Koreanische Fischbällchen mit Reisnudeln in Brühe Recipe

Zarte Bällchen aus weißem Fisch, in einer leichten, aber kräftig gewürzten Brühe mit Reisnudeln gegart, sind etwas zwischen Suppe und Hauptgericht. In Korea isst man ähnliche Gerichte oft in kleinen Bahnhofsbars – sie sollen wärmen, satt machen und trotzdem nicht müde machen vor der Weiterreise. Der Geschmack erinnert an eine Mischung aus polnischer Fischsuppe und Brühe, nur mit Sesam und einer leichten Schärfe.

Dieses Gericht verbindet die Vertrautheit einer klaren Brühe mit der Zartheit von Fischbällchen und der typischen Würze der koreanischen Küche. Es ist gleichzeitig leicht und sättigend, wärmt von innen und bleibt doch angenehm frisch durch Gemüse, Sesam und eine leichte Schärfe. Perfekt, wenn du etwas zwischen Suppe und Hauptgericht suchst, das nicht beschwert.

Koreanische Fischbällchen mit Reisnudeln in Brühe

Tipps vom Koch

Achte darauf, den Fisch wirklich fein zu zerkleinern – so werden die Bällchen zart und fallen beim Garen nicht auseinander. Die Masse sollte klebrig, aber formbar sein; lieber nach und nach Semmelbrösel hinzufügen, damit sie nicht zu trocken wird. Gochujang immer vollständig in der Brühe auflösen, bevor du die Bällchen hineingibst, damit sich die Schärfe gleichmäßig verteilt.

Serviervorschläge

Serviere die Schalen sehr heiß, mit extra Frühlingszwiebel und Sesam zum Nachstreuen. Dazu passen Kimchi, eingelegtes Gemüse oder ein einfacher Gurkensalat. Ein leichter Grüntee oder gerösteter Gerstentee (Boricha) sind klassische koreanische Begleiter.

Vorbereitungszeit
25 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
50 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Filet von weißem Fisch grätenfrei, z. B. Kabeljau, Alaska-Seelachs - 400 g
  • dünne Reisnudeln Fadennudeln - 150 g
  • Ei - 1 Stück
  • Semmelbrösel - 3 Esslöffel
  • Knoblauch fein gehackt oder gerieben - 3 Zehen
  • frischer Ingwer auf einer feinen Reibe gerieben - 2 cm
  • Sojasauce - 5 Esslöffel
  • Sesamöl - 2 Teelöffel
  • Gemüse- oder Hühnerbrühe hausgemacht oder aus einer hochwertigen Brühewürfel - 1.5 l
  • Möhre in dünne Stifte geschnitten - 1 Stück
  • Zucchini in dünne Halbscheiben geschnitten - 0.5 Stück
  • Frühlingszwiebel in dünne Ringe geschnitten - 3 Stück
  • Gochujang-Paste für eine mildere Version 1 Esslöffel verwenden - 1.5 Esslöffel
  • Zucker - 1 Teelöffel
  • Sesamsamen in einer trockenen Pfanne geröstet - 1 Esslöffel
  • Salz nach Geschmack, vorsichtig dosieren, da Sojasauce salzig ist
  • Pfeffer nach Geschmack
Hauptzutat: Weißfisch

Zubereitung

  1. Das Fischfilet mit Küchenpapier trocken tupfen, mit den Fingern nach Gräten abtasten und diese gegebenenfalls entfernen. Den Fisch in kleinere Stücke schneiden und im Mixer fein zerkleinern oder sehr fein mit dem Messer hacken.
  2. Zum Fisch Ei, Semmelbrösel, die Hälfte des Knoblauchs, die Hälfte des geriebenen Ingwers, 1 Esslöffel Sojasauce, eine Prise Salz und Pfeffer geben. Mit der Hand zu einer klebrigen Masse wie für Frikadellen verkneten. Ist die Masse zu weich, noch etwas Semmelbrösel hinzufügen.
  3. Aus der Fischmasse mit angefeuchteten Händen kleine Bällchen in Walnussgröße formen und auf einen Teller legen.
  4. Die Brühe in einen großen Topf geben, den restlichen Knoblauch, den restlichen Ingwer, 3 Esslöffel Sojasauce, Gochujang-Paste und Zucker hinzufügen. Alles gut verrühren, auf mittlere Hitze stellen und unter Rühren leicht zum Kochen bringen, bis sich die Paste aufgelöst hat.
  5. Die Fischbällchen vorsichtig mit einem Löffel in die leicht kochende Brühe geben. Bei kleiner Hitze 8–10 Minuten garen, bis sie an die Oberfläche steigen und sich bei Druck mit dem Löffel federnd anfühlen.
  6. Möhre und Zucchini hinzufügen und weitere 5 Minuten kochen, bis das Gemüse weich, aber noch leicht bissfest ist.
  7. Die Reisnudeln in einer separaten Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und 5–7 Minuten einweichen, bis sie weich sind. Abgießen und kurz mit kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht zusammenkleben.
  8. Sesamöl in die Brühe mit den Fischbällchen geben und die Brühe abschmecken. Bei Bedarf mit Sojasauce oder etwas Salz nachwürzen.
  9. Portionen Reisnudeln in Schalen geben, mit der heißen Brühe, den Fischbällchen und dem Gemüse übergießen. Mit Frühlingszwiebel und geröstetem Sesam bestreuen.
  10. Sofort servieren, solange die Nudeln noch bissfest und die Brühe sehr heiß ist.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 2 Tage
Einfrieren: Ja

Die Brühe mit Fischbällchen ohne Nudeln hält sich abgedeckt im Kühlschrank 2–3 Tage. Beim Aufwärmen etwas Wasser hinzufügen und kurz aufkochen lassen. Die Nudeln am besten immer frisch separat zubereiten, damit sie nicht zu weich werden.

Autor Marek Krokosiński

Ich mag an diesem Gericht besonders, dass es wie eine Umarmung in Suppenform wirkt – ideal an kalten oder anstrengenden Tagen. Wenn ich mehr Zeit habe, bereite ich die Fischbällchen vor und friere einen Teil roh ein, damit ich beim nächsten Mal noch schneller ein wärmendes Essen auf dem Tisch habe.

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