Thailändische Reisnudeln mit Gemüse und Ei in Knoblauch-Limetten-Sauce Recipe

Dieses einfache Reisnudelgericht ist etwas zwischen Pad Thai und einem Gemüse-Stir-fry. Viele bunte Gemüsesorten, Ei und eine aromatische Sauce mit Knoblauch, Limette und Fischsauce ergeben ein schnelles Mittagessen, das wie aus einer Garküche in Bangkok schmeckt – nur ohne komplizierte Zutaten.

Dies ist eine locker inspirierte Version von Pad Thai, angepasst an die heimische Küche und Zutaten aus dem Supermarkt – ohne Tamarinde und getrocknete Garnelen, aber mit dem typischen salzig-sauer-süßen Kontrast.

Diese Reisnudeln vereinen das Beste aus Pad Thai und einem schnellen Gemüse-Stir-fry: Ei, viele knackige Gemüsestücke und eine kräftige Knoblauch-Limetten-Sauce mit Fischsauce. Das Gericht hat echten Streetfood-Charakter – es schmeckt wie aus einer kleinen Garküche in Bangkok, basiert aber auf Zutaten, die du problemlos im Supermarkt bekommst. So kannst du das Flair der thailändischen Straßenküche genießen, ohne spezielle Produkte besorgen zu müssen.

Thailändische Reisnudeln mit Gemüse und Ei in Knoblauch-Limetten-Sauce

Tipps vom Koch

Weiche die Reisnudeln nur so lange ein, bis sie weich, aber noch elastisch sind – sie garen in der Pfanne nach; wenn du sie zu weich werden lässt, verwandeln sie sich in eine klebrige Masse. Brate das Gemüse kurz bei hoher Hitze, beginnend mit den härteren Sorten (Möhre) und endend mit Paprika und Zucchini, damit Farbe und Biss erhalten bleiben. Die Eier erst ganz zum Schluss in die Pfanne geben, in der Mitte Platz schaffen und erst rühren, wenn sie leicht gestockt sind – so entstehen appetitliche Stückchen statt einer undefinierbaren Masse.

Serviervorschläge

Die Nudeln direkt nach dem Braten servieren, mit einem zusätzlichen Limettenviertel, gehacktem Koriander oder Schnittlauch und nach Wunsch Chiliflocken für eine schärfere Version. Dazu passt leicht sprudelndes Wasser mit Limette oder selbstgemachter Eistee, der nach der pikanten Sauce erfrischt. Ideal als schnelles Home-Office-Mittagessen oder für einen „thailändischen Abend“ mit einer großen Schüssel Nudeln vor dem Fernseher.

Worauf man achten sollte

  • Die Reisnudeln nicht zu lange einweichen – sie sind fertig, wenn sie sich leicht biegen lassen, aber noch etwas Widerstand haben; sind sie zu weich, reißen sie und zerfallen in der Pfanne.
  • Die Pfanne nicht mit Gemüse überladen – wenn sich eine dicke Gemüseschicht bildet, lieber in Portionen braten, sonst bekommst du statt eines Stir-Fry eine gedünstete, weiche Mischung.
  • Knoblauch nur so lange braten, bis er intensiv duftet; wenn er bräunt, wird er bitter und überlagert den frischen Limettencharakter der Sauce.
Vorbereitungszeit
15 Min
Kochzeit
12 Min
Gesamtzeit
27 Min
Portionen
2

Zutaten

  • Reisnudeln trocken - 150 g
  • Eier - 2 Stück
  • Möhre in feine Stifte geschnitten - 1 Stück
  • Paprika in Streifen geschnitten - 1 Stück
  • Zucchini in dünne Halbmonde geschnitten - 0.5 Stück
  • Zwiebel in schräge Stücke geschnitten - 3 Stück
  • Knoblauch fein gehackt - 3 Zehen
  • Fischsauce oder Sojasauce für eine Version ohne Fisch - 1.5 Esslöffel
  • Sojasauce - 1 Esslöffel
  • Zucker - 1 Teelöffel
  • Limettensaft frisch gepresst - 1.5 Esslöffel
  • Öl zum Braten - 2 Esslöffel
  • frische oder getrocknete Chilischote fein gehackt, Menge nach Geschmack - 0.5 Stück
  • Mungbohnensprossen optional, können weggelassen werden - 50 g
  • geröstete, ungesalzene Erdnüsse grob gehackt, zum Servieren - 2 Esslöffel
Hauptzutat: Reisnudeln

Zubereitung

  1. Alle Zutaten vorbereiten: Möhre in feine Stifte, Paprika in Streifen und Zucchini in Halbkreise schneiden, Knoblauch, Chili und Frühlingszwiebel hacken, Erdnüsse grob zerkleinern. So kannst du in der Pfanne zügig arbeiten, ohne dass der Knoblauch anbrennt.
  2. Reisnudeln mit sehr heißem, aber nicht kochendem Wasser übergießen und 8–10 Minuten stehen lassen, bis sie weich, aber noch leicht bissfest sind. Abgießen, mit kaltem Wasser abspülen und sehr gut abtropfen lassen – die Nudeln sollten sich leicht voneinander trennen lassen, ohne klumpige Bündel.
  3. In einer kleinen Schüssel Fischsauce, Sojasauce, Zucker, Limettensaft und 1 Esslöffel Wasser verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Abschmecken – der Geschmack soll deutlich salzig, sauer und leicht süß sein; wirkt er zu flach, etwas mehr Limettensaft oder eine Prise Zucker hinzufügen.
  4. In einer großen Pfanne oder einem Wok 1 Esslöffel Öl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Eier hineinschlagen, wie für Rührei leicht verrühren und 1–2 Minuten braten, bis sie gestockt, aber noch leicht feucht und glänzend sind. Auf einen Teller geben, damit sie nicht austrocknen.
  5. In derselben Pfanne den zweiten Esslöffel Öl zugeben. Gehackten Knoblauch und Chili hinzufügen und etwa 30 Sekunden braten, bis sie intensiv duften und leicht glasig werden, dabei hell halten – sobald sie zu bräunen beginnen, die Hitze sofort reduzieren, damit sie nicht bitter werden.
  6. Möhre, Paprika und Zucchini hinzufügen. 4–5 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze unter häufigem Rühren braten, bis das Gemüse leicht weich geworden ist, innen aber noch federnd und deutlich knackig beim Reinbeißen bleibt; die Farbe soll kräftig bleiben, nicht matt werden.
  7. Abgetropfte Reisnudeln und Mungbohnensprossen zugeben. Die vorbereitete Sauce angießen und 2–3 Minuten unter Rühren und Anheben der Nudeln mit einer Zange braten, bis sie den Großteil der Flüssigkeit aufgenommen haben, innen weich geworden und gleichmäßig glänzend sind, ohne zerkocht oder trocken zu sein.
  8. Die gebratenen Eier hinzufügen, mit dem Pfannenwender vorsichtig in kleinere Stücke teilen und unter die Nudeln mischen. Den Großteil der gehackten Frühlingszwiebel dazugeben, eine Handvoll zum Bestreuen zurückbehalten, und alles noch etwa 1 Minute braten, bis die Frühlingszwiebel leicht weich wird und die Ränder des Eis etwas nachgeben.
  9. Sofort servieren und mit der restlichen Frühlingszwiebel sowie grob gehackten, gerösteten Erdnüssen bestreuen. Die Nudeln auf dem Teller sollen glatt und leicht feucht sein, aber nicht in Sauce schwimmen; nach Wunsch Limettenviertel zum Darüberpressen dazureichen, wenn du es säuerlicher magst.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 1 Tage
Einfrieren: Nein

Reste in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank bis zu 1 Tag aufbewahren. Vor dem Servieren in einer Pfanne mit etwas Wasser oder Öl kurz erhitzen und vorsichtig umrühren, damit die Nudeln nicht zerfallen.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Dieses Nudelgericht koche ich meistens an Tagen, an denen ich vergessen habe, Reis zu kochen und im Schrank nur noch eine „für alle Fälle“ gekaufte Packung Reisnudeln liegt. Oft wandern auch Gemüsereste vom Sonntagsessen mit in die Pfanne – jedes Mal entsteht eine etwas andere, aber genauso leckere Version.

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