Indische Weizenfladen mit Käse und Zwiebeln Recipe

Diese Weizenfladen mit Käse und Zwiebeln sind von nordindischen gefüllten Broten inspiriert, lassen sich aber ohne speziellen Ofen einfach in einer trockenen Pfanne zubereiten. Innen verbirgt sich eine einfache Füllung aus grob geriebenem Schnittkäse und angeschwitzten Zwiebeln, die beim Braten schön Fäden zieht und leicht gebräunt wird. Die Fladen sind damit ein toller Ersatz für belegte Brote zum Abendessen oder eine warme Snack-Idee für ein Treffen mit Freunden.

Gefüllte Weizenfladen erinnern an nordindische Brote wie Paratha oder Kulcha, die traditionell mit Kartoffeln, Käse oder Zwiebeln gefüllt werden., In vielen indischen Haushalten werden solche Fladen als sättigendes Frühstück, schnelles Mittagessen oder als Beilage zu Currys serviert., Die hier verwendete Kombination aus Käse und Zwiebeln ist an europäische Geschmäcker angepasst und nutzt leicht erhältlichen Schnittkäse statt indischem Paneer., Das Braten in einer trockenen Pfanne macht das Rezept alltagstauglich, auch ohne Tandoor oder speziellen Ofen.

Verbindet indisch inspirierte Küche mit in Europa leicht verfügbaren Zutaten., Eignet sich sowohl als Hauptmahlzeit wie auch als Fingerfood für Gäste., Lässt sich gut vorbereiten und aufwärmen, ohne viel an Qualität zu verlieren., Bietet eine leckere Alternative zu klassischen belegten Broten oder Toast.

Warum diese Version funktioniert

  • Der Teig ist einfach, benötigt nur wenige Zutaten und wird durch die Ruhezeit besonders elastisch und gut ausrollbar.
  • Die Käse-Zwiebel-Füllung ist unkompliziert, aber aromatisch und sorgt für einen schön schmelzenden Kern.
  • Das Rezept kommt ohne Hefe aus, sodass die Fladen schnell zubereitet sind und nicht gehen müssen.
  • Das Braten in einer trockenen Pfanne reduziert den Fettgehalt, während optionales Ghee für authentischen Geschmack sorgt.
Indische Weizenfladen mit Käse und Zwiebeln

Tipps vom Koch

Wenn du zum ersten Mal gefüllte Fladen machst, beginne mit etwas weniger Füllung – so lässt sich der Teig leichter verschließen., Bestäube die Arbeitsfläche nur leicht mit Mehl, damit der Teig nicht austrocknet und sich gut dehnen lässt., Für extra Aroma kannst du dem Teig eine Prise gemahlenen Kreuzkümmel oder Koriander zufügen., Serviere die Fladen möglichst frisch aus der Pfanne – dann sind sie außen am besten und innen schön cremig.

Serviervorschläge

Mit Naturjoghurt, gewürzt mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und frischen Kräutern servieren., Als Teil einer Platte mit verschiedenen Dips wie Mango-Chutney, Minz-Joghurt und scharfem Tomaten-Chutney anbieten., Zu einer Schüssel Linsencurry oder einer einfachen Gemüsesuppe als sättigende Beilage reichen., In Dreiecke geschnitten als warmen Snack auf einem Buffet servieren.

Worauf man achten sollte

  • Den Teig nicht zu weich machen – er sollte elastisch, aber formstabil sein, sonst reißt er beim Füllen leicht.
  • Die Füllung vor dem Einfüllen abkühlen lassen, damit der Teig nicht weich wird und sich besser verschließen lässt.
  • Die Fladen beim Ausrollen nicht zu dünn drücken, besonders über der Füllung, sonst kann der Käse austreten.
  • Die Pfanne gut vorheizen, aber nicht zu heiß werden lassen, damit die Fladen gleichmäßig bräunen, ohne zu verbrennen.

Ersatzzutaten

  • Statt Pflanzenöl kannst du für den Teig und zum Braten auch neutrales Sonnenblumen- oder Rapsöl verwenden.
  • Schnittkäse wie Gouda lässt sich durch Edamer, Emmentaler oder einen anderen gut schmelzenden Käse ersetzen.
  • Für eine mildere Version Paprikapulver edelsüß ohne Pfeffer verwenden; für eine schärfere Variante etwas Chilipulver ergänzen.
  • Geklärte Butter (Ghee) kann durch normale geschmolzene Butter ersetzt werden, wenn du kein Ghee zur Hand hast.
Vorbereitungszeit
25 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
50 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Weizenmehl Typ 450–650 - 300 g
  • Wasser - 160 ml
  • Pflanzenöl - 3 Esslöffel
  • Salz - 0.75 Teelöffel
  • Schnittkäse grob gerieben, z.B. Gouda - 200 g
  • Zwiebel - 1 Stück
  • Paprikapulver edelsüß - 0.5 Teelöffel
  • schwarzer Pfeffer, gemahlen - 0.25 Teelöffel
  • geklärte Butter (Ghee) - 2 Esslöffel
Hauptzutat: Weizenmehl

Zubereitung

  1. Mehl und Salz in eine Schüssel geben, 2 Esslöffel Öl hinzufügen und nach und nach lauwarmes Wasser zugießen, dabei mit einem Löffel rühren, bis sich alles verbindet.
  2. Den Teig 5–7 Minuten mit der Hand kneten, bis er glatt, weich und elastisch ist; wenn er sehr klebt, mit etwas Mehl bestäuben, ist er zu fest, 1–2 Esslöffel Wasser zugeben.
  3. Den Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und 15 Minuten ruhen lassen, damit er sich leichter ausrollen lässt.
  4. In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten: 1 Esslöffel Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, die gehackte Zwiebel zugeben und 4–5 Minuten braten, bis sie weich und leicht goldbraun ist, dann zum Abkühlen beiseitestellen.
  5. In einer Schüssel den geriebenen Käse, die angeschwitzte Zwiebel, das edelsüße Paprikapulver und den Pfeffer mischen; die Füllung sollte leicht feucht und klebrig sein.
  6. Den Teig in 8 gleich große Kugeln teilen; jede Kugel mit der Hand flach drücken und zu einem kleinen Fladen von etwa 10 cm Durchmesser ausrollen.
  7. Auf die Mitte von 4 Fladen jeweils einen gut gehäuften Löffel Käsefüllung geben, dabei einen Rand von ca. 1,5 cm frei lassen; mit den übrigen 4 Fladen abdecken, die Ränder sorgfältig mit den Fingern zusammendrücken und jeden gefüllten Fladen vorsichtig auf etwa 16–18 cm Durchmesser ausrollen, dabei darauf achten, den Teig nicht zu zerreißen.
  8. Eine trockene Pfanne bei mittlerer Hitze 1–2 Minuten gut vorheizen; den ersten Fladen hineinlegen und 2–3 Minuten braten, bis sich auf der Unterseite goldene Flecken zeigen.
  9. Den Fladen wenden und weitere 2–3 Minuten braten, bis auch die zweite Seite gebräunt ist und der Käse im Inneren geschmolzen ist (der Fladen geht leicht auf und fühlt sich weich an).
  10. Die restlichen Fladen auf die gleiche Weise braten; die heißen Fladen nach Wunsch dünn mit geklärter Butter bestreichen, um mehr Geschmack zu geben.
  11. Sofort servieren, in Dreiecke geschnitten, mit Joghurt oder einem einfachen Salat.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 2 Tage
Einfrieren: Ja

Fertige Fladen im Kühlschrank in Folie eingewickelt oder in einer Dose aufbewahren; zum Aufwärmen 2–3 Minuten pro Seite in einer trockenen Pfanne erhitzen. Du kannst sie auch einzeln einfrieren und ohne Auftauen bei niedriger Hitze in der Pfanne aufwärmen.

Autor Marek Krokosiński

Diese Fladen sind ideal, wenn du etwas Warmes und Sättigendes aus einfachen Vorratszutaten zubereiten möchtest., Sie kommen bei Kindern wie Erwachsenen gut an und lassen sich leicht an unterschiedliche Geschmäcker anpassen., Wenn du einmal die Technik des Füllens und Ausrollens beherrschst, kannst du mit verschiedenen Füllungen experimentieren – von Spinat bis Restgemüse.

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