Thailändische Suppe mit Tofu, Pilzen und Gemüse ohne Kokosmilch Recipe
Eine leichte Gemüsesuppe mit Tofu und Pilzen ist die pflanzliche Version einer thailändisch inspirierten Brühe – aber ohne Kokosmilch. Sie ist dank Zitronengras, Ingwer und Sojasauce aromatisch und gleichzeitig mild – ideal, wenn du Lust auf etwas Wärmendes, aber nicht Schweres hast.
Diese thailändisch inspirierte Suppe mit Tofu und Pilzen ist eine leichte, pflanzliche Variante einer aromatischen Brühe, bei der die gesamte „Kraft“ des Geschmacks aus Ingwer, Zitronengras und Sojasauce kommt – nicht aus Kokosmilch. Die Kombination aus elastischem Tofu, weichen Pilzen und knackigem Gemüse sorgt für eine sehr angenehme Vielfalt an Texturen in einer Schüssel. Der Geschmack ist deutlich, zitrus-kräuterig, aber dennoch sanft zum Magen.
Tipps vom Koch
Tofu vor dem Braten gründlich mit Küchenpapier trocken tupfen – dann bräunt er schön, statt nur in seiner eigenen Flüssigkeit zu schmoren. Die Brühe mit Zitronengras und Ingwer mindestens ein paar Minuten köcheln lassen, bevor du das Gemüse zugibst, damit sie genügend Aroma annimmt. Limettensaft immer erst nach dem Ausschalten der Hitze hinzufügen, da langes Kochen seinen frischen, zitrusartigen Geschmack abflacht.
Serviervorschläge
Sehr heiß servieren, mit frischem Koriander oder Petersilie bestreut und zusätzlicher Chili für alle, die es schärfer mögen. Sie eignet sich hervorragend als leichtes Mittagessen unter der Woche oder als Abendessen nach dem Training, wenn du etwas Warmes, aber nicht Schweres möchtest. Bei mir landet sie oft auf dem Tisch, wenn jemand „etwas Veganes“ möchte und ich nur einen Block Tofu und ein paar Gemüse im Kühlschrank habe.
Zutaten
- Naturtofu in Würfel geschnitten - 250 g
- Gemüsebrühe hausgemacht oder aus Würfel - 1 l
- Champignons oder andere Pilze in Scheiben geschnitten - 150 g
- Möhre in dünne Halbringe geschnitten - 1 Stück
- kleine Zucchini in Halbringe geschnitten - 0.5 Stück
- Zitronengras leicht angedrückt - 1 Stängel
- frischer Ingwer in dünne Scheiben geschnitten - 15 g
- Sojasauce - 3 Esslöffel
- Limettensaft oder nach Geschmack - 2 Esslöffel
- Chilischote fein gehackt, optional - 0.5 Stück
- Zucker - 1 Teelöffel
- Öl zum Anbraten des Tofus - 1 Esslöffel
- frischer Koriander oder Petersilie gehackte Blätter - 2 Esslöffel
Zubereitung
- Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Tofuwürfel zugeben und 6–8 Minuten unter vorsichtigem Wenden braten, bis sie von mehreren Seiten goldbraun sind. Beiseitestellen.
- In einem Topf die Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Zitronengras und Ingwerscheiben zugeben. Bei kleiner Hitze 5 Minuten köcheln lassen, damit die Brühe Aroma annimmt.
- Möhre und Pilze hinzufügen. 5–6 Minuten kochen, bis die Möhre zu weich werden beginnt.
- Zucchini und den angebratenen Tofu zugeben. Weitere 4–5 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.
- Sojasauce, Zucker und nach Wunsch gehackte Chilischote hinzufügen. Umrühren, probieren und bei Bedarf mit zusätzlicher Sojasauce abschmecken.
- Die Hitze ausschalten, Limettensaft sowie gehackten Koriander oder Petersilie zugeben und vorsichtig umrühren.
- Den Zitronengras-Stängel und größere Ingwerstücke, falls leicht zu finden, herausnehmen. Die Suppe heiß mit zusätzlichem Koriander obenauf servieren.
Aufbewahrung
Reste der Suppe vollständig abkühlen lassen, dann im Kühlschrank 2–3 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen darauf achten, die Suppe nicht zu stark zu kochen, damit das Gemüse bissfest bleibt und der Limettengeschmack nicht verloren geht. Frische Kräuter erst kurz vor dem Servieren zugeben.