Dorayaki – Pfannküchlein mit Füllung aus roten Bohnen Recipe

Dorayaki sind zwei fluffige kleine Pfannkuchen, gefüllt mit süßer Paste aus roten Bohnen, die in japanischen Läden und Snackautomaten sehr beliebt sind. Im Geschmack erinnern sie an eine Mischung aus Pfannkuchen und Biskuit, und die Bohnenfüllung ist süß und cremig, ein bisschen wie ein sehr dickes Konfitüre. Sie sind ein tolles Dessert zum Tee oder ein süßer Snack für die Lunchbox.

Dorayaki werden mit der Kansai-Region in Verbindung gebracht und dort häufig in spezialisierten Wagashi-Geschäften zusammen mit anderen traditionellen Süßigkeiten verkauft. Heute gibt es sie auch mit Matcha-Creme, Schlagsahne oder Kastanien, aber Anko bleibt die klassischste Füllung.

Dorayaki verbinden die Leichtigkeit eines Biskuits mit der typischen japanischen Süße von roter Bohnenpaste. Sie sind einfach zuzubereiten, sehen hübsch aus und lassen sich gut vorbereiten und einfrieren – ideal für alle, die japanische Süßigkeiten zu Hause ausprobieren möchten.

Warum diese Version funktioniert

  • Die Ruhezeit für den Teig gibt dem Backpulver Zeit, gleichmäßig zu wirken, sodass die Küchlein höher aufgehen und eine feine, biskuitartige Krume bekommen.
  • Eine sehr dünne Fettschicht und niedrige Hitze sorgen für eine gleichmäßige, gold-karamellige Farbe ohne dunkle Flecken oder verbrannte Ränder.
  • Wenn man das Anko auf noch leicht warme Küchlein streicht, verbindet sich die Füllung zart mit dem Teig und klebt die Dorayaki besser zusammen.
  • Das Verdünnen von zu festem Anko mit etwas Wasser erleichtert gleichmäßiges Verteilen und verhindert „Häufchen“, die die Füllung beim Essen an den Seiten herausdrücken.
Dorayaki – Pfannküchlein mit Füllung aus roten Bohnen

Tipps vom Koch

Achte darauf, die Pfanne nicht zu stark zu erhitzen – zu hohe Hitze lässt die Dorayaki außen zu schnell bräunen, während sie innen noch nicht ganz durch sind. Eine leicht gefettete, fast trockene Pfanne sorgt für die gleichmäßige, goldene Farbe, die man von Dorayaki kennt.

Serviervorschläge

Besonders gut schmecken sie zu japanischem Grüntee (z.B. Sencha oder Matcha). Für Gäste kannst du sie auf einer Platte anrichten und mit etwas Puderzucker bestäuben oder mit frischen Beeren servieren.

Worauf man achten sollte

  • Den Teig nach Zugabe des Mehls nicht zu lange rühren, da sich sonst zu viel Gluten entwickelt und die Küchlein gummiartig werden.
  • Ist die Pfanne zu heiß, bräunen die Ränder zu schnell, während die Mitte feucht und speckig bleibt – die Hitze reduzieren.
  • Zu viel Anko führt dazu, dass die Dorayaki beim Essen auseinander­rutschen; die Füllung sollte eine flache Scheibe bilden.
  • Die Pfanne zwischen den Portionen nicht erneut einfetten – zu viel Öl verursacht dunkle, ungleichmäßige Flecken auf der Unterseite.
Vorbereitungszeit
25 Min
Kochzeit
20 Min
Gesamtzeit
45 Min
Portionen
6

Zutaten

  • Weizenmehl - 150 g
  • Ei zimmerwarm - 2 Stück
  • Zucker - 70 g
  • Honig - 1 Esslöffel
  • Backpulver - 1 Teelöffel
  • Wasser bei Bedarf etwas mehr - 40 ml
  • pflanzliches Öl zum Einfetten der Pfanne - 1 Teelöffel
  • rote Bohnenpaste Anko fertig, glatt oder mit Stücken - 200 g
Hauptzutat: Weizenmehl

Zubereitung

  1. In einer Schüssel Eier mit Zucker und Honig 2–3 Minuten mit einem Schneebesen aufschlagen, bis die Masse deutlich heller, dicker und so cremig ist, dass sie in einem breiten Band vom Schneebesen fließt – dann ist sie gut aufgeschlagen und die Küchlein gehen schön auf.
  2. Das gesiebte Mehl und das Backpulver hinzufügen. Nur so lange rühren, bis keine trockenen Klümpchen mehr zu sehen sind – der Teig soll glatt und relativ dick, aber noch gut gießbar sein. Nicht länger rühren, damit sich das Gluten nicht zu stark entwickelt.
  3. Nach und nach Wasser zugeben, bis die Konsistenz einem dicken Pfannkuchenteig entspricht, der langsam und in einem gleichmäßigen Strahl vom Löffel fließt. Die Schüssel abdecken und 10–15 Minuten ruhen lassen; der Teig dickt leicht nach, an der Oberfläche bilden sich kleine Bläschen.
  4. Eine beschichtete Pfanne bei kleiner bis mittlerer Hitze erhitzen. Sehr dünn mit Öl einfetten und mit Küchenpapier gründlich ausreiben – die Oberfläche soll fast trocken wirken, ohne sichtbare Tropfen Fett.
  5. Mit einem Löffel Teigportionen in die Pfanne geben (ca. 2 Esslöffel pro Küchlein), den Löffel dabei nah an der Pfanne halten und den Teig nicht verstreichen, damit er eine runde Form behält. 1,5–2 Minuten backen, bis die Ränder stocken, kleine Bläschen an der Oberfläche erscheinen und die Unterseite gleichmäßig karamellfarben ist.
  6. Die Küchlein vorsichtig wenden und etwa 1 Minute weiterbacken, bis die zweite Seite gebräunt ist. Wenn man leicht mit dem Finger darauf drückt, sollten sie federnd zurückspringen, ohne einen feuchten Teigabdruck zu hinterlassen.
  7. Fertige Küchlein auf einen Teller legen und mit einem sauberen Tuch abdecken, damit sie nicht austrocknen. Weiterbacken, bis der ganze Teig aufgebraucht ist – es sollten etwa 12 gleich große Kreise entstehen; wenn die nächsten Portionen schneller bräunen, die Hitze reduzieren.
  8. Wenn die Anko-Paste sehr fest ist, mit 1–2 Esslöffeln Wasser cremiger rühren, damit sie sich leichter verstreichen lässt. Sobald die Küchlein auf „handwarm“ abgekühlt sind, auf die Hälfte davon je 1–1,5 Esslöffel Anko geben und dabei rundherum etwa 5 mm Rand frei lassen.
  9. Jedes Küchlein mit Füllung mit einem zweiten bedecken und in der Mitte leicht andrücken, bis man spürt, dass sich das Anko fast bis zum Rand verteilt, ohne an den Seiten herauszuquellen. Die Dorayaki 10–15 Minuten ruhen lassen, damit die Füllung leicht in den Teig einzieht und die „Sandwiches“ zusammenhält.

Aufbewahrung

Keine Aufbewahrungsinformationen für dieses Gericht verfügbar.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Dorayaki sind ein toller Einstieg in die japanische Patisserie: wenige Zutaten, keine komplizierten Techniken und ein Geschmack, der sich deutlich von europäischen Kuchen unterscheidet, aber trotzdem vertraut wirkt.

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