Thailändisches rotes Curry mit Garnelen und Zucchini Recipe

Dieses aromatische rote Curry mit Garnelen und Zucchini ist ein schnelles One-Pot-Gericht, das duftet wie ein kleines thailändisches Straßenrestaurant. In Thailand sind Currys mit Meeresfrüchten vor allem in Küstenregionen beliebt – bei uns eignet es sich hervorragend als Wochenend-Mittagessen oder als Abendessen für Gäste, denn es sieht eindrucksvoll aus und ist in weniger als einer halben Stunde fertig.

Rotes Curry ist eines der klassischen thailändischen Currys; in Küstenregionen wird es traditionell besonders häufig mit Garnelen und anderen Meeresfrüchten statt mit Huhn oder Schwein zubereitet.

Dieses rote Curry vereint die Süße der Kokosmilch, die Schärfe der Currypaste und die Zartheit der Garnelen zu einer Sauce mit Tiefgang wie aus einem thailändischen Küstenrestaurant. Zucchini und Paprika nehmen die Aromen auf, bleiben aber bissfest, sodass das Gericht trotz der cremigen Konsistenz nicht schwer wirkt. Es zeigt wunderbar, wie man aus wenigen Zutaten ein exotisch duftendes Gericht aus nur einem Topf zaubern kann.

Warum diese Version funktioniert

  • Das Anbraten der Currypaste im Öl kitzelt ihre Aromen heraus und sorgt für einen deutlich intensiveren Geschmack, als wenn sie direkt in der Kokosmilch aufgekocht wird.
  • Kurz im Curry gegartes Gemüse behält seine Farbe und einen leichten Biss – ein schöner Kontrast zur zarten Textur der Garnelen.
  • Die Garnelen erst zum Schluss in die heiße Sauce zu geben, schützt sie vor Übergaren und bewahrt sie vor einer gummiartigen Konsistenz.
Thailändisches rotes Curry mit Garnelen und Zucchini

Tipps vom Koch

Die Currypaste nicht zu lange anbraten – 30–60 Sekunden im Öl reichen, bis sie intensiv duftet, sonst kann sie bitter werden. Die Garnelen ganz zum Schluss zugeben und den Topf vom Herd nehmen, sobald sie rosa sind – zu lange gegart werden sie gummiartig. Wenn die Sauce zu scharf geworden ist, milderst du sie mit zusätzlicher Kokosmilch und einer Prise Zucker; kein reines Wasser zugeben, sonst verwässert der Geschmack.

Serviervorschläge

Mit Jasmin- oder Basmatireis servieren, der die aromatische Sauce aufsaugt, oder mit einem flachen Brot wie Naan, wenn du lieber Brot eintunkst. Dazu passen Weizenbier, ein leichtes, aromatisches Weißwein oder einfach Wasser mit viel Eis und Limettenscheiben. Das Gericht eignet sich hervorragend als eindrucksvolles Abendessen für Freunde – stell den Topf mit Curry in die Mitte des Tisches und jeder nimmt sich selbst.

Worauf man achten sollte

  • Die Currypaste nicht bei zu hoher Hitze anbraten – sie brennt schnell an, wird dunkel und macht die Sauce bitter.
  • Den Topf nach Zugabe der Garnelen nicht abdecken; der aufsteigende Dampf gart sie sonst zu stark und sie werden hart.
  • Beim Nachsalzen vorsichtig sein – Fischsauce ist sehr salzig, zusätzliche Salzgabe ist meist überflüssig.

Ersatzzutaten

  • Die Garnelen kannst du durch Stücke von festem, weißem Fisch ersetzen und die Garzeit um 1–2 Minuten verkürzen.
  • Zucchini lässt sich durch asiatische oder normale Auberginen ersetzen, in Würfel geschnitten und etwas länger gegart.
  • Kaffir-Limettenblätter kannst du durch sehr fein abgeriebene Limettenschale ersetzen – achte darauf, die bittere weiße Schicht nicht mitzureiben.
Vorbereitungszeit
15 Min
Kochzeit
15 Min
Gesamtzeit
30 Min
Portionen
3

Zutaten

  • rohe Garnelen frisch oder tiefgekühlt, aufgetaut - 300 g
  • Zucchini in Halb­scheiben geschnitten - 1 Stück
  • Paprika in Streifen geschnitten - 1 Stück
  • Kokosmilch Vollfett schmeckt besser - 400 ml
  • rote thailändische Currypaste Menge je nach Schärfe; in größeren Supermärkten erhältlich - 2 Esslöffel
  • Fischsauce Veganer: Sojasauce verwenden - 1.5 Esslöffel
  • Zucker - 1 Teelöffel
  • getrocknete Kaffir-Limettenblätter optional; kann weggelassen oder durch Limettenschale ersetzt werden - 2 Stück
  • Öl - 1 Esslöffel
  • Limettensaft frisch gepresst - 1.5 Esslöffel
  • frisches Thai-Basilikum oder normales Basilikum Blätter, zum Servieren - 1 Handvoll
  • Reis zum Servieren
Hauptzutat: Garnelen

Zubereitung

  1. Wenn du tiefgekühlte Garnelen verwendest, taue sie im Kühlschrank oder in kaltem Wasser auf und tupfe sie anschließend gründlich mit Küchenpapier trocken. Sie sollten matt und trocken wirken, damit die Sauce nicht verwässert.
  2. Zucchini in Halb- oder Viertelscheiben schneiden, die Paprika in dünne Streifen. Die Kaffir-Limettenblätter bereit legen und die Kokosmilch gut schütteln, damit sich der feste Teil mit der Flüssigkeit verbindet.
  3. Öl in einer großen Pfanne oder in einem Topf mit dickem Boden bei mittlerer Hitze erhitzen. Die rote Currypaste zugeben und 30–60 Sekunden unter Rühren anbraten, bis sie intensiv duftet und leicht schäumt, aber nicht dunkel wird.
  4. Etwa 3–4 Esslöffel Kokosmilch zugießen und rühren, bis sich die Paste vollständig auflöst und eine glatte, gleichmäßig rote Sauce entsteht. Am Rand sollte sich ein dünner, öliger Saum bilden.
  5. Die restliche Kokosmilch, Kaffir-Limettenblätter, Fischsauce und Zucker zugeben. Umrühren und sanft zum Köcheln bringen – es sollten kleine Bläschen aufsteigen und ein cremiger Film an der Oberfläche entstehen, ohne starkes Blubbern.
  6. Die vorbereitete Zucchini und Paprika hinzufügen. 5–6 Minuten bei mittlerer Hitze garen, bis das Gemüse weich, aber noch leicht bissfest ist und die Zucchini an der Schale leicht durchscheinend wirkt.
  7. Die Garnelen in das Curry geben und vorsichtig unterrühren. 3–4 Minuten garen, bis sie ihre Farbe von Grau zu kräftig Rosa wechseln und vollständig undurchsichtig sind; im Inneren sollte nichts mehr glasig wirken.
  8. Herd ausschalten, sichtbare Kaffir-Limettenblätter entfernen und den Limettensaft zugeben. Vorsichtig umrühren, damit die Garnelen nicht zerreißen; die Sauce soll glatt, leicht sämig sein und das Gemüse gut umhüllen.
  9. Die Sauce abschmecken und bei Bedarf mit zusätzlicher Fischsauce (Salz) oder Limettensaft (Säure) nachwürzen. Ist das Curry zu scharf, etwas Kokosmilch und eine Prise Zucker zugeben, bis der Geschmack runder wird.
  10. Das heiße Curry mit gekochtem Jasminreis servieren und mit Basilikumblättern bestreuen. Der Reis sollte einen Teil der Sauce aufnehmen und eine cremige, aromatische Schüssel mit deutlich sichtbaren, saftigen Garnelen ergeben.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 2 Tage
Einfrieren: Nein

Reste im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen aufessen. Beim Aufwärmen das Curry sanft erhitzen und bei Bedarf etwas Wasser oder Kokosmilch hinzufügen, damit die Sauce wieder cremig wird.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Ich koche dieses Curry meistens am Samstagabend, wenn wir Lust auf „Restaurant zu Hause“ haben – der Topf kommt auf einen Untersetzer in die Tischmitte und jeder nimmt sich so viel nach, wie er möchte. Ich habe es auch schon in einer milderen Version für Gäste gemacht und scharfe Chilis separat in einer kleinen Schale serviert.

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