Tarte fine aux pommes – dünne französische Tarte mit Äpfeln Recipe
Das ist eine sehr dünne, knusprige Apfeltarte, die man in Frankreich oft mit fertigem Blätterteig zubereitet, wenn sich spontan Gäste ankündigen. Die Apfelscheiben werden fächerförmig aufgelegt, mit Zucker und Butter bestreut, und den Rest erledigt der Ofen. Im Geschmack erinnert sie ein wenig an eine Mischung aus Apfelkuchen und Blätterteig, ist aber leichter und knuspriger.
Diese Tarte ist extrem schnell gemacht, wirkt aber elegant und französisch – perfekt, wenn sich spontan Besuch ankündigt. Durch den sehr dünn ausgerollten Blätterteig und die fein geschnittenen Äpfel wird sie besonders knusprig und leicht.
Tipps vom Koch
Schneide die Äpfel wirklich so dünn wie möglich – am besten mit einem scharfen Messer oder einem Hobel. So garen sie gleichmäßig und bekommen die typischen leicht gebräunten Ränder. Achte außerdem darauf, den Blätterteig gut vorzuheizen, damit er schön aufgeht und knusprig wird.
Serviervorschläge
Serviere die Tarte in rechteckige Stücke geschnitten, leicht warm, mit Vanilleeis oder Crème fraîche. Sie passt auch gut zu einem Dessertwein oder einem Espresso nach dem Essen.
Zutaten
- Blätterteig rechteckig, gekühlt, nicht tiefgefroren - 1 Packung
- Äpfel säuerlich-süß, z.B. Graue Renette, Ligol - 4 Stück
- Zucker zum Bestreuen der Äpfel - 3 Esslöffel
- Vanillinzucker - 1 Teelöffel
- Butter in kleine Würfel geschnitten - 30 g
- Aprikosenkonfitüre zum Bestreichen nach dem Backen - 2 Esslöffel
- Wasser zum Verdünnen der Konfitüre - 1 Esslöffel
- Zimt optional, zum Bestreuen - 0.5 Teelöffel
Zubereitung
- Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Den Blätterteig entrollen und auf das vorbereitete Blech legen. Falls er bereits auf Papier liegt, dieses einfach verwenden. Die Ränder des Teigs vorsichtig etwa 1 cm nach innen einschlagen, sodass ein dünner Rand entsteht.
- Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in sehr dünne Scheiben schneiden (je dünner, desto besser backen sie durch und bräunen leicht).
- Die Apfelscheiben in Reihen oder fächerförmig, leicht überlappend, auf den Teig legen, sodass fast der ganze Teig bedeckt ist und nur ein schmaler Rand frei bleibt.
- In einer kleinen Schüssel Zucker mit Vanillinzucker und eventuell Zimt vermischen. Die Äpfel gleichmäßig mit dieser Mischung bestreuen.
- Die kleinen Butterwürfel auf der Oberfläche verteilen und über die Äpfel streuen.
- Die Tarte in den vorgeheizten Ofen schieben und 20–25 Minuten backen, bis die Teigränder aufgegangen und kräftig gebräunt sind und die Äpfel an den Rändern leicht bräunen.
- In der Zwischenzeit die Aprikosenkonfitüre mit 1 Esslöffel Wasser in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze erwärmen und rühren, bis sie flüssig und glatt ist. Wenn noch Fruchtstücke enthalten sind, die Konfitüre durch ein Sieb streichen.
- Die fertig gebackene Tarte aus dem Ofen nehmen und sofort, solange sie noch heiß ist, die Äpfel mit einer dünnen Schicht der warmen Konfitüre mithilfe eines Küchenpinsels oder Löffels bestreichen.
- Die Tarte 5–10 Minuten abkühlen lassen, damit sie sich leichter schneiden lässt. Lauwarm oder bei Zimmertemperatur servieren.
Aufbewahrung
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Diese Tarte ist eines meiner liebsten Last-Minute-Desserts: wenige Zutaten, kaum Arbeit und trotzdem ein Ergebnis, das immer Eindruck macht. Besonders mag ich, wie die Kombination aus karamellisierten Äpfeln, knusprigem Teig und fruchtiger Aprikosenglasur an eine klassische französische Patisserie erinnert.