Koreanische Schweinerippchen in Soja-Ingwer-Sauce geschmort Recipe

Zarte, vom Knochen fallende Schweinerippchen in einer dicken, leicht süßen Soja-Ingwer-Sauce sind ein Gericht, das in Korea oft bei Familientreffen und zu Festtagen auf den Tisch kommt. Der Geschmack erinnert ein wenig an polnische Rippchen in Sauce, aber statt Majoran und Pfeffer dominieren hier Ingwer, Knoblauch und Sesam. Eine großartige Möglichkeit, mit einer Bratform die ganze Familie zu sättigen – inklusive fertiger Sauce für den Reis.

Dieses Gericht bringt den typischen süß-würzigen Geschmack der koreanischen Küche an vertraute Schweinerippchen. Durch das langsame Schmoren werden sie butterzart, während die Soja-Ingwer-Sauce gleichzeitig Marinade, Bratensauce und Reisbegleiter ist.

Koreanische Schweinerippchen in Soja-Ingwer-Sauce geschmort

Tipps vom Koch

Brate die Rippchen am Anfang wirklich gut an – die Röstaromen geben der Sauce Tiefe. Wenn du Zeit hast, mariniere das Fleisch über Nacht im Kühlschrank, dann wird der Geschmack intensiver. Gochujang vorsichtig dosieren und bei Bedarf nach und nach mehr hinzufügen, damit das Gericht nicht zu scharf wird.

Serviervorschläge

Serviere die Rippchen mit gedämpftem Reis, Kimchi und einem einfachen Gurkensalat. Ein leichter, knackiger Blattsalat mit Sesam-Dressing passt ebenfalls sehr gut dazu. Auf einem Buffet kannst du die Rippchen in kleinere Stücke schneiden und mit Holzspießen als herzhafte Häppchen anbieten.

Vorbereitungszeit
25 Min
Kochzeit
90 Min
Gesamtzeit
115 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Schweinerippchen - 1 kg
  • Zwiebel - 2 Stück
  • Knoblauch - 5 Zehen
  • Ingwer - 3 cm
  • Sojasauce - 80 ml
  • Zucker - 2 Esslöffel
  • Reiswein Mirin - 3 Esslöffel
  • Öl - 2 Esslöffel
  • Wasser - 400 ml
  • Sesamöl - 1 Esslöffel
  • Sesamsamen - 1 Esslöffel
  • Schnittlauch - 3 Esslöffel
  • Pfeffer - 0.25 Teelöffel
  • Gochujang-Paste - 1 Esslöffel
Hauptzutat: Schweinerippchen

Zubereitung

  1. Die Rippchen zwischen den Knochen in Stücke schneiden, unter kaltem Wasser abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen.
  2. Zwiebeln schälen und in grobe Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Ingwer mit einem Teelöffel schälen und fein reiben.
  3. In einer großen Schüssel Sojasauce, Zucker, Mirin, geriebenen Ingwer, Knoblauch, Gochujang-Paste und Pfeffer verrühren. Die Rippchen zugeben, gründlich in der Marinade wenden und mindestens 20 Minuten ziehen lassen (wenn möglich 2 Stunden im Kühlschrank marinieren).
  4. In einem breiten Topf oder einer tiefen Pfanne das Öl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Rippchen ohne die Marinade in einer Lage hineinlegen und 5–7 Minuten anbraten, bis sie von beiden Seiten leicht gebräunt sind.
  5. Zwiebeln in den Topf geben und zusammen mit den Rippchen etwa 3–4 Minuten braten, dabei umrühren, bis die Zwiebeln weich werden.
  6. Die restliche Marinade und das Wasser in den Topf gießen. Zum Kochen bringen, die Hitze auf klein reduzieren, zudecken und 60 Minuten schmoren lassen. Alle 15 Minuten umrühren und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen, damit nichts anbrennt.
  7. Nach einer Stunde den Deckel abnehmen und weitere 20–30 Minuten bei mittlerer Hitze kochen, bis die Sauce deutlich eingedickt ist und das Fleisch sehr zart ist – eine Gabel sollte sich ohne Widerstand hineinstechen lassen.
  8. Zum Schluss Sesamöl einrühren und die Sauce abschmecken. Bei Bedarf mit etwas Zucker oder Sojasauce nachwürzen.
  9. Die Rippchen heiß servieren, mit geröstetem Sesam und gehacktem Schnittlauch bestreuen, am besten mit heißem Reis und einem einfachen Salat.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 3 Tage
Einfrieren: Ja

Übrig gebliebene Rippchen vollständig abkühlen lassen, luftdicht verpackt im Kühlschrank 2–3 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen in Topf oder Pfanne etwas Wasser zugeben, damit die Sauce wieder schön sämig wird. Reste schmecken auch entbeint und in Streifen gezupft hervorragend als Belag für Reisbowls oder in Wraps.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Für mich ist dieses Rezept ein perfektes Sonntagsessen: wenig Arbeit am Herd, während der Topf leise vor sich hin schmort, und am Ende ein intensiver, aromatischer Bratentopf, der alle satt und zufrieden macht.

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