Gâteau aux pommes normand – saftiger Apfelkuchen aus der Normandie Recipe

Dieser saftige, buttrige Kuchen mit vielen Äpfeln stammt aus der Normandie, einer Region, die für ihre Obstgärten und ihren Cidre berühmt ist. Die Äpfel sind hier nicht nur eine Beigabe, sondern der eigentliche Star – es sind fast genauso viele Äpfel wie Teig. Im Geschmack erinnert er ein wenig an eine Mischung aus Apfelkuchen und einfachem Biskuit, bekommt durch Rum oder Cidre aber eine leicht „erwachsene“ Note.

Dieser normannische Apfelkuchen ist außergewöhnlich saftig, weil der Teig im Verhältnis zu den Äpfeln eher knapp bemessen ist – dadurch stehen die Früchte im Mittelpunkt. Die Kombination aus Butter, Vanille und einem Hauch Rum oder Cidre sorgt für ein intensives Aroma, das an klassische französische Landküche erinnert.

Gâteau aux pommes normand – saftiger Apfelkuchen aus der Normandie

Tipps vom Koch

Verwende am besten eine Mischung aus verschiedenen Apfelsorten – zum Beispiel säuerliche und etwas süßere – dann wird der Geschmack komplexer. Achte darauf, die Äpfel nicht zu klein zu schneiden, damit sie beim Backen nicht zerfallen. Wenn dein Ofen sehr stark bräunt, decke den Kuchen in den letzten 10 Minuten locker mit Alufolie ab.

Serviervorschläge

Besonders gut schmeckt der Kuchen leicht warm, mit Vanilleeis oder Crème fraîche. Er passt hervorragend zu Kaffee, schwarzem Tee oder einem Glas trockenem Cidre. Für ein Dessert für Gäste kannst du ihn in schmale Stücke schneiden und mit etwas Puderzucker und ein paar dünnen Apfelscheiben dekorieren.

Vorbereitungszeit
25 Min
Kochzeit
40 Min
Gesamtzeit
65 Min
Portionen
8

Zutaten

  • Äpfel säuerlich-süß, geschält und in Würfel geschnitten - 4 Stück
  • Weizenmehl Typ 450–550 - 150 g
  • Zucker - 120 g
  • Butter geschmolzen und abgekühlt - 100 g
  • Eier Zimmertemperatur - 2 Stück
  • Backpulver - 1.5 Teelöffel
  • Milch - 60 ml
  • Rum optional, kann durch Cidre oder Apfelsaft ersetzt werden - 1 Esslöffel
  • Vanillinzucker - 1 Teelöffel
  • Salz - 0.25 Teelöffel
  • Puderzucker zum Bestäuben nach dem Backen - 1 Esslöffel
Hauptzutat: Äpfel

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine runde Springform mit etwa 22 cm Durchmesser mit Butter einfetten und dünn mit Mehl ausstäuben oder mit Backpapier auslegen.
  2. Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in mittelgroße Würfel (ca. 1,5 cm) schneiden. Beiseitestellen.
  3. In einer Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Vanillinzucker vermischen.
  4. In einer zweiten Schüssel die Eier mit dem Zucker 2–3 Minuten mit dem Handmixer oder Schneebesen aufschlagen, bis die Masse etwas heller und luftig wird.
  5. Zu den Eiern die geschmolzene, abgekühlte Butter, die Milch und den Rum (oder Cidre/Apfelsaft) geben. Verrühren, bis alles gut verbunden ist.
  6. Die trockenen Zutaten zu den feuchten geben und mit einem Löffel oder Teigspatel nur so lange vorsichtig vermengen, bis gerade so ein Teig entsteht – nicht zu lange rühren, damit der Kuchen nicht schwer wird.
  7. Die gewürfelten Äpfel hinzufügen und behutsam unter den Teig heben, sodass sie gleichmäßig verteilt sind – es werden viele Äpfel sein, das ist normal.
  8. Den dicken Teig mit den Äpfeln in die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche mit einem Löffel glattstreichen.
  9. Die Form in den vorgeheizten Ofen stellen und 35–40 Minuten backen, bis die Oberfläche schön gebräunt ist und ein Holzstäbchen, das in die Mitte des Kuchens gesteckt wird, sauber oder nur mit ein paar feuchten Krümeln (aber ohne rohen Teig) herauskommt.
  10. Den Kuchen nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und etwa 15 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  11. Vor dem Servieren die Oberfläche des Kuchens mit Puderzucker bestäuben. Bei Zimmertemperatur oder leicht warm servieren.

Aufbewahrung

Keine Aufbewahrungsinformationen für dieses Gericht verfügbar.

Autor Marek Krokosiński

Dieser Kuchen gehört zu den Rezepten, die man immer wieder backt: unkompliziert, gelingsicher und voller Apfelstücke. Er schmeckt am Tag nach dem Backen fast noch besser, wenn die Aromen Zeit hatten, sich zu verbinden – perfekt, wenn du etwas vorbereiten möchtest.

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