Pain perdu – französischer „armer Ritter“ aus altbackenem Brot Recipe
Pain perdu bedeutet wörtlich „verlorenes Brot“ – die französische Art, altbackenes Brot zu verwerten und es in süße, weiche Toastscheiben zu verwandeln. Es ist ein Verwandter des bekannten French Toast, wird aber eher rustikal zubereitet, oft aus dem Baguette vom Vortag. Das perfekte Frühstück für ein entspanntes Wochenende, wenn du etwas Süßes möchtest, ohne aufwendig zu backen.
Dieses Pain perdu ist eine einfache und zugleich raffinierte Art, altbackenes Brot zu retten und in ein warmes, duftendes Wohlfühlfrühstück zu verwandeln. Mit wenigen Grundzutaten entsteht ein Dessert-ähnlicher Toast, der außen leicht knusprig und innen weich ist – perfekt für alle, die nichts wegwerfen und trotzdem genießen wollen.
Tipps vom Koch
Verwende ruhig etwas trockeneres Brot – es saugt die Eiermasse besser auf und zerfällt nicht so leicht. Die Pfanne sollte nur mittelheiß sein: Ist sie zu heiß, bräunt der Toast außen zu schnell, während das Innere noch nicht gestockt ist. Wenn du mehrere Portionen machst, halte die fertigen Toasts im Ofen bei niedriger Temperatur warm, damit sie nicht austrocknen.
Serviervorschläge
Serviere Pain perdu mit frischen Beeren, Bananenscheiben oder Apfelspalten, dazu ein Klecks Joghurt oder Schlagsahne. Für eine besonders üppige Variante kannst du etwas Nuss-Nougat-Creme, Mandelmus oder gehackte Nüsse darübergeben. Im Herbst passt auch ein Kompott aus Äpfeln oder Birnen mit Zimt sehr gut dazu.
Zutaten
- Weißbrot leicht altbacken, kann auch Baguette sein - 6 Scheiben
- Ei Größe M - 2 Stück
- Milch beliebig - 150 ml
- Zucker für die Eiermasse - 1.5 Esslöffel
- Vanillinzucker oder ein paar Tropfen Vanilleextrakt - 1 Teelöffel
- Zimt optional - 0.5 Teelöffel
- Butter zum Braten - 20 g
- Öl zum Braten, damit die Butter nicht verbrennt - 1 Esslöffel
- Puderzucker zum Bestäuben
- frische Früchte z.B. Erdbeeren, Banane, Heidelbeeren, zum Servieren
- Ahornsirup oder Honig, zum Beträufeln
Zubereitung
- In einer weiten Schüssel oder einem tiefen Teller Eier mit Milch, Zucker, Vanillinzucker und Zimt verquirlen, bis die Masse gleichmäßig ist.
- Die Brotscheiben so zuschneiden, dass sie gut in die Pfanne passen. Wenn sie sehr hart sind, kannst du sie von beiden Seiten leicht mit Milch beträufeln und 2–3 Minuten stehen lassen.
- In einer großen Pfanne Öl mit Butter bei mittlerer Hitze erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist und leicht zu brutzeln beginnt, aber noch nicht bräunt.
- Jede Brotscheibe in die Eier-Milch-Masse tauchen und jeweils ein paar Sekunden pro Seite einweichen lassen, damit sie gut durchzieht, aber nicht zerfällt.
- Die eingeweichten Scheiben in die Pfanne legen und 2–3 Minuten pro Seite braten, bis sie goldbraun und an den Rändern leicht knusprig sind, während die Mitte weich bleibt.
- Die fertig gebratenen Toasts kurz auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen, um überschüssiges Fett aufzusaugen.
- Sofort servieren, mit Puderzucker bestäubt, mit Lieblingsfrüchten belegt und mit Ahornsirup oder Honig beträufelt.
Aufbewahrung
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Pain perdu ist eines dieser Rezepte, das aus fast nichts ein kleines Highlight macht. Besonders mag ich daran, dass jede Brotsorte ein etwas anderes Ergebnis liefert – mit Baguette wird es luftig, mit Brioche fast wie ein Dessert. Perfekt, wenn vom Vortag noch Brot übrig ist und man sich am Morgen etwas Besonderes gönnen möchte.