Rote-Bete-Salat mit Apfel und Meerrettich Recipe
Der Salat aus Roter Bete, Apfel und Meerrettich ist eine einfache, aber sehr ausdrucksstarke Beilage zum Mittag- oder Abendessen. Die Süße der gebackenen Bete, die Säure des Apfels und die Schärfe des Meerrettichs ergeben eine Kombination, die hervorragend zu Fleischgerichten, aber auch zu vegetarischen Bratlingen passt. Er ist ein bisschen wie die polnische Antwort auf Coleslaw – nur in Rot.
Der Salat aus Roter Bete, Apfel und Meerrettich hat einen besonders ausdrucksstarken Charakter: Die Süße der gebackenen Bete bricht die Schärfe des Meerrettichs und die frische Säure des Apfels. Durch Sahne und ein wenig Mayonnaise wird alles cremig, bleibt aber im Mundgefühl dennoch leicht und frischt so einen Teller mit Braten wunderbar auf. Er ist ein polnischer Farbakzent auf dem Tisch – eine intensiv rote Beilage, die sofort ins Auge fällt.
Tipps vom Koch
Rote Bete am besten mit Schale, in Folie gewickelt, backen, bis sie innen weich ist – nach dem Abkühlen lässt sie sich leicht schälen und gibt nicht so viel Saft in den Salat ab. Meerrettich nach und nach hinzufügen, dabei rühren und probieren – seine Schärfe variiert je nach Glas, und der Salat soll angenehm in der Nase kitzeln, aber nicht brennen. Den Apfel erst kurz vor dem Mischen reiben, damit er nicht nachdunkelt, und überschüssigen Saft gut abtropfen lassen, sonst wird die Sauce zu flüssig.
Serviervorschläge
Serviere den Salat zu Schweinebraten, gegrilltem Nackensteak oder Gemüsebratlingen – er nimmt die Schwere fetter Speisen und bringt Farbe auf den Teller. Auf dem Feiertagstisch kann er problemlos mit klassischer Rote Bete mit Meerrettich konkurrieren, besonders wenn du ein moderneres Menü planst. Ich stelle ihn auch gern in einer kleinen Schüssel zum einfachen Mittwochsessen mit Grütze und Spiegelei auf den Tisch – sofort wirkt das Essen etwas „feierlicher“.
Zutaten
- Rote Bete kleine oder mittlere Knollen - 500 g
- säuerlicher Apfel z. B. Graue Renette, Ligol - 1 Stück
- geriebener Meerrettich aus dem Glas oder frisch gerieben - 1.5 Esslöffel
- Sahne - 3 Esslöffel
- Mayonnaise für eine cremigere Version, kann weggelassen werden - 1 Esslöffel
- Zitronensaft zum Abschmecken - 1 Esslöffel
- Salz zum Abschmecken
- Zucker optional, zum Ausbalancieren des Geschmacks - 0.5 Teelöffel
- Pfeffer zum Abschmecken
- Öl z. B. Rapsöl - 1 Esslöffel
Zubereitung
- Rote Bete waschen, trocknen, jede Knolle einzeln in Alufolie wickeln und auf ein Blech legen. Im auf 190 °C vorgeheizten Ofen etwa 35–40 Minuten backen, bis sie weich sind (mit einer Gabel einstechen – sie sollte ohne Widerstand hineingleiten).
- Die gebackene Bete aus dem Ofen nehmen, so weit abkühlen lassen, dass man sie anfassen kann, schälen (die Schale sollte sich leicht lösen) und vollständig auskühlen lassen.
- Die kalte Rote Bete auf einer Reibe mit groben Löchern in eine Schüssel raspeln.
- Den Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und auf derselben Reibe raspeln. Sofort mit Zitronensaft beträufeln, damit er nicht nachdunkelt, und zur Bete geben.
- In einer kleinen Schüssel Sahne oder Joghurt, Mayonnaise, Meerrettich, Öl, Zucker, eine Prise Salz und Pfeffer verrühren. Die Sauce probieren – sie sollte leicht scharf und kräftig im Geschmack sein.
- Die Sauce mit der Roten Bete und dem Apfel vermengen und gründlich durchmischen. Ist der Salat zu mild, noch etwas Meerrettich hinzufügen. Ist er zu scharf, einen Esslöffel Sahne mehr zugeben.
- Den Salat mindestens 20–30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden.
- Gekühlt als Beilage zum Essen oder auf einer kalten Platte servieren.
Aufbewahrung
Den Salat in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank 2–3 Tage aufbewahren. Vor dem Servieren kurz umrühren, da sich etwas Flüssigkeit absetzen kann. Für längere Aufbewahrung in ein sauberes Glas füllen und gut verschließen.