudelsalat mit Rindfleisch Recipe
Bun bo xao ist eine leichte, aber sättigende Schüssel mit Reisnudeln, kurz gebratenem Rindfleisch und einer großen Portion frischer Kräuter. In Vietnam isst man solche Gerichte oft mittags, wenn es heiß ist und niemand Lust auf schwere Saucen hat. Der Geschmack erinnert ein wenig an eine Mischung aus Salat und warmem Pfannengericht – viele Kräuter wie in der thailändischen Küche, aber die Sauce ist milder und zitrusbetonter.
Dieses Bun bo xao vereint zarte Reisnudeln, aromatisch mariniertes Rindfleisch und viele frische Kräuter zu einem leichten, aber sättigenden Gericht, das sowohl als Salat als auch als warmes Pfannengericht funktioniert.
Tipps vom Koch
Schneide das Rindfleisch so dünn wie möglich – am einfachsten geht das, wenn es noch leicht angefroren ist. Brate es in Portionen, damit die Pfanne nicht überfüllt ist und das Fleisch wirklich brät statt zu kochen.
Serviervorschläge
Perfekt als leichtes Mittag- oder Abendessen an warmen Tagen. Dazu passt ungesüßter Eistee oder ein leichter Jasmintee. Wer es kräftiger mag, kann zusätzlich etwas geröstetes Sesamöl über das fertige Gericht träufeln.
Zutaten
- Reisnudeln - 200 g
- Rindfleisch - 300 g
- Blattsalat - 80 g
- Gurke - 1 Stück
- Karotte - 1 Stück
- Zwiebel - 0.5 Stück
- Knoblauch - 3 Zehen
- Fischsauce - 4 Esslöffel
- Limette - 2 Stück
- Zucker - 2 Esslöffel
- Pflanzenöl - 3 Esslöffel
- Minze - 10 g
- Koriander - 10 g
- Erdnüsse - 30 g
- Chilischote - 1 Stück
Zubereitung
- Die Reisnudeln in einer großen Schüssel mit kochendem Wasser übergießen, mit einem Teller abdecken und 8–10 Minuten stehen lassen, bis sie weich, aber noch elastisch sind. In einem Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht zusammenkleben.
- Das Rindfleisch quer zur Faser in sehr dünne Scheiben schneiden. Den Knoblauch fein hacken, die Chili in dünne Ringe schneiden (für eine mildere Variante die Kerne entfernen).
- In einer Schüssel 2 Esslöffel Fischsauce, den Saft von 1 Limette, 1 Esslöffel Zucker und die Hälfte des gehackten Knoblauchs verrühren. Das Rindfleisch dazugeben, mit der Hand mischen, sodass jedes Stück mit der Marinade überzogen ist, und 10–15 Minuten ziehen lassen.
- Den Salat in mundgerechte Stücke zupfen. Die Gurke längs halbieren, mit einem Teelöffel das weiche Kerngehäuse entfernen und in dünne Halbmonde schneiden. Die Karotte schälen und grob raspeln oder in feine Stifte schneiden. Die Zwiebel in feine Streifen schneiden, 5 Minuten in kaltes Wasser legen und anschließend abgießen – so wird sie milder.
- In einer kleinen Schüssel die Sauce zubereiten: 2 Esslöffel Fischsauce, den Saft von 1 Limette, 1 Esslöffel Zucker, den restlichen Knoblauch und einen Teil der Chili verrühren. Rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Abschmecken – die Sauce soll gleichzeitig salzig, sauer und leicht süß sein; bei Bedarf nachwürzen.
- In einer großen Pfanne 2 Esslöffel Öl bei starker Hitze erhitzen. Wenn das Öl sehr heiß ist (es sollte leicht schimmern), das Rindfleisch in einer dünnen Schicht hineingeben. 2–3 Minuten unter häufigem Rühren braten, bis das Fleisch braun ist, innen aber noch leicht rosa. Nicht zu lange braten, damit es nicht zäh wird.
- Minze und Koriander grob hacken. Die Erdnüsse mit einem Messer oder im Mörser leicht zerdrücken, sodass sie in Stücken bleiben.
- In Schalen zuerst eine Portion Salat geben, darauf Reisnudeln, Gurke, Karotte und Zwiebel. Obenauf das heiße Rindfleisch verteilen.
- Alles mit Kräutern, Erdnüssen und der restlichen Chili bestreuen. Direkt vor dem Essen mit der vorbereiteten Sauce übergießen und in der Schüssel vorsichtig mischen, damit die Sauce an die Nudeln und das Gemüse gelangt.
Aufbewahrung
Die Komponenten (Nudeln, Gemüse, Fleisch und Sauce) am besten getrennt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen verbrauchen. Das Fleisch kurz in der Pfanne oder in der Mikrowelle erwärmen und den Salat erst direkt vor dem Servieren mischen, damit er nicht weich wird.
Ich mag an diesem Rezept besonders, dass man es sehr flexibel anpassen kann – je nachdem, welche Kräuter und welches Gemüse gerade im Kühlschrank sind, schmeckt es jedes Mal ein wenig anders, bleibt aber immer frisch und leicht.