Deutscher Blumenkohlsalat kalt Recipe
Knackiger Salat aus kurz blanchiertem Blumenkohl, Eiern und einem Kräuter-Joghurt-Dressing, wie er auf deutschen Grillpartys und Familienfeiern beliebt ist. Er ist leichter als klassische Kartoffelsalate, aber genauso sättigend. Im Geschmack erinnert er an polnischen Gemüsesalat, nur in einer „fitten“ Variante.
In Deutschland steht Blumenkohlsalat oft gleichberechtigt neben Kartoffelsalat als kalte Beilage zu Würstchen und Grillfleisch auf dem Tisch. Vor allem in den nördlichen Bundesländern wird er gerne mit Salzgurken und reichlich frischen Kräutern zubereitet – der Geschmack erinnert dadurch stark an Salate, wie man sie aus Polen kennt.
Blumenkohlsalat kalt ist ein typischer Salat von deutschen Grillabenden und Gartenpartys – leichter als Kartoffelsalat, aber dank der Eier trotzdem schön sättigend. Der Blumenkohl wird nur kurz blanchiert, bleibt dadurch knackig und behält sein leicht nussiges Aroma, das sich hervorragend mit Salzgurke und dem Kräuter-Joghurt-Dressing verbindet. Es ist eine gelungene Mischung aus polnischem Gemüsesalat und einem moderneren, „fitten“ Ansatz.
Warum diese Version funktioniert
- Kurz blanchierter und anschließend schnell abgekühlter Blumenkohl bleibt bissfest, sodass der Salat nicht zu einem Brei wird.
- Die Kombination aus Joghurt und einer kleinen Menge Mayonnaise ergibt ein cremiges, aber dennoch leichtes Dressing.
- Salzgurken bringen Säure und Knackigkeit ein, sodass nur wenig Essig oder Zucker nötig ist.
- Das Durchziehen im Kühlschrank erlaubt es Kräutern und Gurken, ihr Aroma an das Dressing abzugeben und die Würzung auszugleichen.
Tipps vom Koch
Der Schlüssel ist, den Blumenkohl nicht zu weich zu kochen – nach 3–4 Minuten aus dem kochenden Wasser nehmen, er soll noch bissfest sein, sonst wird der Salat breiig. Die Eier vollständig auskühlen lassen, bevor du sie schneidest, dann zerbröselt das Eigelb nicht und verfärbt das Dressing nicht grau. Nach dem Vermengen den Salat unbedingt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, denn erst dann haben sich Gurken, Kräuter und Sauce richtig „durchgezogen“.
Serviervorschläge
Er eignet sich hervorragend als Beilage zu Grillwürstchen, Brathähnchen oder Pfannenfisch, besonders bei sommerlichen Treffen im Garten oder auf dem Balkon. Zum Abendessen kannst du ihn solo mit einer Scheibe Vollkornbrot servieren – ein guter Trick für eine leichtere Mahlzeit nach der Arbeit. Dazu passen hausgemachte Limonaden, Wasser mit Minze oder ein leichtes Weizenbier.
Worauf man achten sollte
- Den heißen Blumenkohl nicht abgedeckt stehen lassen – der entstehende Dampf kondensiert und macht die Röschen weich.
- Wenn die Gurken sehr sauer sind, den Zitronensaft nur nach und nach hinzufügen und das Dressing zwischendurch probieren.
- Nach Zugabe des Dressings nicht zu heftig umrühren, sonst zerfallen Eier und Blumenkohl.
Ersatzzutaten
- Naturjoghurt kann durch einen cremigen, griechischen Joghurt ersetzt werden, wenn du ein noch sämigeres Dressing möchtest.
- Salzgurken lassen sich durch Cornichons ersetzen, dann jedoch die Menge an Zitronensaft etwas reduzieren.
- Die Mayonnaise kann auf 1 Esslöffel verringert oder durch 1 Esslöffel Olivenöl ersetzt werden, um eine leichtere Variante zu erhalten.
Zutaten
- Blumenkohl klein - 1 Stück
- Eier - 3 Stück
- Salzgurke - 3 Stück
- Schnittlauch - 3 Esslöffel
- Naturjoghurt - 200 g
- Mayonnaise - 2 Esslöffel
- Senf - 1 Teelöffel
- Zitronensaft - 1 Esslöffel
- Dill - 2 Esslöffel
- Salz
- Pfeffer
Zubereitung
- Den Blumenkohl in kleine Röschen teilen und unter kaltem Wasser abspülen. In einem großen Topf Wasser mit 1 Teelöffel Salz zum Kochen bringen, die Röschen hineingeben und 3–4 Minuten kochen, bis eine Gabel mit leichtem Widerstand hineingleitet.
- Den Blumenkohl abgießen und sofort mit eiskaltem Wasser abschrecken, um den Garvorgang zu stoppen. Die Röschen auf einem großen Teller oder Brett ausbreiten, sorgfältig mit Küchenpapier trocken tupfen und vollständig auskühlen lassen.
- Die Eier in einen Topf mit kaltem Wasser legen, aufkochen und ab dem Siedepunkt 8–9 Minuten kochen. Sofort mit kaltem Wasser abschrecken, abkühlen lassen, schälen und in mittelgroße Würfel schneiden – das Eiweiß soll elastisch sein, das Eigelb vollständig gestockt.
- Die Salzgurken in kleine Würfel schneiden und überschüssige Flüssigkeit leicht ausdrücken, damit das Dressing nicht verwässert. Schnittlauch und Dill fein in kurze Stücke hacken, sodass eine dichte, grüne „Streudeko“ entsteht.
- In einer Schüssel Joghurt, Mayonnaise, Senf und Zitronensaft verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und probieren – das Dressing sollte leicht säuerlich und kräftig im Geschmack sein, da Blumenkohl und Eier es mildern.
- In eine große Schüssel die vollständig abgekühlten Blumenkohlröschen, Eier, Gurken, Schnittlauch und Dill geben. Mit einem breiten Löffel vorsichtig vermengen, sodass die Röschen als erkennbare Stücke erhalten bleiben.
- Das Joghurt-Dressing hinzufügen und nochmals sehr behutsam unterheben, bis alle Zutaten gleichmäßig überzogen sind. Abschmecken und bei Bedarf mit Salz, Pfeffer oder Zitronensaft nachwürzen.
- Die Schüssel abdecken und den Salat für mindestens 30 Minuten, besser 1–2 Stunden, in den Kühlschrank stellen. Beim Durchkühlen dickt das Dressing leicht an, während der Blumenkohl bissfest und leicht knackig bleibt.
Aufbewahrung
Den Salat im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen aufessen. Vor dem Servieren kurz umrühren und bei Bedarf nachsalzen, falls sich Flüssigkeit abgesetzt hat.
Diesen Salat bereite ich immer zu, wenn wir einen Grillabend auf dem Balkon planen und ich keine Lust auf schweren Kartoffelsalat mit viel Mayonnaise habe. Ich mache ihn morgens vor der Arbeit, und abends ist er perfekt durchgezogen und gut gekühlt.