Thailändisches grünes Curry mit Tofu und Brokkoli Recipe

Cremiges, aromatisches grünes Curry in einer vegetarischen Version mit Tofu und Brokkoli. In Thailand gehört grünes Curry zu den beliebtesten Gerichten – hier so angepasst, dass es auch zu Hause leicht gelingt, selbst wenn du gerade erst in die thailändische Küche einsteigst.

Grünes Curry ist eines der aromatischsten Gerichte der thailändischen Küche, und in dieser Version mit Tofu und Brokkoli ist es auch für Menschen geeignet, die auf Fleisch verzichten. Cremige Kokosmilch mildert die Schärfe der Currypaste, während knackiges Gemüse und frische Kräuter für Leichtigkeit sorgen. Es duftet wie in einem thailändischen Restaurant – nach Zitronengras, Basilikum und Chili – lässt sich aber problemlos in einer normalen heimischen Küche zubereiten.

Thailändisches grünes Curry mit Tofu und Brokkoli

Tipps vom Koch

Tofu gründlich von überschüssigem Wasser befreien und vor dem Zugeben zum Curry leicht anbraten – so bekommt er eine angenehme, elastische Struktur und zerfällt nicht in der Sauce. Brokkoli erst gegen Ende der Garzeit hinzufügen und nur so lange kochen, bis er weich, aber noch leuchtend grün und leicht knackig ist. Mit der Schärfe vorsichtig umgehen: mit einer kleineren Menge Currypaste beginnen, die Sauce nach kurzem Köcheln probieren und erst dann bei Bedarf mehr hinzufügen.

Serviervorschläge

Mit heißem Jasmin- oder Vollkornreis servieren, der die cremige Sauce aufsaugt – am besten in tiefen Schüsseln, damit nichts verloren geht. Eignet sich hervorragend als „Meal Prep“-Gericht im Lunchbox für die Arbeit, denn mit jedem Aufwärmen verbinden sich die Aromen noch besser. Dazu passen Kokoswasser oder leicht gesüßter Jasmintee, die die Schärfe des Currys mildern.

Vorbereitungszeit
20 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
45 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Naturtofu fest, zum Braten - 350 g
  • Brokkoli mittelgroß, ca. 400 g - 1 Stück
  • Paprika - 1 Stück
  • Kokosmilch vollfett ergibt einen besseren Geschmack - 400 ml
  • Gemüsebrühe oder Wasser - 200 ml
  • grüne Currypaste Menge an die Schärfe der Paste anpassen; im Asialaden erhältlich - 2.5 Esslöffel
  • Öl zum Braten von Tofu und Paste - 2 Esslöffel
  • Sojasauce oder Fischsauce, wenn es nicht vegan sein muss - 2 Esslöffel
  • Zucker - 1.5 Teelöffel
  • Kaffir-Limettenblätter optional; kann weggelassen oder durch Limettenschale ersetzt werden - 2 Stück
  • frisches Thai-Basilikum oder normales Basilikum Blätter, zum Servieren - 1 Handvoll
  • Reis ca. 1,5 Tassen gekochter Reis für 4 Portionen - 240 g
Hauptzutat: tofu

Zubereitung

  1. Tofu aus der Verpackung nehmen, Wasser abgießen und in mehrere Lagen Küchenpapier wickeln. Mit der Hand leicht andrücken und 10 Minuten stehen lassen, damit überschüssige Flüssigkeit austritt. Anschließend in Würfel von ca. 2x2 cm schneiden.
  2. Brokkoli in kleine Röschen teilen. Den dickeren Strunk schälen und in dünne Scheiben schneiden. Paprika in Streifen schneiden.
  3. Jasminreis nach Packungsanweisung kochen, sodass er ungefähr gleichzeitig mit dem Curry fertig ist.
  4. In einer großen Pfanne oder einem Wok 1 Esslöffel Öl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Tofuwürfel zugeben und 8–10 Minuten unter vorsichtigem Wenden braten, bis sie von den meisten Seiten goldbraun und leicht knusprig sind. Tofu auf einen Teller geben.
  5. In derselben Pfanne den zweiten Esslöffel Öl erhitzen. Grüne Currypaste zugeben und 1–2 Minuten bei mittlerer Hitze unter Rühren anbraten, bis sie intensiv duftet. Dabei darauf achten, dass sie nicht anbrennt.
  6. Etwa 1/3 der Kokosmilch (den dickeren Teil von oben) zugießen und mit der Paste verrühren, bis eine glatte, grüne Sauce entsteht.
  7. Restliche Kokosmilch und Brühe hinzufügen. Kaffir-Limettenblätter (falls verwendet) hineingeben. Alles zum leichten Köcheln bringen.
  8. Brokkoliröschen und die geschnittenen Strunkstücke zugeben und 4–5 Minuten garen, bis sie zu weich werden beginnen, aber noch leicht bissfest sind.
  9. Paprika und den gebratenen Tofu hinzufügen. Mit Sojasauce und Zucker würzen. Weitere 3–4 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis das Gemüse weich, aber nicht zerkocht ist und die Sauce leicht eindickt.
  10. Curry abschmecken und bei Bedarf mit zusätzlicher Sojasauce oder etwas Zucker nachwürzen. Ist es zu dick, etwas Wasser hinzufügen.
  11. Vor dem Servieren die Kaffir-Limettenblätter entfernen (sie sind zäh und werden nicht mitgegessen). Basilikumblätter zugeben und vorsichtig unterheben.
  12. Heißes Curry mit gekochtem Jasminreis servieren.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 3 Tage
Einfrieren: Ja

Curry und Reis getrennt in luftdichten Behältern im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen verzehren. Curry bei kleiner Hitze im Topf oder in der Mikrowelle erwärmen; wenn es zu dick ist, etwas Wasser oder Brühe zugeben. Reis mit einem Spritzer Wasser abgedeckt aufwärmen.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Ich koche dieses Curry am häufigsten am Sonntagabend und portioniere es direkt in Behälter für das Mittagessen am Montag und Dienstag – das spart mir unter der Woche viel Zeit. Meistens behalte ich mir auch eine kleine Schüssel „zum Probieren“ zurück, weil ich kaum bis zum nächsten Tag warten kann.

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