Thailändischer Salat mit Reisnudeln, Gurke und Kräutern Recipe

Ein leichter, erfrischender Salat mit Reisnudeln, Gurke und vielen frischen Kräutern – das ideale Gericht für warme Tage. In Thailand werden ähnliche Salate oft als Beilage zu gegrilltem Fleisch serviert, können aber problemlos auch eine eigenständige, leichte Mahlzeit sein. Im Geschmack erinnert er ein wenig an vietnamesische Sommerrollen, nur in der Version „ohne Einrollen“.

Salate mit Reisnudeln und frischen Kräutern sind in Thailand und im benachbarten Vietnam als leichte Gerichte für heiße Tage beliebt und werden oft zu gegrilltem Fleisch serviert. Diese Art Salat erinnert geschmacklich an die Füllung frischer Sommerrollen, wird aber als Schüsselgericht serviert.

Dieser Salat vereint den thailändischen Ansatz von Frische: viele Kräuter, knackiges Gemüse und ein leichtes, süß-sauer-salziges Dressing, das statt Blattsalat die Reisnudeln umhüllt. Im Geschmack erinnert er an „auseinandergebaute“ Sommerrollen, ganz ohne Einrollen und Frittieren. Durch Gurke und Kräuter ist er besonders erfrischend – ideal an heißen Tagen.

Warum diese Version funktioniert

  • Die Nudeln werden nur mit heißem Wasser überbrüht und anschließend in kaltem Wasser abgeschreckt, sodass sie bissfest bleiben und nicht verkochen.
  • Das Entfernen der Gurkenkerne reduziert den Wasseranteil, sodass das Dressing nicht verwässert.
  • Das separat angerührte Dressing ist konzentriert und lässt sich leicht dem eigenen Geschmack anpassen.
  • Die Erdnüsse werden erst zum Schluss zugegeben und bleiben dadurch knusprig – ein klarer Kontrast zu den weichen Nudeln.
Thailändischer Salat mit Reisnudeln, Gurke und Kräutern

Tipps vom Koch

Reisnudeln lassen sich leicht verkochen – übergieße sie nur so lange mit kochendem Wasser, wie es der Hersteller angibt, und spüle sie dann sofort mit kaltem Wasser ab, um den Garprozess zu stoppen. Gurke und Möhre schneide ich sehr fein (manchmal benutze ich einen Julienne-Schäler), damit sie das Dressing besser aufnehmen und die zarten Nudeln nicht überlagern. Kräuter immer ganz zum Schluss und großzügig hinzufügen – je mehr Koriander und Minze, desto „thailändischer“ wirkt der Salat.

Serviervorschläge

Serviere ihn leicht gekühlt, mit einer zusätzlichen Handvoll Kräuter obendrauf und Limettenspalten zum Auspressen am Tisch. Er passt hervorragend zu gegrilltem Hähnchen, Tofu aus der Pfanne oder Spießen vom Grill im Garten. Zum Trinken eignen sich Wasser mit Limette und Minze oder ein leichtes, halbtrockenes Weißwein, wenn du ihn bei einem sommerlichen Abendessen mit Freunden servierst.

Worauf man achten sollte

  • Die Reisnudeln nicht zu lange einweichen – nach wenigen Minuten beginnen sie beim Mischen zu zerfallen.
  • Die Kräuter nicht zu früh hinzufügen; in der Sauce werden sie schnell dunkel und verlieren ihr frisches Aroma.
  • Gurke und Möhre nicht extra salzen, da sie sonst Wasser ziehen und das Dressing verwässern.

Ersatzzutaten

  • Fischsauce kann durch helle Sojasauce ersetzt werden – so wird der Salat vegetarisch.
  • Erdnüsse lassen sich bei Allergien durch Cashewkerne oder geröstete Sonnenblumenkerne ersetzen.
  • Koriander kann teilweise durch glatte Petersilie ersetzt werden, wenn jemand sein Aroma nicht mag.
  • Frische Chilischote kann durch Chiliflocken ersetzt werden, die nach und nach ins Dressing gegeben werden.
Vorbereitungszeit
20 Min
Kochzeit
5 Min
Gesamtzeit
25 Min
Portionen
3

Zutaten

  • dünne Reisnudeln (Vermicelli) - 120 g
  • frische Gurke mittelgroß, in dünne Halbmonde oder Stifte geschnitten - 1 Stück
  • Möhre grob gerieben oder in dünne Stifte geschnitten - 1 Stück
  • Zwiebel in feine Streifen geschnitten - 0.5 Stück
  • frischer Koriander gehackt - 3 Esslöffel
  • frische Minze gehackt - 2 Esslöffel
  • geröstete, ungesalzene Erdnüsse leicht zerstoßen - 30 g
  • Fischsauce in der vegetarischen Version Sojasauce verwenden - 2 Esslöffel
  • Limettensaft frisch gepresst - 3 Esslöffel
  • Zucker oder weißer Zucker - 1.5 Esslöffel
  • rote Chilischote fein gehackt, ohne Kerne - 1 Stück
  • Knoblauch fein gehackt - 1 Zehe
Hauptzutat: Reisnudeln

Zubereitung

  1. Reisnudeln in eine große Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen. 3–4 Minuten (oder nach Packungsangabe) ziehen lassen, bis sie weich, aber innen noch leicht bissfest sind. Abgießen und unter sehr kaltem Wasser spülen, bis sie vollständig abgekühlt und nicht mehr klebrig sind.
  2. Die Nudeln in einem Sieb sehr gut abtropfen lassen und dabei schütteln, bis kein Wasser mehr von den Fäden tropft; sie sollten matt und nicht nass aussehen. Beiseitestellen. Die Gurke waschen, längs halbieren, bei vielen Kernen diese mit einem Teelöffel herausschaben und die Gurke in dünne Halbmonde oder Stifte schneiden.
  3. Die Möhre schälen und grob raspeln oder in feine Stifte schneiden. Die rote Zwiebel in sehr feine Streifen schneiden, damit sie im Geschmack mild bleibt und den Salat nicht dominiert.
  4. Die Chilischote längs aufschneiden, für eine mildere Variante die Kerne entfernen und die Schote fein hacken. Den Knoblauch ebenfalls sehr fein hacken oder zu einer Paste zerdrücken, bis er feucht und leicht klebrig ist – so verteilt er sich gleichmäßig im Dressing.
  5. In einer kleinen Schüssel Limettensaft, Fischsauce und Rohrzucker verrühren. Chili und Knoblauch hinzufügen und rühren, bis sich die Zuckerkristalle vollständig aufgelöst haben und die Sauce klar und leicht sirupartig wirkt. Abschmecken – sie sollte intensiv sauer, deutlich salzig und zugleich süß sein.
  6. Koriander und Minze waschen und sehr gut trocknen, z.B. in einer Salatschleuder. Die Blätter von den dickeren Stielen zupfen und grob hacken – es sollte danach eine großzügige, „fluffige“ Handvoll Grün entstehen, keine symbolische Garnitur.
  7. In einer großen Schüssel die gut abgetropften Reisnudeln mit Gurke, Möhre und Zwiebel mischen. Die Kräuter darüberstreuen, alles mit dem Dressing übergießen und vorsichtig mit den Händen oder einer Zange mischen, die Nudeln dabei anheben, bis alle Fäden glänzen und das Gemüse leicht „befeuchtet“, aber nicht schwimmend ist.
  8. Den Salat probieren und nach persönlichem Geschmack nachjustieren: mehr Limette für zusätzliche Säure, etwas Fischsauce, wenn er zu mild ist, oder eine Prise Zucker, falls er zu scharf wirkt. Am Schüsselboden sollte sich nur eine dünne Schicht Dressing sammeln.
  9. Unmittelbar vor dem Servieren den Salat mit grob gehackten oder leicht zerdrückten Erdnüssen bestreuen. Die Nüsse sollen deutlich knusprig bleiben und in jedem Bissen spürbar sein. Sofort bei Zimmertemperatur oder leicht gekühlt servieren.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 1 Tage
Einfrieren: Nein

Reste des Salats im Kühlschrank in einem geschlossenen Behälter bis zu 1 Tag aufbewahren. Vor dem Servieren kurz durchmischen und bei Bedarf mit etwas zusätzlichem Limettensaft und Fisch- oder Sojasauce auffrischen. Erdnüsse immer frisch darüberstreuen, damit sie knusprig bleiben.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Ich mache diesen Salat immer, wenn ich weiß, dass spontan Freunde „nur kurz“ auf den Balkon vorbeischauen und es zu heiß ist, um lange am Herd zu stehen. Ich schneide alles vorher, und kurz vor ihrer Ankunft übergieße ich nur noch die Nudeln mit Wasser und mische alles in einer großen Schüssel zusammen.

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