Indische Reismehl-Pfannkuchen mit Joghurt und Kräutern Recipe
Diese dünnen Pfannkuchen aus Reismehl mit Joghurt und Kräutern sind ein leichter südindischer Snack, ideal zum Frühstück oder Abendessen. Der Teig ist so flüssig wie für Crêpes, und durch den Joghurt bekommen die Pfannkuchen eine zarte Säure, eine weiche Mitte und knusprige Ränder.
Solche Reismehl-Pfannkuchen erinnern an südindische Gerichte wie Neer Dosa oder Uttapam, sind hier aber vereinfacht und an europäische Küchen angepasst., Die Kombination aus Reismehl, Joghurt und frischen Kräutern ergibt eine leichte, bekömmliche Mahlzeit, die gut in den Alltag passt, ohne spezielle indische Geräte oder lange Fermentationszeiten zu erfordern.
Die Pfannkuchen verbinden südindische Aromen mit einer sehr einfachen Zubereitung, die auch ohne Erfahrung mit indischer Küche gelingt., Sie sind leicht, glutenfrei und lassen sich sowohl als Frühstück, Snack als auch als schnelles Abendessen einsetzen., Der Teig ist flexibel: Du kannst ihn nach Vorrat und Geschmack mit Gemüse und Gewürzen variieren.
Warum diese Version funktioniert
- Der Teig ohne Fermentation spart Zeit, liefert aber durch den Joghurt dennoch ein leicht säuerliches Aroma und eine weiche Textur.
- Reismehl macht die Pfannkuchen von Natur aus glutenfrei und sorgt für knusprige Ränder, wenn die Pfanne gut vorgeheizt ist.
- Die frischen Kräuter und der Ingwer bringen viel Geschmack, sodass keine aufwendigen Beilagen nötig sind.
Tipps vom Koch
Verwende möglichst dickflüssigen Joghurt – bei sehr flüssigem Joghurt zunächst etwas weniger Wasser einrühren und die Konsistenz nach und nach anpassen., Zwischen den Pfannkuchen die Pfanne nur ganz dünn nachölen, damit die Ränder knusprig bleiben., Wenn du mehrere Pfannkuchen vorbereitest, halte sie bei niedriger Ofentemperatur (ca. 80–90 °C) abgedeckt warm., Für extra Aroma kannst du dem Teig eine Prise gemahlenen Kreuzkümmel oder Asafoetida (Hing) hinzufügen, falls vorhanden.
Serviervorschläge
Mit Naturjoghurt, etwas Salz, gemahlenem Kreuzkümmel und einem Spritzer Zitronensaft servieren., Zu Kokos-Chutney oder Koriander-Chutney reichen, um den südindischen Charakter zu betonen., Als Beilage zu einem milden Linsen-Dal oder Gemüse-Curry servieren., Mit einem frischen Tomaten-Gurken-Salat und roten Zwiebeln als leichtes Sommeressen genießen.
Worauf man achten sollte
- Der Teig sollte wirklich dünnflüssig sein – ist er zu dick, werden die Pfannkuchen schwer und lassen sich schlecht verteilen.
- Die Pfanne muss gut vorgeheizt sein; bei zu niedriger Hitze saugen die Pfannkuchen zu viel Öl auf und werden zäh.
- Zwiebel und Kräuter sehr fein hacken, sonst reißen die Pfannkuchen beim Wenden leichter.
- Nicht zu früh wenden: erst drehen, wenn die Oberfläche nicht mehr nass wirkt und sich die Ränder leicht von der Pfanne lösen.
Ersatzzutaten
- Statt Naturjoghurt kannst du griechischen Joghurt verwenden und die Wassermenge leicht erhöhen.
- Bei Laktoseintoleranz einen pflanzlichen, eher dickflüssigen Joghurt (z.B. auf Soja- oder Kokosbasis) nutzen.
- Wenn du keine frische Chili hast, nimm eine Prise Chiliflocken oder gemahlenen Cayennepfeffer.
- Frischen Koriander kannst du durch glatte Petersilie ersetzen – der Geschmack wird weniger indisch, aber immer noch frisch.
- Minze ist optional, kann aber durch Basilikum oder weitere Korianderblätter ersetzt werden.
Zutaten
- Reismehl - 150 g
- Naturjoghurt - 150 g
- Wasser - 150 ml
- Zwiebel - 0.5 Stück
- grüne Chilischote - 0.5 Stück
- frischer Koriander - 2 Esslöffel
- Minzblätter - 1 Esslöffel
- Ingwer - 1 Teelöffel
- Salz - 0.5 Teelöffel
- Backpulver - 0.5 Teelöffel
- pflanzliches Öl - 2 Esslöffel
Zubereitung
- In einer Schüssel Reismehl mit Salz und Backpulver vermischen, damit sich das Backpulver gleichmäßig verteilt und keine Klümpchen bleiben.
- Joghurt und etwa 2/3 des Wassers zugeben und mit einem Schneebesen verrühren, bis ein glatter, klümpchenfreier Teig entsteht; bei Bedarf das restliche Wasser hinzufügen, bis die Konsistenz einem dünnen Crêpeteig entspricht.
- Gehackte Zwiebel, Chili, Koriander, Minze und den geriebenen Ingwer hinzufügen, gründlich vermischen und den Teig 5 Minuten ruhen lassen, bis er leicht eindickt.
- Eine antihaftbeschichtete Pfanne dünn mit Öl einpinseln und bei mittlerer Hitze erhitzen, bis ein Tropfen Teig beim Kontakt mit der Oberfläche zischt.
- Eine kleine Kelle Teig in die Mitte der Pfanne geben und mit kreisenden Bewegungen mit dem Kellenboden verteilen, sodass ein dünner Pfannkuchen von etwa 15 cm Durchmesser entsteht; die Ränder dürfen leicht unregelmäßig sein.
- 2–3 Minuten backen, bis die Oberfläche nicht mehr feucht ist und die Unterseite goldbraun und an den Rändern leicht knusprig ist, dann wenden und die zweite Seite weitere 1–2 Minuten backen.
- Fertige Pfannkuchen auf einen Teller legen und mit einem Tuch abdecken, damit sie nicht austrocknen, während du den restlichen Teig ausbackst.
- Sofort servieren, solange sie noch warm und elastisch sind, mit Joghurt, Chutney oder einem einfachen Tomaten-Gurken-Salat.
Aufbewahrung
Fertige Pfannkuchen in Folie gewickelt oder in einer Dose aufbewahren; beim Aufwärmen in einer trockenen Pfanne leicht mit Wasser beträufeln, damit sie wieder weich werden.
Diese Pfannkuchen sind eine gute Einstiegsvariante in die südindische Küche: wenig Zutaten, kein Fermentieren und trotzdem viel Aroma., Sie eignen sich hervorragend, um kleine Reste von Gemüse oder Kräutern aufzubrauchen – einfach fein hacken und unter den Teig mischen.