Koreanischer Reisbrei mit Kürbis und Datteln Recipe
Ein dicker, cremiger Brei aus Reis und Kürbis, mit Datteln gesüßt und durch Sesam leicht nussig. In Korea isst man warme Reisbreie oft zum Frühstück oder Abendessen, besonders wenn jemand erkältet ist oder etwas Sanftes für den Magen braucht. Diese Variante ist eher dessertartig und erinnert an eine Mischung aus Milchreis und herbstlicher Kürbissuppe.
Dieser Reisbrei verbindet die wohltuende Konsistenz eines klassischen koreanischen Reisbreis mit den Aromen von Kürbis, Datteln und Zimt. Er ist mild, aber aromatisch und eignet sich sowohl als sanftes Wohlfühlessen als auch als ungewöhnliches Dessert.
Tipps vom Koch
Rühre den Brei regelmäßig um, besonders gegen Ende der Kochzeit – so brennt er nicht an und wird extra cremig. Wenn du eine besonders feine Konsistenz möchtest, kannst du einen Teil des Breis mit einem Stabmixer kurz pürieren.
Serviervorschläge
Serviere den Brei in Schalen, bestreut mit Sesam und Walnüssen. Dazu passen frische Birnen- oder Apfelscheiben, ein Klecks Joghurt oder ein wenig extra Zimt obendrauf.
Zutaten
- rundkörniger Reis z.B. für Sushi oder Risotto - 120 g
- Kürbis geschält, ohne Kerne, z.B. Hokkaido oder Butternut - 300 g
- Wasser - 700 ml
- Milch Kuhmilch oder Pflanzenmilch, z.B. Sojamilch - 200 ml
- Datteln entsteint - 6 Stück
- Honig oder Ahornsirup - 1.5 Esslöffel
- Salz Prise - 1 Prise
- Sesamsamen in der Pfanne trocken geröstet - 1 Esslöffel
- Zimt optional, gemahlen - 0.5 Teelöffel
- Walnüsse gehackt, zum Bestreuen - 20 g
Zubereitung
- Den Reis mehrmals in kaltem Wasser waschen, bis das Wasser fast klar ist. In einem Sieb abtropfen lassen.
- Kürbis in kleine Würfel von etwa 1,5 cm schneiden. Datteln in feine Streifen schneiden.
- Reis in einen Topf geben, Wasser und eine Prise Salz hinzufügen. Zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 15 Minuten bei leicht geöffnetem Deckel auf kleiner Flamme köcheln lassen, dabei alle paar Minuten umrühren, damit der Reis nicht am Boden ansetzt.
- Nach 15 Minuten den gewürfelten Kürbis zugeben und weitere 10–15 Minuten bei niedriger Hitze kochen, bis der Kürbis sehr weich ist und der Reis beginnt zu zerfallen. Alle paar Minuten umrühren; wenn der Brei zu dick wird und ansetzt, etwas Wasser nachgießen.
- Milch, Datteln, Honig und Zimt, falls verwendet, hinzufügen. Weitere 5–7 Minuten unter Rühren kochen, bis der Brei dick, cremig und gleichmäßig ist. Ein Teil des Kürbisses sollte zerfallen und den Brei orange färben.
- Abschmecken und bei Bedarf mehr Honig hinzufügen. Ist der Brei zu dick, etwas Milch zugießen; ist er zu flüssig, ein paar Minuten ohne Deckel weiterköcheln lassen.
- Vor dem Servieren jede Portion mit geröstetem Sesam und gehackten Walnüssen bestreuen.
Aufbewahrung
Den abgekühlten Reisbrei in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank bis zu 3 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen etwas Wasser oder Milch hinzufügen und unter Rühren erhitzen, da der Brei im Kühlschrank deutlich eindickt.
Dieser Reisbrei ist für mich ein perfektes Herbst- und Wintergericht: wärmend, sanft und doch spannend im Geschmack. Er ist auch eine gute Möglichkeit, übrig gebliebenen Kürbis sinnvoll zu verwerten.