Indische Weizenfladen mit Kartoffeln und Spinat Recipe

Diese herzhaften Fladen aus Weizenmehl mit Kartoffeln und Spinat sind eine hausgemachte Variante indischer Brote, die oft zum Frühstück oder Abendessen mit einer Tasse Tee gegessen werden. Der Teig ist dank der gekochten Kartoffeln weich und elastisch, und der gehackte Spinat sorgt für grüne Punkte und eine leichte, gemüsige Note, die sehr gut zu Joghurt oder einer einfachen Sauce passt.

Gemüsegefüllte oder mit Gemüse angereicherte Fladenbrote sind in vielen Regionen Indiens ein beliebtes Alltagsgericht, das oft zum Frühstück oder Abendessen mit Tee gegessen wird., Die Kombination aus Weizenmehl, Kartoffeln und Blattgemüse erinnert an indische Parathas, wird hier aber in einer vereinfachten, leicht nachkochbaren Version präsentiert., Solche Fladen sind praktisch, weil sie ohne Hefe auskommen, schnell zubereitet sind und sich gut an den europäischen Geschmack anpassen lassen.

Verbindet vertraute Zutaten wie Kartoffeln und Spinat mit der Textur und dem Charakter indischer Fladenbrote., Kommt ohne Hefe aus und ist dadurch schnell und unkompliziert – ideal für ein spontanes Abendessen oder ein herzhaftes Frühstück., Die Fladen sind vielseitig: Sie können Brot, Wrap, Snack oder Beilage zu Currys, Suppen und Dips sein.

Warum diese Version funktioniert

  • Gekochte, zerdrückte Kartoffeln machen den Teig besonders weich, elastisch und verzeihend, auch wenn die Mehlmenge leicht variiert.
  • Fein gehackter Spinat sorgt für Geschmack und Saftigkeit, ohne den Teig zu wässrig zu machen.
  • Die Gewürze sind dezent gehalten, sodass die Fladen sowohl pur als auch als Beilage zu intensiveren Currys funktionieren.
  • Die Methode mit kurzem Ruhen und dünnem Ausrollen ergibt Fladen, die innen weich und außen leicht gebräunt sind.
Indische Weizenfladen mit Kartoffeln und Spinat

Tipps vom Koch

Wenn du unsicher mit der Wassermenge bist, halte den Teig lieber etwas fester und knete dann mit leicht geölten Händen weiter – so klebt er weniger., Staple die fertigen Fladen sofort in ein sauberes Küchentuch, damit sie weich und biegsam bleiben., Für mehr Aroma kannst du dem Teig etwas fein gehackten Koriander oder Garam Masala hinzufügen., Wenn du mehrere Pfannen hast, kannst du parallel braten und die Zubereitungszeit deutlich verkürzen.

Serviervorschläge

Als einfaches Hauptgericht mit Naturjoghurt, einem Spritzer Zitrone und frischem Koriander servieren., Zu Linsengerichten wie Dal, zu Gemüsecurrys oder cremigen Suppen reichen., Als Wrap verwenden und mit gebratenem Gemüse, Hummus oder Resten von Curry füllen., Als Snack in Dreiecke schneiden und mit Chutney oder einem Joghurt-Dip servieren.

Worauf man achten sollte

  • Spinat – vor allem tiefgekühlter – muss sehr gut ausgedrückt werden, sonst wird der Teig zu weich und klebrig.
  • Zu viel Wasser auf einmal macht den Teig schwer zu verarbeiten; lieber nach und nach zugeben.
  • Die Pfanne sollte heiß genug sein, damit sich Blasen bilden und die Fladen nicht austrocknen, aber nicht so heiß, dass sie außen verbrennen und innen roh bleiben.
  • Nicht zu viel Mehl beim Ausrollen verwenden, sonst werden die Fladen trocken und mehlig.

Ersatzzutaten

  • Weizenmehl kann teilweise durch Vollkornmehl ersetzt werden; gib dann etwas mehr Wasser hinzu, da Vollkorn mehr Flüssigkeit aufnimmt.
  • Statt Spinat kannst du fein gehackten Mangold oder andere milde Blattgemüse verwenden.
  • Pflanzenöl lässt sich durch Ghee oder ein neutrales Öl deiner Wahl ersetzen.
  • Wenn du keinen gemahlenen Kreuzkümmel hast, kannst du ihn weglassen oder durch eine Prise Currypulver ersetzen.
Vorbereitungszeit
25 Min
Kochzeit
20 Min
Gesamtzeit
45 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Weizenmehl Typ 500 oder 650 - 250 g
  • Kartoffeln - 200 g
  • Spinat - 80 g
  • Wasser - 60 ml
  • Pflanzenöl - 2 Esslöffel
  • Pflanzenöl - 3 Esslöffel
  • Salz - 0.5 Teelöffel
  • Kreuzkümmel, gemahlen - 0.5 Teelöffel
  • Knoblauch - 1 Zehe
Hauptzutat: Weizenmehl

Zubereitung

  1. Wenn du tiefgekühlten Spinat verwendest, taue ihn auf und drücke ihn gründlich von überschüssigem Wasser aus; frischen Spinat fein hacken.
  2. Mehl, Salz und Kreuzkümmel in eine große Schüssel geben, die zerdrückten Kartoffeln, den Spinat und den Knoblauch hinzufügen und 2 Esslöffel Öl einrühren.
  3. Nach und nach Wasser zugeben und den Teig mit der Hand 5–7 Minuten zu einem weichen, elastischen Teig kneten, bis er glatt und nicht klebrig ist; falls nötig, etwas Mehl oder Wasser ergänzen.
  4. Den Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und 10 Minuten ruhen lassen – danach lässt er sich leichter ausrollen.
  5. Den Teig in 8 gleich große Kugeln teilen, jede Kugel in den Händen leicht flach drücken und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Fladen mit etwa 12–14 cm Durchmesser ausrollen.
  6. Eine dünne Schicht Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen; wenn das Öl heiß ist, einen Fladen hineinlegen und 2–3 Minuten braten, bis sich Blasen auf der Oberfläche bilden und die Unterseite goldene Flecken bekommt.
  7. Den Fladen wenden und weitere 1–2 Minuten braten, bis auch die zweite Seite gebräunt ist; wenn du knusprigere Ränder möchtest, etwas Öl an den Rand des Fladens geben.
  8. Mit den restlichen Fladen genauso verfahren und die fertig gebratenen Fladen übereinander in ein sauberes Tuch einschlagen, damit sie weich bleiben; warm servieren.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 2 Tage
Einfrieren: Ja

Die gebratenen Fladen kannst du im Kühlschrank in Folie eingewickelt aufbewahren; zum Einfrieren jeweils mit Backpapier trennen. Zum Servieren in einer trockenen Pfanne oder im Ofen aufwärmen, bis sie weich und leicht warm sind.

Autor Marek Krokosiński

Diese Fladen sind eine meiner liebsten Arten, übrig gebliebene Kartoffeln zu verwerten – sie bekommen dadurch eine schöne, weiche Textur und bleiben länger saftig., Sie schmecken frisch aus der Pfanne am besten, aber auch aufgewärmt sind sie ein dankbares Basisrezept für schnelle, improvisierte Mahlzeiten.

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