Pasta alla Norma mit Ricotta und Oliven Recipe

Eine Variation der berühmten sizilianischen Pasta alla Norma – hier wird die Tomatensauce mit Aubergine durch cremige Ricotta und salzige Oliven verfeinert. Ein sättigendes, nach Basilikum duftendes Gericht, ideal für ein Familienessen, wenn du italienisches Sonntagsflair möchtest, ohne den halben Tag in der Küche zu verbringen.

Die klassische Pasta alla Norma stammt aus Catania auf Sizilien und wird traditionell mit Ricotta salata serviert. Diese Version mit cremiger Ricotta und Oliven ist eine alltagstaugliche Abwandlung, die den typisch sizilianischen Charakter bewahrt, aber mit leichter erhältlichen Zutaten auskommt.

Diese Version der Pasta alla Norma verbindet die traditionelle sizilianische Auberginensauce mit cremiger Ricotta und aromatischen Oliven, wodurch das Gericht zugleich samtig und charaktervoll wird. Gehackte Tomaten, Knoblauch und Basilikum sorgen für einen tiefen Tomatengeschmack, während die Salzigkeit der Oliven die Süße der gebratenen Aubergine wunderbar ausbalanciert.

Warum diese Version funktioniert

  • Das separate Anbraten der Aubergine verleiht ihr eine goldene Farbe und süßliches Aroma, statt sie in eine weiche, fettige Masse zu verwandeln.
  • Ricotta wird erst vom Herd genommen zur Sauce gegeben und sorgt so für eine samtige Konsistenz ohne Gerinnungsrisiko.
  • Nudelwasser reguliert die Saucendicke und hilft, dass sie besser an der Pasta haftet.
  • Oliven bringen einen salzigen Gegenakzent ein, der die Süße von Aubergine und Tomaten ausbalanciert.
Pasta alla Norma mit Ricotta und Oliven

Tipps vom Koch

Die Aubergine am besten in gleich große Würfel schneiden, leicht salzen und 15–20 Minuten stehen lassen, damit sie Wasser zieht – so nimmt sie später weniger Fett auf. In Portionen in gut erhitztem Olivenöl braten, bis sie goldbraun und innen weich ist, ohne zu zerfallen. Die Ricotta erst ganz zum Schluss nach dem Abnehmen der Pfanne vom Herd einrühren, damit sie nicht gerinnt und ihre cremige Konsistenz behält.

Serviervorschläge

Serviere diese Pasta mit einem Glas mittelkräftigem Rotwein, zum Beispiel Nero d’Avola oder Montepulciano, und einem einfachen Rucolasalat mit Zitronen-Vinaigrette. Sie eignet sich hervorragend für ein Sonntagsessen nach einem langen Spaziergang oder als schnelles Gericht für einen Filmabend, wenn du mehrere Personen mit einem Topf satt machen möchtest. Stelle zusätzlich eine kleine Schale mit Oliven und frisch geriebenem Pecorino oder Parmesan auf den Tisch.

Worauf man achten sollte

  • Brate die Aubergine nicht in zu wenig Öl – sie beginnt sonst zu schmoren, wird zäh und saugt später noch mehr Fett auf.
  • Behalte den Knoblauch gut im Blick; sobald er anfängt, Farbe zu bekommen, sofort die Tomaten hinzufügen, sonst wird die Sauce bitter.
  • Ricotta immer erst nach dem Herunternehmen der Pfanne vom Herd einrühren, da sie bei starker Hitze ausflocken und sich trennen kann.

Ersatzzutaten

  • Ricotta kannst du durch Frischkäse oder Mascarpone ersetzen und die Menge dabei um 1–2 Esslöffel reduzieren.
  • Statt schwarzer Oliven kannst du grüne oder eine Mischung verwenden, wenn du einen kräftigeren, pikanten Geschmack möchtest.
  • Fehlt frisches Basilikum, kannst du eine Prise zusätzliches getrocknetes Oregano in die Sauce geben.
Vorbereitungszeit
25 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
50 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Pasta oder eine andere kurze Pasta - 320 g
  • Aubergine mittelgroß - 1 Stück
  • gehackte Tomaten aus der Dose 1 Dose - 400 g
  • Ricotta - 200 g
  • schwarze Oliven ohne Stein in Scheiben geschnitten, ca. eine Handvoll - 60 g
  • Knoblauch - 2 Zehen
  • Zwiebel klein - 0.5 Stück
  • Olivenöl - 4 Esslöffel
  • getrockneter Oregano - 1 Teelöffel
  • frisches Basilikum gehackt oder zerrupft - 1 Handvoll
  • Salz nach Geschmack
  • frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
Hauptzutat: Aubergine

Zubereitung

  1. Die Aubergine in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden, leicht salzen, mischen und 10–15 Minuten stehen lassen, bis kleine Tropfen Saft austreten. Anschließend mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen – die Würfel sollen matt wirken, nicht feucht glänzend.
  2. Die Zwiebel fein hacken, den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Die Oliven halbieren oder in Scheiben schneiden, damit sich ihr Geschmack gleichmäßig in der Sauce verteilt und sie sich leichter zusammen mit der Pasta auf die Gabel nehmen lassen.
  3. In einer großen, breiten Pfanne 2 Esslöffel Olivenöl bei mittlerer bis mittelhoher Hitze erhitzen. Die Aubergine in einer Lage zugeben und 8–10 Minuten unter häufigem Rühren braten, bis die Würfel an den Rändern goldbraun und in der Mitte weich sind, wenn man mit einer Gabel hineinsticht.
  4. Die Aubergine auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller geben. In derselben Pfanne die restlichen 2 Esslöffel Olivenöl erhitzen, die Zwiebel zugeben und 3–4 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen, bis sie weich, glasig und unter dem Pfannenwender leicht nachgibt, aber nicht bräunt.
  5. Den Knoblauch hinzufügen und weitere 30–40 Sekunden braten, bis er intensiv duftet, aber hell bleibt. Die Dosentomaten angießen, Oregano, eine Prise Salz und Pfeffer zugeben und umrühren, dabei die Röstrückstände vom Pfannenboden lösen.
  6. Die Pfanne zudecken und die Sauce bei niedriger Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis sie leicht eindickt und sich kleine, träge Bläschen an der Oberfläche bilden. Probieren und bei Bedarf mit einer Prise Zucker ausgleichen, falls die Tomaten sehr sauer sind.
  7. Inzwischen die Pasta in reichlich stark gesalzenem Wasser kochen, bis sie al dente, also beim Kauen noch elastisch ist. Etwa ein halbes Glas Kochwasser aufbewahren, den Rest abgießen; die Pasta soll heiß und nicht abgespült sein.
  8. Die gebratene Aubergine und die Oliven zur Sauce geben und vorsichtig unterheben. Alles 2–3 Minuten zusammen köcheln lassen, bis die Aubergine etwas Sauce aufgesogen hat und die Konsistenz dick, aber noch leicht fließend ist, ohne einen trockenen Pfannenboden.
  9. Die Pfanne vom Herd nehmen. Die Ricotta hinzufügen und rühren, bis sie sich vollständig mit den Tomaten zu einer glatten, cremigen Sauce ohne Klümpchen verbindet. Abschmecken und mit Salz und Pfeffer würzen, dabei die Salzigkeit der Oliven berücksichtigen.
  10. Die gekochte Pasta und gezupfte Basilikumblätter in die Pfanne geben. Alles 1–2 Minuten kräftig vermengen und nach Bedarf esslöffelweise Nudelwasser hinzufügen, bis die Sauce glänzt und die Röhren gleichmäßig umhüllt, ohne dass sich eine wässrige Pfütze bildet.
  11. Sofort servieren, mit frisch gemahlenem Pfeffer und ein paar Basilikumblättern bestreut. Die Pasta sollte weich, aber elastisch sein, die Sauce dick und umhüllend, mit deutlich erkennbaren Auberginenstückchen.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 2 Tage
Einfrieren: Nein

Reste in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank bis zu 2 Tage aufbewahren. Zum Aufwärmen am besten in einer Pfanne mit einem Schluck Wasser oder etwas zusätzlicher Tomatensauce bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen und dabei gelegentlich umrühren.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Ich koche diese Pasta immer dann, wenn ich freitagnachmittags „schnell etwas“ im Gemüseladen holen will und mit einer schönen Aubergine unter dem Arm nach Hause komme. Ich mache gleich eine größere Portion, denn am nächsten Tag schmeckt sie in der Pfanne aufgewärmt fast noch besser.

Veröffentlicht: Aktualisiert:

Oceń przepis

Durchschnitt: (0 Bewertungen)

Komentarze

0
Chronione przez reCAPTCHA
Ładowanie komentarzy...

Podobne przepisy

Pasta alla Norma mit Ricotta und gebackener Aubergine
Pasta alla Norma mit Ricotta und gebackener Aubergine
Pasta mit Aubergine, Tomaten und Mozzarella
Pasta mit Aubergine, Tomaten und Mozzarella
Pasta alla Norma bianca mit Ricotta und Zitrone
Pasta alla Norma bianca mit Ricotta und Zitrone
Parmigiana di melanzane – überbackene Aubergine mit Käse
Parmigiana di melanzane – überbackene Aubergine mit Käse