Chinesischer Reisnudelsalat mit Gurke und Hähnchen Recipe

Dieser kalte Reisnudelsalat mit Gurke und Hähnchen ist das ideale Gericht für warme Tage. In China sind solche leichten, kalten Nudelgerichte im Sommer sehr beliebt – sie machen satt, ohne zu beschweren. Das Dressing ist leicht säuerlich, sesamig, mit einer Knoblauchnote, und die Gurke sorgt für angenehme Knackigkeit.

Solche Salate mit Reisnudeln sind in China als kalte Streetfood-Gerichte beliebt, die aus großen Schüsseln verkauft und individuell mit Chili und Essig abgeschmeckt werden. Die Variante mit Hähnchen ist eine sättigendere, eher „mittagstaugliche“ Version auf Basis derselben Aromen.

Der chinesische Reisnudelsalat mit Gurke und Hähnchen ist die Quintessenz der Sommerküche – kühl, leicht säuerlich, sesamig und angenehm pikant. In chinesischen Städten kauft man ähnliche kalte Nudelgerichte an kleinen Ständen als schnellen, erfrischenden Snack an heißen Tagen, der satt macht, ohne zu beschweren.

Warum diese Version funktioniert

  • Das schonende Garen des Hähnchens im gerade eben siedenden Wasser sorgt für saftiges Fleisch, das sich leicht in feine Fasern zupfen lässt.
  • Das Abschrecken der Reisnudeln mit kaltem Wasser und gründliches Abtropfen verhindert, dass die Fäden zusammenkleben und das Dressing verwässern.
  • Das Salzen und Ausdrücken der Gurke im Voraus reduziert den Wasseranteil im Gemüse, sodass das Dressing auch nach mehreren Stunden konzentriert bleibt.
  • Das Dressing ist klar ausbalanciert: die Salzigkeit der Sojasauce, die Säure des Essigs, leichte Süße und die Schärfe des Chilis bleiben auch im gekühlten Salat deutlich spürbar.
Chinesischer Reisnudelsalat mit Gurke und Hähnchen

Tipps vom Koch

Reisnudeln wirklich nur kurz ziehen lassen und anschließend sofort mit kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht verkleben – am besten direkt nach dem Abgießen mit etwas Sesamöl vermengen. Das Hähnchen nicht zu trocken garen: nur so lange kochen oder braten, bis im dicksten Teil kein rosa Kern mehr zu sehen ist, dann lässt es sich nach dem Abkühlen in saftige Streifen zerteilen. Die Gurke leicht salzen und ausdrücken, damit sie nicht zu viel Wasser in das Dressing abgibt.

Serviervorschläge

Diesen Salat gut durchgekühlt, direkt aus dem Kühlschrank als Hauptgericht an einem heißen Tag servieren – er ist eine tolle Alternative zum klassischen Nudelsalat. Dazu passt Eistee mit Jasmintee oder selbst gemachte Limonade mit Limette. Er eignet sich auch hervorragend als Picknickgericht im Park oder auf dem Balkon, da er sich gut transportieren lässt und eine Weile bei Zimmertemperatur stehen kann.

Vorbereitungszeit
20 Min
Kochzeit
15 Min
Gesamtzeit
35 Min
Portionen
3

Zutaten

  • Hähnchenbrust - 250 g
  • Reisnudeln - 150 g
  • frische Gurke lang, Gewächshausgurke - 1 Stück
  • Möhre in feine Stifte geschnitten - 1 Stück
  • Sojasauce - 3 Esslöffel
  • Reisessig oder Apfelessig - 2 Esslöffel
  • Sesamöl - 1.5 Esslöffel
  • Knoblauch fein gehackt - 2 Zehen
  • Zucker - 1 Teelöffel
  • Chiliflocken oder Chiliöl Menge nach Geschmack - 0.5 Teelöffel
  • Sesamsamen geröstet - 1 Esslöffel
  • Salz zum Garen des Hähnchens und zum Abschmecken
Hauptzutat: Hähnchen

Zubereitung

  1. Die Hähnchenbrust abspülen, trocken tupfen und in einen kleinen Topf legen. Mit kaltem Wasser auffüllen, sodass das Fleisch vollständig bedeckt ist, eine Prise Salz hinzufügen und nach Wunsch ein Stück Ingwer oder eine Zwiebelscheibe für ein feines Aroma dazugeben.
  2. Das Wasser mit dem Hähnchen zum Kochen bringen, dann die Hitze so weit reduzieren, dass es nur noch leicht simmert. 12–15 Minuten garen, bis das Fleisch an der dicksten Stelle nicht mehr rosa ist und der austretende Saft klar und nicht milchig ist.
  3. Das gegarte Hähnchen aus dem Topf nehmen und vollständig abkühlen lassen, damit es die Hände nicht verbrennt und nicht übermäßig Saft verliert. Anschließend das Fleisch mit den Fingern oder einer Gabel in dünne Streifen zupfen – gut gegarte Fasern sind weich und fransen nicht zu trockenen Fädchen aus.
  4. Die Reisnudeln in eine große Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen, sodass sie vollständig bedeckt sind. 5–7 Minuten (oder nach Packungsanweisung) stehen lassen, bis die Fäden weich, elastisch, aber noch federnd und beim Beißen leicht bissfest sind.
  5. Die Nudeln in ein Sieb abgießen und sofort mit kaltem Wasser abspülen, dabei die Fäden vorsichtig mit den Fingern voneinander lösen, damit sie nicht verkleben. Einige Minuten abtropfen lassen; beim Schütteln des Siebs sollten keine Wassersträhnen mehr herauslaufen.
  6. Die Gurke waschen, längs halbieren und mit einem Teelöffel das weiche Innere mit den Kernen entfernen. In feine Stifte schneiden, leicht salzen und 5–10 Minuten stehen lassen, bis sich Tropfen von Saft auf der Oberfläche bilden, dann diesen vorsichtig in den Händen oder in einem Blatt Küchenpapier ausdrücken.
  7. Die Möhre schälen und in feine Stifte schneiden oder grob raspeln. Den Knoblauch fein hacken oder durch eine Presse drücken, damit später keine großen, scharfen Stücke im Dressing zurückbleiben.
  8. In einer kleinen Schüssel Sojasauce, Reisessig, Sesamöl, Zucker, Knoblauch sowie Chiliflocken oder Chiliöl verrühren. So lange mischen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat und die Sauce homogen und leicht sämig wirkt; probieren und bei Bedarf mehr Essig oder Chili hinzufügen.
  9. In einer großen Schüssel die gut abgetropften Reisnudeln mit dem gezupften Hähnchen, der Gurke und der Möhre mischen. Das Dressing dazugeben und alles gründlich mit den Händen oder einer Zange vermengen, die Nudeln dabei anheben, bis alle Zutaten gleichmäßig überzogen sind und sich am Boden keine „Pfütze“ Dressing mehr sammelt.
  10. Sesam in einer trockenen Pfanne 1–2 Minuten bei mittlerer Hitze rösten, bis er leicht goldbraun ist und intensiv nussig duftet, dann sofort aus der Pfanne nehmen. Über den Salat streuen, kurz untermischen und mindestens 15 Minuten zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.
  11. Den gut durchgekühlten Salat direkt aus dem Kühlschrank servieren; vor dem Anrichten nochmals durchmischen und bei Bedarf mit etwas Sojasauce, Essig oder Chili nachwürzen, falls die Nudeln viel Geschmack aufgesogen haben und das Ganze zu mild erscheint.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 2 Tage
Einfrieren: Nein

Den Salat im Kühlschrank in einem gut verschließbaren Behälter aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen verzehren. Vor dem Servieren kurz durchrühren und bei Bedarf mit etwas Sojasauce, Essig oder Chili auffrischen. Gurke möglichst frisch dazugeben, damit sie nicht wässrig wird.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Meist bereite ich diesen Salat abends zu, wenn die Wettervorhersage für den nächsten Tag 30 °C ankündigt – morgens muss ich dann nur noch die Schüssel aus dem Kühlschrank holen und das Mittagessen für die Arbeit ist fertig. Ich habe ihn auch schon oft in Dosen auf längere Zugfahrten mitgenommen, weil er nicht aufgewärmt werden muss und trotzdem großartig schmeckt.

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