Gemüsesuppe mit Kohlrabi und Erbsen Recipe

Leichte, bunte Gemüsesuppe mit Kohlrabi und Erbsen – ein Klassiker in polnischen Haushalten, besonders im Frühling und Sommer, wenn das Gemüse am aromatischsten ist. Sie ist so mild wie eine Brühe für kleine Esser, aber so gemüsereich wie ein guter Salat. Perfekt als leichtes Mittag- oder Abendessen für die ganze Familie.

Das ist ein Klassiker der polnischen Hausmannskost, besonders in der Version mit jungem Frühlings- und Sommergemüse vom Wochenmarkt. Sie wird oft als erster Gang des Sonntagsessens serviert und ersetzt in den wärmeren Monaten die Hühner- oder Fleischbrühe.

Diese Gemüsesuppe duftet wie ein Frühlingsmarkt – Kohlrabi, junge Karotten und Erbsen ergeben eine zarte und zugleich ausdrucksstarke, frische Brühe. In der Konsistenz erinnert sie an eine leichte Cremesuppe, aber das Gemüse bleibt spürbar, sodass sie sättigt, ohne schwer im Magen zu liegen. Einer dieser polnischen Hausmannskost-Klassiker, der den Komfort einer Brühe mit der Leichtigkeit eines sommerlichen Eintopfs verbindet.

Warum diese Version funktioniert

  • Das Anschwitzen von Lauch und Gemüse in Butter intensiviert ihren Geschmack, obwohl die Basis fleischlos ist.
  • Wenn die Erbsen erst am Ende dazukommen, behalten sie ihre intensive Farbe und eine leichte Knackigkeit.
  • Das Anwärmen der Sahne mit heißer Suppe verhindert, dass sie ausflockt oder Klümpchen bildet.
  • Ähnlich große Gemüsewürfel sorgen für gleichmäßiges Garen und ein ansprechendes Aussehen.
Gemüsesuppe mit Kohlrabi und Erbsen

Tipps vom Koch

Gib das Gemüse nach und nach in den Topf – zuerst die härteren Sorten (Sellerie, Petersilienwurzel, Karotte) und zum Schluss Kohlrabi, Kartoffeln und Erbsen, damit sie nicht zerkochen. Nur so lange garen, bis die Gabel mit leichtem Widerstand hineingeht; die Suppe soll klar bleiben und nicht zu Brei verkochen. Am Ende unbedingt probieren und mit Salz sowie frischen Kräutern – Dill oder Petersilie – abschmecken, denn sie sorgen hier für das geschmackliche „Finale“.

Serviervorschläge

Serviere sie mit einer Scheibe Vollkornbrot mit Butter oder mit Knoblauchcroutons – sie saugen die zarte Brühe wunderbar auf. Dazu passt ein Glas Rhabarberkompott oder hausgemachte Limonade, besonders bei einem leichten, warmen Mittagessen unter der Woche. Sie ist auch ein hervorragendes erstes Gericht nach dem Training der Kinder, wenn sie schnell etwas Warmes, aber nicht Schweres brauchen.

Worauf man achten sollte

  • Kartoffeln und Erbsen nicht gleich zu Beginn mit dem übrigen Gemüse in den Topf geben, sonst zerkochen sie.
  • Nach Zugabe der Sahne die Suppe nicht mehr sprudelnd kochen lassen.
  • Die Suppe nicht zu früh salzen, wenn du Brühe aus Würfeln oder Konzentrat verwendest.

Ersatzzutaten

  • Butter kannst du durch Rapsöl ersetzen, wenn du eine laktosefreie Version brauchst.
  • Die 18%ige Sahne lässt sich durch Kondensmilch oder Joghurt austauschen, der nach leichtem Abkühlen der Suppe hinzugegeben wird.
  • Dill kannst du problemlos durch Petersilie oder Schnittlauch ersetzen, wenn du gerade das im Haus hast.
Vorbereitungszeit
20 Min
Kochzeit
30 Min
Gesamtzeit
50 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Karotte - 2 Stück
  • Petersilienwurzel - 1 Stück
  • Knollensellerie (kleines Stück) - 0.25 Stück
  • Kohlrabi - 1 Stück
  • Kartoffeln (mittelgroß) - 3 Stück
  • tiefgekühlte grüne Erbsen (können in der Saison frisch sein) - 150 g
  • Lauch (weißer Teil) - 0.5 Stück
  • Butter (oder Pflanzenöl) - 20 g
  • Wasser (oder leichte Gemüsebrühe) - 1.5 l
  • Kochsahne 18 % für Suppen (für eine leichtere Version weglassen) - 80 ml
  • Lorbeerblatt - 2 Stück
  • Piment - 4 Körner
  • Salz (nach Geschmack)
  • Pfeffer (nach Geschmack)
  • frischer Dill (gehackt) - 2 Esslöffel
Hauptzutat: gemischtes Gemüse

Zubereitung

  1. Karotte, Petersilienwurzel und Sellerie schälen, abspülen und in kleine Würfel schneiden. Kohlrabi von der festen Schale befreien und in ähnlich große Würfel schneiden, die Kartoffeln in etwas größere, damit sie nicht zerfallen. Lauch zwischen den Schichten gründlich waschen und in dünne Halbringe schneiden.
  2. In einem großen Topf die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Lauch zugeben und 3–4 Minuten unter Rühren anschwitzen, bis er weich und glasig ist – er soll kräftig nach Butter duften, aber nicht bräunen.
  3. Karotte, Petersilienwurzel, Sellerie und Kohlrabi zugeben. 4–5 Minuten anschwitzen und dabei gelegentlich umrühren, bis das Gemüse leicht weicher wird und deutlich duftet, aber noch fest und matt bleibt und nicht bräunt.
  4. 1,5 l Wasser oder leichte Gemüse- bzw. Fleischbrühe angießen, Lorbeerblätter und Pimentkörner zugeben. Zum Kochen bringen, eventuell entstehenden Schaum abschöpfen, die Hitze reduzieren und 10 Minuten bei leicht geöffnetem Deckel köcheln lassen – das Gemüse sollte beim Einstechen mit dem Messer noch halb fest sein.
  5. Die gewürfelten Kartoffeln zugeben, umrühren und weitere 10 Minuten kochen. Die Kartoffeln sollten fast gar sein: Die Gabel geht mit leichtem Widerstand hinein, und die Suppe bleibt hell und klar, ohne trüben Bodensatz.
  6. Die Tiefkühlerbsen einstreuen, umrühren und noch 5–7 Minuten kochen, bis die Erbsen intensiv grün sind. Mit Messer oder Gabel prüfen, ob Kohlrabi und Karotten weich sind, aber ihre Form behalten und bei leichtem Druck nicht zerfallen.
  7. Lorbeerblätter und Pimentkörner aus der Suppe nehmen. Die Sahne in eine Schüssel gießen, 2–3 EL heiße Suppe zugeben und gründlich verrühren, bis sie warm und glatt ist, ohne Klümpchen.
  8. Die temperierte Sahne in einem dünnen Strahl unter Rühren in den Topf gießen. Die Suppe soll leicht heller und cremig werden, aber nicht sprudelnd kochen – die Oberfläche darf nur sanft zittern.
  9. Die Suppe mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. Zum Schluss den fein gehackten Dill zugeben, umrühren und sofort servieren, solange das Gemüse noch bissfest ist und sich auf der Oberfläche kleine, glänzende Buttertröpfchen zeigen.
  10. Für eine dickere Konsistenz 1–2 Kellen Suppe mit Gemüse abnehmen, glatt pürieren und zurück in den Topf geben. Kurz unter Rühren erhitzen, bis die Suppe leicht eindickt und an eine feine Cremesuppe mit sichtbaren Gemüsestücken erinnert.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 3 Tage
Einfrieren: Ja

Die Suppe nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren. Am besten ohne Sahne lagern und diese erst beim Aufwärmen zur jeweiligen Portion geben – so bleibt der Geschmack frischer und die Suppe hält sich 2–3 Tage.

Autor Marek Krokosiński

Ich koche diese Suppe am häufigsten montags, um das Gemüse zu verwerten, das nach dem Wochenendeinkauf auf dem Markt übrig geblieben ist. Einige Portionen fülle ich direkt in Gläser ab – so habe ich am nächsten Tag ein fertiges, hausgemachtes Mittagessen für die Arbeit.

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