Pasta alla Norma mit Ricotta und gebackener Aubergine Recipe
Diese Pasta ist von einem sizilianischen Klassiker inspiriert, aber in einer einfacheren, alltagstauglichen Version: Die Aubergine wird nicht in viel Öl frittiert, sondern im Ofen gebacken, und obendrauf kommen Stücke cremiger Ricotta. Das Gericht ist leicht, aber sättigend – ideal für ein Familienessen, wenn du das Gefühl einer italienischen Trattoria nach Hause holen möchtest.
Diese Pasta alla Norma bewahrt den sizilianischen Charakter – die Süße der Aubergine, die Säure der Tomaten und die milchige Zartheit der Ricotta – aber in einer leichteren, gebackenen Version, bei der du nicht über einer Pfanne mit heißem Öl stehen musst. Durch das Backen entfaltet die Aubergine ein leicht rauchiges Aroma und die Sauce bekommt einen tieferen, konzentrierteren Geschmack, während das Gericht dennoch ein gemütlicher, hausgemachter Pastateller bleibt. Die Ricotta, die zum Schluss darübergegeben wird, schmilzt teilweise in die Sauce und sorgt für eine seidige, aber nicht schwere Textur.
Tipps vom Koch
Schneide die Aubergine in recht große, gleichmäßige Würfel – zu kleine Stücke trocknen im Ofen aus, statt schön zu bräunen; achte auf leicht goldene Ränder und ein weiches Inneres. Koche die Pasta eine Minute kürzer als auf der Packung angegeben und gare sie im Anschluss in der Sauce fertig, die du mit Nudelwasser verlängerst – das ist der Schlüssel, damit die Sauce die Nudeln wirklich umhüllt. Sei vorsichtig mit dem Salz in der Ricotta: nur dezent würzen, denn Tomatensauce und mit Salz gebackene Aubergine sind bereits sehr aromatisch.
Serviervorschläge
Serviere die Pasta in tiefen Tellern, unbedingt mit viel frischem Basilikum und einem Schuss extra vergine Olivenöl obendrauf – das macht beim Aroma einen großen Unterschied. Dazu passt ein Glas leichter Rotwein wie Nero d’Avola oder einfach Wasser mit Zitrone, wenn es ein Familienessen unter der Woche ist. Auf den Tisch kannst du einen einfachen Rucola-Salat mit Kirschtomaten stellen, um noch mehr Frische ins Menü zu bringen.
Zutaten
- Pasta (oder eine andere kurze Nudelsorte) - 320 g
- Aubergine (mittelgroß) - 2 Stück
- Ricotta (es kann auch Ricotta aus dem Becher sein) - 200 g
- gehackte Tomaten aus der Dose (1 Dose) - 400 g
- Knoblauch - 3 Zehen
- Olivenöl (2 Esslöffel für die Aubergine, 2 Esslöffel für die Sauce) - 4 Esslöffel
- Salz (nach Geschmack)
- Pfeffer (nach Geschmack)
- getrockneter Oregano - 1 Teelöffel
- frisches Basilikum (oder Petersilie) - 1 Handvoll
- geriebener Hartkäse (Parmesan oder Grana Padano) (optional, zum Servieren) - 30 g
Zubereitung
- Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Die Auberginen waschen, die Enden abschneiden und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Auf das Blech geben, mit 2 Esslöffeln Olivenöl beträufeln, salzen und mit den Händen mischen, sodass alle Stücke leicht mit Öl überzogen sind. In einer Schicht verteilen.
- Die Aubergine 20–25 Minuten im Ofen backen, bis sie weich ist und stellenweise leicht gebräunt. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden, damit die Stücke gleichmäßig garen.
- In der Zwischenzeit in einem großen Topf gesalzenes Wasser für die Pasta zum Kochen bringen. Die Pasta hineingeben und so lange kochen, wie auf der Packung angegeben, bis sie weich, aber noch bissfest ist. Etwa ein halbes Glas Kochwasser auffangen, den Rest abgießen.
- Knoblauch schälen und fein hacken. In einer großen Pfanne 2 Esslöffel Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Den Knoblauch zugeben und etwa 30–40 Sekunden unter häufigem Rühren anbraten, bis er duftet, aber nicht bräunt.
- Die Dosentomaten, getrockneten Oregano, eine Prise Salz und Pfeffer hinzufügen. Umrühren, die Hitze reduzieren und 10–12 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce leicht eindickt. Wenn sie spritzt, die Pfanne teilweise mit einem Deckel abdecken.
- Die gebackene Aubergine zur Tomatensauce geben, vorsichtig umrühren und alles weitere 2–3 Minuten zusammen köcheln lassen. Bei Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Die gekochte Pasta zur Sauce in die Pfanne geben. Alles gründlich vermengen, bei zu dicker Sauce nach und nach etwas vom aufgefangenen Kochwasser hinzufügen, bis alles saftig, aber nicht wässrig ist.
- Die Ricotta mit den Fingern oder einem Löffel in kleinere Stücke zerteilen. Das Basilikum in Blätter zupfen.
- Die Pasta auf Teller verteilen, Ricottastücke darauf geben, mit Basilikumblättern und nach Wunsch mit geriebenem Hartkäse bestreuen. Sofort servieren, solange das Gericht heiß ist.
Aufbewahrung
Reste in einem luftdicht verschlossenen Behälter im Kühlschrank 1–2 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen in der Pfanne oder Mikrowelle nach Bedarf etwas Wasser oder Tomatensauce hinzufügen, damit die Pasta nicht zu trocken wird.