Thailändischer Reis-Pudding mit Kokosmilch und Limette Recipe

Ein zarter Pudding aus weißem Reis, in Kokosmilch mit einem Hauch Limette gekocht – ein einfaches, hausgemachtes Dessert, inspiriert von thailändischen Aromen. In Thailand sind süße Reis-Desserts sehr beliebt – sie werden oft in kleinen Bechern als Snack für zwischendurch verkauft. Dieses Dessert liegt irgendwo zwischen unserem klassischen Milchreis und einem exotischen Kokos-Dessert.

Das Dessert erinnert an thailändischen klebrigen Kokosreis mit Mango, verwendet aber europäischen Risottoreis, was die Zubereitung zu Hause deutlich vereinfacht. Es ist eine Hybridversion aus bekanntem Milchreis und tropisch-thailändischem Flair.

Dieser thailändische Reis-Pudding mit Kokosmilch und Limette verbindet den vertrauten Geschmack von Milchreis mit exotischer, kokosnussiger Cremigkeit. Der Zusatz von Limette und einer Prise Salz hebt die Süße hervor und verleiht ihm eine leicht erfrischende Note, sodass er trotz seiner Sättigung nicht schwer wirkt. Er erinnert an Desserts aus thailändischen Street-Food-Ständen – von der Idee her simpel, aber geschmacklich sehr ausgefeilt.

Warum diese Version funktioniert

  • Die Mischung aus Kokosmilch und normaler Milch sorgt für einen intensiven Kokosgeschmack, ohne ein schweres, fettiges Gefühl auf der Zunge zu hinterlassen.
  • Limettensaft und -schale werden erst nach dem Kochen zugegeben, sodass das frische Zitrusaroma erhalten bleibt, ohne bitter zu werden.
  • Risottoreis zerkocht leicht und macht den Pudding von selbst dick und samtig – ganz ohne zusätzliche Bindemittel.
  • Offenes Kochen ohne Deckel lässt überschüssige Flüssigkeit verdampfen und ergibt eine stabile, cremige Konsistenz.
Thailändischer Reis-Pudding mit Kokosmilch und Limette

Tipps vom Koch

Den Reis auf sehr kleiner Hitze kochen und häufig umrühren, besonders zum Schluss – er setzt leicht am Boden an, und ein angebrannter Kokosgeschmack würde das ganze Dessert dominieren. Wenn du dicke Kokosmilch aus der Dose verwendest, diese mit etwas Wasser oder Kuh-/Pflanzenmilch verdünnen, damit der Pudding nicht zu schwer und fettig wird. Die Limettenschale erst gegen Ende der Kochzeit abreiben oder direkt vor dem Servieren darübergeben – langes Kochen nimmt ihr das frische, zitrusartige Aroma.

Serviervorschläge

Den Pudding an kühleren Tagen lauwarm servieren oder im Sommer gut gekühlt aus dem Kühlschrank, bestreut mit Kokosraspeln, Mangoscheiben oder Granatapfelkernen. Er passt hervorragend zu einer Tasse Grüntee oder thailändischem Eistee mit Milch, wenn du im Thema thailändische Küche bleiben möchtest. Ein Dessert, das sich perfekt für einen entspannten Sonntagnachmittag oder als süßes Home-Office-Frühstück eignet.

Worauf man achten sollte

  • Den Pudding nicht ohne Rühren lassen – Kokosmilch setzt schnell an, und ein angebrannter Boden verdirbt den ganzen Topf.
  • Heftiges Kochen vermeiden: Wenn die Masse mit großen Blasen „explodiert“, die Hitze sofort reduzieren, sonst kocht sie leicht über.
  • Limettensaft nicht gleich zu Beginn hinzufügen, da Kokosmilch beim langen Kochen ein übergartes, leicht bitteres Aroma entwickeln kann.

Ersatzzutaten

  • Risottoreis kann durch Jasminreis ersetzt werden; die Garzeit entsprechend verlängern, bis die Körner sehr weich sind.
  • Weißer Zucker lässt sich durch Rohrzucker oder Ahornsirup ersetzen, was eine feine Karamellnote verleiht.
  • Kuhmilch kann für eine vegane Version durch Pflanzenmilch, z. B. Mandel- oder Haferdrink, ausgetauscht werden.
Vorbereitungszeit
10 Min
Kochzeit
35 Min
Gesamtzeit
45 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Reis (es kann auch normaler Reis verwendet werden) - 150 g
  • Kokosmilch - 400 ml
  • Kuhmilch oder Pflanzenmilch (z.B. Hafer- oder Reismilch) - 250 ml
  • Zucker (nach Geschmack anpassen) - 3 Esslöffel
  • Prise Salz - 1 Prise
  • abgeriebene Limettenschale (nur der grüne Teil) - 1 Teelöffel
  • Limettensaft - 1.5 Esslöffel
  • Kokosraspel (zum Bestreuen) - 2 Esslöffel
  • frische Früchte (z.B. Mango, Erdbeeren, Himbeeren) (zum Servieren, optional) - 150 g
Hauptzutat: Reis

Zubereitung

  1. Den Reis in einem Sieb unter fließendem kalten Wasser waschen und die Körner dabei mit der Hand reiben, bis das Wasser fast klar ist. Die Körner sollen locker zwischen den Fingern durchrieseln, ohne milchigen Belag.
  2. Kokosmilch und normale Milch in einen Topf mit dickem Boden geben. Reis, Zucker und eine Prise Salz hinzufügen und gründlich verrühren, dabei den Boden gut abkratzen, damit sich kein Korn von Anfang an festsetzt.
  3. Bei mittlerer Hitze erwärmen und dabei immer wieder umrühren, bis sich am Rand kleine Bläschen bilden und die Oberfläche leicht zu zittern beginnt. Kein starkes, „explodierendes“ Kochen zulassen.
  4. Die Hitze auf klein reduzieren und 25–30 Minuten ohne Deckel köcheln lassen, dabei den Boden häufig mit einem Löffel umrühren. Der Pudding ist fertig, wenn der Reis sehr weich ist, sich leicht mit dem Löffel zerdrücken lässt und die Masse einem dicken, langsam fließenden Haferbrei ähnelt.
  5. Wenn während des Kochens der Löffel im Pudding senkrecht stehen bleibt, portionsweise 1–2 EL Milch oder Wasser zugeben und jedes Mal gründlich einrühren. Die Konsistenz soll cremig sein, aber nicht so flüssig wie Suppe.
  6. Den Topf vom Herd nehmen. Abgeriebene Limettenschale und Limettensaft hinzufügen und verrühren. Abschmecken – der Geschmack soll kokosnussig, zitrusfrisch und angenehm süß sein; bei Bedarf etwas Zucker oder Saft nachgeben.
  7. Den Pudding in kleine Schalen oder Gläser füllen. Zu diesem Zeitpunkt sollte er langsam vom Löffel fließen, aber nicht wässrig sein – beim Abkühlen dickt er deutlich nach, und auf der Oberfläche bildet sich eine dünne Haut.
  8. Entweder sofort warm servieren oder auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, bis die Masse fester wird, innen aber weich und cremig bleibt.
  9. Kurz vor dem Servieren mit Kokosraspeln bestreuen und mit frischen Früchten dekorieren. Einige Früchte leicht in den Pudding drücken, sodass sie etwa zur Hälfte versinken und nicht von der glatten Oberfläche rutschen.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 3 Tage
Einfrieren: Nein

Im Kühlschrank in gut verschlossenen Behältern aufbewahren. Vor dem Servieren eventuell mit etwas Kokosmilch oder normaler Milch wieder cremig rühren und kurz erwärmen, wenn du ihn warm essen möchtest.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Ich koche diesen Pudding oft abends gleich in größerer Menge und fülle ihn in kleine Gläser – morgens muss ich ihn nur aus dem Kühlschrank holen und habe ein fertiges Frühstück vor den ersten E-Mails. Manchmal nehme ich ihn auch im Thermosbehälter mit zum Schlittschuhlaufen im Winter – er wärmt angenehm, ist aber nicht so schwer wie Kakao mit Schlagsahne.

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