Koreanische Rindfleischbällchen in Soja-Sesam-Sauce Recipe
Kleine, saftige Rindfleischbällchen in einer klebrigen, leicht süßen Soja-Sesam-Sauce sind etwas zwischen Hausmannskost und einem Snack vom Straßenstand in Seoul. In Korea tauchen ähnliche Bällchen oft auf Festtafeln und in Lunchboxen für Kinder auf. Bei uns eignen sie sich perfekt als warme Party-Snacks oder als schnelles Gericht zu einer Schüssel Reis.
Diese koreanischen Bällchen verbinden den vertrauten Komfort von Hackfleisch mit tiefem, sesam-sojabetontem Umami, das an Straßenstände in Seoul erinnert. Die klebrige, glänzende Sauce mit leicht karamelligem Nachgeschmack sorgt dafür, dass jeder Bissen zugleich salzig, süß und nussig ist, und das Ganze passt perfekt in den „Banchan“-Stil – viele kleine Gerichte zum gemeinsamen Naschen am Tisch. Ein Rezept, das exotisch schmeckt, aber technisch sehr zugänglich für Hobbyköche ist.
Tipps vom Koch
Das Fleisch wirklich gründlich kneten – bis es leicht an den Händen klebt; so werden die Bällchen kompakt und saftig statt trocken und bröselig. Auf die Hitze achten: Ist sie zu hoch, verbrennt die Außenseite, bevor das Innere gar ist, deshalb lieber etwas länger bei mittlerer Hitze braten und am Ende ein Bällchen aufschneiden, um zu prüfen, ob es innen nicht mehr rosa ist. Die Sauce mit Stärke direkt vor dem Eingießen in die Pfanne verrühren, da Stärke sich gerne am Boden absetzt und die Sauce sonst ungleichmäßig eindickt.
Serviervorschläge
Am besten in einer großen Schüssel mit Zahnstochern servieren, dazu eine Schale dampfenden Jasmin- oder Klebreis – genau wie bei einer lockeren „Korean Dinner Party“ mit Freunden. Dazu passen einfaches Kimchi aus Kohl oder Gurken und ein gut gekühltes Lagerbier oder eine alkoholfreie Limettenlimonade. Für ein Familienabendessen unter der Woche kannst du noch Misosuppe oder einen einfachen Gurkensalat mit Sesam auf den Tisch stellen, um dem koreanischen Stil mit vielen kleinen Beilagen näherzukommen.
Zutaten
- Rinderhackfleisch - 500 g
- Zwiebel fein gehackt - 0.5 Stück
- Knoblauch fein gehackt oder gerieben - 3 Zehen
- Paniermehl - 3 Esslöffel
- Ei - 1 Stück
- Sojasauce aufgeteilt – ein Teil für das Fleisch, ein Teil für die Sauce - 6 Esslöffel
- brauner Zucker - 2 Esslöffel
- Sesamöl - 2 Esslöffel
- Wasser - 80 ml
- Kartoffelstärke kann auch durch Maisstärke ersetzt werden - 1 Esslöffel
- Pflanzenöl zum Braten der Bällchen - 3 Esslöffel
- weißer Sesam zum Bestreuen - 1 Esslöffel
- Schnittlauch gehackt, zum Servieren - 2 Esslöffel
- schwarzer Pfeffer - 0.25 Teelöffel
Zubereitung
- Rinderhackfleisch, gehackte Zwiebel, die Hälfte des Knoblauchs, Paniermehl, Ei, 1 Esslöffel Sojasauce, Pfeffer und 1 Teelöffel Sesamöl in eine große Schüssel geben.
- Das Fleisch 2–3 Minuten mit der Hand kneten, bis die Masse klebrig und homogen wird.
- Aus der Masse kleine Bällchen in Walnussgröße formen und auf einen Teller legen.
- In einer großen Pfanne das Pflanzenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Bällchen mit etwas Abstand hineinlegen.
- Die Bällchen 8–10 Minuten braten und sie alle 2–3 Minuten mit einer Zange wenden, bis sie von allen Seiten gut gebräunt sind und innen nicht mehr rosa sind.
- In einer kleinen Schüssel den restlichen Knoblauch, 5 Esslöffel Sojasauce, den Zucker, das restliche Sesamöl, Wasser und Stärke verrühren, bis sich die Stärke aufgelöst hat.
- Überschüssiges Fett aus der Pfanne abgießen, nur eine dünne Schicht zurücklassen.
- Die Sauce in die Pfanne mit den Bällchen gießen, die Hitze auf mittel-niedrig reduzieren und vorsichtig rühren, damit jedes Bällchen mit Sauce überzogen wird.
- 3–5 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce eindickt und leicht zähflüssig wird und die Bällchen glänzen.
- Vom Herd nehmen, mit Sesam und Schnittlauch bestreuen. Sofort mit Reis oder als Snack mit Zahnstochern servieren.
Aufbewahrung
Übrig gebliebene Bällchen in einem luftdicht verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen aufessen. Zum Aufwärmen langsam in einer Pfanne bei niedriger Hitze mit einem Schluck Wasser erhitzen, damit die Sauce wieder weich und glänzend wird.