Kartoffel-Lauch-Suppe mit Dill Recipe

Kartoffel-Lauch-Suppe mit Dill ist ein einfaches, polnisches Mittagessen für kühlere Tage. Sie ist dick, mild und sehr sättigend – ein bisschen wie eine Mischung aus Kartoffelsuppe und cremiger Gemüsesuppe. In vielen Haushalten steht sie als schnelle Suppe „aus dem, was im Kühlschrank ist“ auf dem Tisch.

Kartoffel-Lauch-Suppe mit Dill ist echtes polnisches Comfort Food – etwas zwischen der Kartoffelsuppe aus der Kindheit und einer milden Cremesuppe aus dem Restaurant. Die einfachen Zutaten verbinden sich zu einer dicken, samtigen Konsistenz, und der frische Dill verleiht ihr den Charakter eines hausgemachten Eintopfs „für zwei Tage aus einem Topf“.

Warum diese Version funktioniert

  • Das Anbraten von Lauch und Möhre in Butter mit Öl hebt die Süße des Gemüses hervor und vertieft den Geschmack.
  • Das Garen der Kartoffeln bis zum leichten Zerfallen bindet die Suppe natürlich ohne Mehl.
  • Das Hinzufügen von Dill und Sahne ganz zum Schluss erhält das frische Aroma und eine leichte Cremigkeit.
Kartoffel-Lauch-Suppe mit Dill

Tipps vom Koch

Den Lauch zwischen den Schichten gründlich ausspülen – dort versteckt sich oft Sand, der mit einem einzigen Knirschen im Mund die ganze Suppe ruinieren kann. Die Kartoffeln so lange kochen, bis sie beim Einstechen mit der Gabel von selbst zu zerfallen beginnen; dann dickt die Suppe ganz natürlich ein, ohne dass Mehl nötig ist. Dill erst ganz zum Schluss oder direkt auf dem Teller hinzufügen, damit er seine Farbe und sein Aroma behält.

Serviervorschläge

Serviere die Suppe mit einer Scheibe Roggenbrot mit Butter oder mit Knoblauchcroutons – zusammen reicht das locker als vollständiges Mittagessen an einem hektischen Tag. Dazu passen Kefir oder Buttermilch, besonders wenn du durchgefroren von einem herbstlichen Spaziergang nach Hause kommst. Für eine noch sättigendere Version kannst du einen Löffel Schmand in den Teller geben oder die Suppe mit geriebenem Käse bestreuen und in ofenfesten Schälchen kurz überbacken.

Worauf man achten sollte

  • Unzureichend gewaschener Lauch kann Sand in der Suppe hinterlassen – beim Spülen alle Schichten auseinanderziehen.
  • Bringe die Suppe nach Zugabe der Sahne nicht zum starken Kochen, da sie sonst gerinnen kann.
  • Püriere nicht alles völlig glatt, wenn du spürbare Kartoffelstücke magst – zerdrücke sie lieber nur leicht.
Vorbereitungszeit
15 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
40 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Kartoffeln geschält - 600 g
  • Lauch (weißer und hellgrüner Teil) mittelgroß - 1 Stück
  • Möhre mittelgroß - 1 Stück
  • Butter - 1 Esslöffel
  • Öl - 1 Esslöffel
  • Gemüse- oder Hühnerbrühe kann aus Brühwürfeln zubereitet werden - 1.2 l
  • Kochsahne 18% für Suppen - 100 ml
  • frischer Dill gehackt - 3 Esslöffel
  • Lorbeerblatt - 1 Stück
  • Pimentkörner - 3 Stück
  • Salz nach Geschmack
  • Pfeffer nach Geschmack
Hauptzutat: Kartoffeln

Zubereitung

  1. Kartoffeln schälen und in mittelgroße Würfel schneiden. Die Möhre schälen und in dünne Halbscheiben schneiden.
  2. Den Lauch gründlich waschen, besonders zwischen den Schichten. In dünne Scheiben schneiden.
  3. In einem großen Topf Butter und Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Lauch und Möhre hinzufügen. 5–7 Minuten unter häufigem Rühren braten, bis der Lauch weich und leicht glasig ist, aber nicht gebräunt.
  4. Kartoffeln, Lorbeerblatt und Pimentkörner hinzufügen. Umrühren und weitere 2 Minuten braten, damit das Gemüse leicht anzieht.
  5. Die Brühe angießen, sodass das Gemüse vollständig bedeckt ist. Zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 15–18 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind – mit einer Gabel prüfen.
  6. Lorbeerblatt und Pimentkörner herausnehmen. Die Sahne unter Rühren zugießen, damit sie nicht gerinnt. Weitere 2–3 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, ohne stark zu kochen.
  7. Gehackten Dill hinzufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer möchte, kann einen Teil der Kartoffeln im Topf mit einem Stampfer zerdrücken, damit die Suppe dicker wird.
  8. Die Suppe heiß mit einer dicken Scheibe frischem Brot oder mit Croutons servieren.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 3 Tage
Einfrieren: Nein

Die Suppe nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen aufessen. Beim Aufwärmen langsam erhitzen und nicht stark kochen, besonders wenn bereits Sahne enthalten ist, damit sie nicht gerinnt. Sie lässt sich auch ohne Sahne gut einfrieren; Sahne dann erst beim erneuten Erwärmen hinzufügen.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Ich koche diese Suppe immer dann, wenn vor einer Reise der Kühlschrank mit Kartoffeln und Lauch „aufgeräumt“ werden muss – in 30 Minuten habe ich einen Topf warmes Mittagessen und weniger Lebensmittel, die im Müll landen. Oft fülle ich eine Portion in eine Thermoskanne und nehme sie mit auf längere Winterspaziergänge im Wald.

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