Thailändisches Curry mit Aubergine, Bohnen und Tofu in Kokosmilch Recipe
Dieses vegetarische Curry mit Aubergine, grünen Bohnen und Tofu ist cremig, aromatisch und sättigend. In Thailand werden solche Gerichte zu Hause oft als schnelle Möglichkeit zubereitet, um Gemüse aus dem Kühlschrank zu verwerten. Mit Jasminreis serviert erinnert es ein wenig an einen dicken Gemüseeintopf, aber mit deutlich kokosnussig-kräuteriger Note.
Dieses Curry zeigt, wie die thailändische Küche mit Hilfe von Currypaste, Kokosmilch und frischen Kräutern aus einfachem Gemüse und Tofu eine unglaubliche Geschmacksfülle herausholt. Die Aubergine saugt die Sauce wie ein Schwamm auf, die Bohnen bringen Biss, und der Tofu macht das Gericht sättigend – ganz ohne Fleisch. So entsteht etwas zwischen Gemüseeintopf und aromatischem One-Pot-Comfort-Food aus Thailand.
Tipps vom Koch
Die Aubergine bei recht hoher Hitze anbraten, bis sie leicht gebräunt ist – dann wird sie im Curry nicht schwammig und wässrig. Die Currypaste zuerst kurz im Fett anrösten, bevor du die Kokosmilch zugibst, denn so entfalten sich die Aromen der Gewürze; achte nur darauf, dass sie nicht anbrennt, sonst wird sie bitter. Tofu vorher gut ausdrücken und leicht anbräunen, damit er im Curry nicht zerfällt.
Serviervorschläge
Serviere das Curry mit heißem Jasmin- oder Vollkornreis, der die Sauce wunderbar aufnimmt – ideal für ein entspanntes Abendessen unter der Woche. Für einen Frischekontrast kannst du einen einfachen Gurkensalat mit Limette und etwas Zucker dazu reichen, der den Gaumen zwischendurch erfrischt. Das Gericht eignet sich auch hervorragend für die Lunchbox – die Sauce wird nach einer Nacht im Kühlschrank noch aromatischer.
Zutaten
- Naturtofu fest, abgetropft - 300 g
- Aubergine mittelgroß, in Würfel geschnitten - 1 Stück
- grüne Bohnen (Busch- oder Prinzessbohnen) frisch oder tiefgekühlt, in 3–4 cm lange Stücke geschnitten - 150 g
- Kokosmilch - 400 ml
- Wasser oder Gemüsebrühe - 200 ml
- Currypaste (rot oder grün) Menge an die Schärfe der Paste anpassen - 2 Esslöffel
- Sojasauce oder Fischsauce, wenn es nicht vegan sein muss - 2 Esslöffel
- Zucker oder brauner Zucker - 1 Esslöffel
- Öl zum Braten - 2 Esslöffel
- Paprika (rot oder gelb) in Streifen geschnitten - 0.5 Stück
- Blätter von Thai-Basilikum oder normalem Basilikum zerzupft - 1 Handvoll
- Limettensaft zum Schluss - 1.5 Esslöffel
- Jasminreis trocken, separat zu kochen - 240 g
Zubereitung
- Tofu in Küchenpapier wickeln, mit der Hand leicht andrücken und ein paar Minuten stehen lassen, um überschüssiges Wasser zu entfernen. Anschließend in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
- In einer großen Pfanne oder einem Wok 1 Esslöffel Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Tofuwürfel zugeben und 6–8 Minuten unter vorsichtigem Wenden braten, bis sie von allen Seiten goldbraun und leicht knusprig sind. Tofu auf einen Teller geben.
- In derselben Pfanne den zweiten Esslöffel Öl erhitzen. Currypaste hinzufügen und 1–2 Minuten bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren braten, bis sie intensiv duftet und leicht aufschäumt.
- Kokosmilch und Wasser oder Brühe angießen. Gut verrühren, damit sich die Currypaste mit der Flüssigkeit verbindet. Zum leichten Köcheln bringen.
- Auberginenwürfel und grüne Bohnen hinzufügen. 10–12 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Aubergine weich und die Bohnen gar, aber noch leicht bissfest sind.
- Sojasauce, Rohrzucker und Paprikastreifen zugeben. Umrühren und weitere 3–4 Minuten köcheln lassen.
- Zum Schluss den gebratenen Tofu und den Limettensaft hinzufügen. Vorsichtig umrühren und noch 2–3 Minuten köcheln, damit der Tofu etwas Sauce aufnehmen kann.
- Das Curry vom Herd nehmen, Basilikumblätter zugeben und kurz unterrühren. Heiß mit gekochtem Jasminreis servieren.
Aufbewahrung
Curry und Reis im Kühlschrank getrennt in gut verschlossenen Behältern 2–3 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen das Curry bei niedriger Hitze langsam erhitzen und bei Bedarf etwas Wasser oder Kokosmilch hinzufügen. Reis mit einem Spritzer Wasser abgedeckt erwärmen.