Insalata di riso – italienischer Reissalat Recipe

Insalata di riso ist ein bunter italienischer Reissalat, den man oft mit an den Strand, zum Picknick oder auf sommerliche Partys nimmt. Er ist wie die italienische Version unseres Nudelsalats – sättigend, voller Gemüse und leicht aus dem zuzubereiten, was gerade im Kühlschrank ist.

In Italien ist Insalata di Riso ein typisches sommerliches „piatto freddo“, das oft aus dem zubereitet wird, was gerade in der Speisekammer ist: Gemüse aus dem Glas oder der Dose, Oliven, Käse und Wurstreste. Jede Familie hat ihre eigene Kombination an Zutaten, aber entscheidend sind perfekt gegarter, lockerer Reis und ein aromatisches Dressing.

Insalata di riso ist die Quintessenz des italienischen Sommers in einer Schüssel – kühl, farbenfroh und voller Kontraste zwischen salzigem Thunfisch, Oliven und knackigem Gemüse. Sie ist unglaublich flexibel: In Italien wird sie aus dem zubereitet, was gerade da ist, deshalb hat jede Familie ihre eigene Version. Dieses Gericht lässt sich gut transportieren und lange stehen, weshalb es so oft in Strandtaschen und Picknickkörben landet.

Warum diese Version funktioniert

  • Das Auskühlen des Reises in einer dünnen Schicht sorgt dafür, dass er körnig bleibt und nicht zu einer klebrigen Masse wird.
  • Das Vinaigrette mit Senf emulgiert leicht, sodass jedes Reiskorn gleichmäßig überzogen wird.
  • Das gründliche Abtropfen von Thunfisch, Oliven und Mais verhindert, dass das Dressing verwässert.
  • Frische Kräuter erst zum Schluss zugeben verleiht dem Salat auch nach dem Kühlen ein intensives, frisches Aroma.
Insalata di riso – italienischer Reissalat

Tipps vom Koch

Koche den Reis al dente und kühle ihn gut ab, am besten, indem du ihn als dünne Schicht auf einem großen Blech verteilst, damit er nicht klebt – warmer Reis saugt zu viel Dressing auf und der Salat wird schwer. Zutaten aus der Dose (Thunfisch, Mais, Oliven) gründlich abtropfen lassen, damit der Salat nicht wässrig wird, und das Gemüse klein würfeln, damit jeder Bissen abwechslungsreich ist. Ich würze den Salat nach kurzem Durchkühlen im Kühlschrank immer noch einmal nach, weil Kälte den Geschmack etwas dämpft.

Serviervorschläge

Gut gekühlt in einer großen Schüssel mit zusätzlicher Zitrone zum Beträufeln und frischen Kräutern obendrauf servieren. Ideal als Hauptgericht an heißen Tagen, wenn niemand Lust auf ein warmes Essen hat, oder als sättigende Beilage zu gegrilltem Gemüse und Fisch. Perfekt für einen Tagesausflug an den See – in einer Kühltasche hält er problemlos mehrere Stunden.

Worauf man achten sollte

  • Den Salat nicht mit noch warmem Reis mischen – er wird sonst kompakt und klebrig.
  • Nicht zu viel Gurke mit Kernen verwenden, da sie Wasser zieht und das Dressing verdünnt.
  • Mit Essig anfangs sparsam sein; lieber nach dem Kühlen noch ein paar Tropfen Zitrone hinzufügen.
  • Thunfisch nicht zu Brei zerdrücken – besser sind größere, saftige Stücke.

Ersatzzutaten

  • Den Thunfisch kannst du durch gewürfeltes, gegrilltes Hähnchen oder Kichererbsen aus der Dose für eine Version ohne Fisch ersetzen.
  • Anstelle von Gouda kannst du gewürfelte Mozzarella oder Feta verwenden – beachte, dass Feta deutlich salziger ist.
  • Weißweinessig lässt sich durch Zitronensaft ersetzen, wenn du eine mildere, frischere Säure bevorzugst.
  • Basilikum kannst du durch glatte Petersilie ersetzen, wenn der Salat länger stehen soll – Petersilie welkt langsamer.
Vorbereitungszeit
20 Min
Kochzeit
15 Min
Gesamtzeit
35 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Reis kann Reissalat-Reis oder Basmati sein - 250 g
  • Thunfisch in Öl oder im eigenen Saft Abtropfgewicht - 160 g
  • schwarze oder grüne Oliven ohne Stein in Scheiben geschnitten - 60 g
  • Paprika in kleine Würfel geschnitten - 1 Stück
  • frische Gurke in kleine Würfel geschnitten, ohne wässrigen Kern - 0.5 Stück
  • Kirschtomaten halbiert - 150 g
  • Mais aus der Dose abgetropft - 100 g
  • Käse in Würfel geschnitten - 80 g
  • Olivenöl - 3 Esslöffel
  • Essig oder Zitronensaft - 1.5 Esslöffel
  • milde Senf optional - 1 Teelöffel
  • Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • frisches Basilikum oder Petersilie gehackt - 2 Esslöffel
Hauptzutat: Reis

Zubereitung

  1. Den Reis in reichlich gesalzenem Wasser nach Packungsanweisung kochen, bis er weich, aber noch leicht bissfest ist und die Körner an den Rändern nicht aufplatzen. Nicht zu oft umrühren, damit die Körner nicht brechen und keine überschüssige Stärke abgeben.
  2. Den Reis in ein Sieb abgießen und kurz mit kaltem Wasser abspülen, um den Garprozess zu stoppen und etwas Stärke abzuwaschen. In einer dünnen Schicht auf einem Teller oder Tablett verteilen und vollständig auskühlen lassen, bis er sich trocken und körnig anfühlt.
  3. Während der Reis abkühlt, Thunfisch, Oliven und Mais gründlich abtropfen lassen und mit einem Löffel leicht ausdrücken, damit überschüssige Flüssigkeit entfernt wird. Paprika, Gurke und Käse in kleine Würfel schneiden, die Cherrytomaten halbieren oder vierteln – sie sollten nach dem Aufschneiden fest und nicht matschig sein.
  4. In einer großen Schüssel den abgetropften Thunfisch, Oliven, Paprika, Gurke, Tomaten, Mais und Käsewürfel mischen. Die Zutaten gleichmäßig verteilen, damit in jeder Portion etwas von allem enthalten ist und die Schüssel schön bunt aussieht.
  5. In einer kleinen Schüssel das Dressing zubereiten: Olivenöl, Essig oder Zitronensaft, Senf, eine Prise Salz und Pfeffer verrühren. Mit einer Gabel 20–30 Sekunden kräftig schlagen, bis das Dressing leicht andickt und gleichmäßig trüb ist, ohne dass sich das Öl oben absetzt.
  6. Den vollständig abgekühlten, körnigen Reis zu den Gemüsen in die Schüssel geben und eventuelle Klümpchen mit den Fingern lösen. Alles mit dem Dressing übergießen und vorsichtig mit einem großen Löffel vermengen, die Zutaten dabei von unten nach oben heben, damit die Tomaten nicht zerdrückt werden und der Reis locker bleibt.
  7. Fein gehacktes Basilikum oder Petersilie hinzufügen und noch einmal behutsam durchmischen. Den Salat probieren und bei Bedarf mit zusätzlichem Salz, Pfeffer oder ein paar Tropfen Zitronensaft abschmecken – der Geschmack soll deutlich frisch, leicht säuerlich und gut salzig sein.
  8. Den Salat für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit der Reis einen Teil des Dressings aufnimmt und sich die Aromen verbinden. Vor dem Servieren gründlich umrühren, da sich das Dressing am Boden absetzen und die Oberfläche dadurch etwas trockener wirken kann.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 2 Tage
Einfrieren: Nein

Den Reissalat gut verschlossen im Kühlschrank 2–3 Tage aufbewahren. Vor dem Servieren kurz durchrühren und bei Bedarf mit etwas Olivenöl und Zitronensaft auffrischen.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Am häufigsten bereite ich diesen Salat am Tag vor einem Ausflug ins Grüne zu – ich packe ihn in einen großen Behälter, und jeder nimmt sich seine Portion mit einem Holzlöffel direkt aus dem Kofferraum. Oft mache ich ihn auch freitagabends als „Kühlschrank-aufräumen“-Gericht, wenn nur noch vereinzelte Gemüsereste und eine angebrochene Dose Thunfisch übrig sind.

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