Galaktoboureko – griechisches Dessert aus Filoteig und Grießcreme Recipe

Galaktoboureko ist ein griechisches Dessert aus knusprigem Filoteig und einer dicken, vanilligen Creme aus Grieß, übergossen mit Zitronensirup. Im Geschmack erinnert es an eine Mischung aus Pudding und Blätterteig, nur knuspriger und sirupgetränkt. In Griechenland steht es in Konditoreien oft neben Baklava als Alternative für alle, die weniger Nüsse mögen.

Galaktoboureko ist eines dieser griechischen Desserts, die Kontraste vereinen: ultraknusprige Filoteigschichten umhüllen eine seidige Grießcreme, zusammengehalten von einem Zitronensirup mit leichter, frischer Säure. In Griechenland wird es oft nach dem Sonntagsessen oder bei Familientreffen serviert, wenn man etwas Eleganteres als einen einfachen Blechkuchen anbieten möchte. Durch den Grieß hat die Creme eine ganz andere Struktur als klassischer Pudding – sie ist elastischer, bleibt aber zart und schmilzt im Mund.

Galaktoboureko – grecki deser z ciasta filo i kremu semolinowego

Tipps vom Koch

Entscheidend ist, dass die Creme heiß, aber nicht kochend ist, wenn du die Eier hinzufügst – wenn der Topf in der Hand zu heiß ist, warte noch 2–3 Minuten, sonst können die Eier stocken und es bilden sich Klümpchen. Den Filoteig wirklich nur mit einer sehr dünnen Schicht Butter bestreichen, aber besonders sorgfältig an den Rändern – dort trocknet er im Ofen am schnellsten aus und bricht. Der Sirup muss beim Übergießen völlig kalt und der Kuchen heiß sein; wenn du es umgekehrt machst, wird die Oberfläche weich statt angenehm knusprig.

Serviervorschläge

Am besten schmeckt Galaktoboureko gut durchgekühlt, nach ein paar Stunden bei Zimmertemperatur oder einem kurzen Aufenthalt im Kühlschrank, in kleinen Quadraten serviert zu griechischem Mokka oder Espresso. Es ist ein idealer Dessertabschluss nach gegrilltem Fisch oder Gemüse, wenn du Lust auf etwas Süßes mit Zitrusfrische statt schwerer Schokolade hast. Für größere Familienfeiern kannst du das Galaktoboureko in kleine Rauten schneiden und auf einer großen Platte zusammen mit Baklava und frischem Obst servieren.

Vorbereitungszeit
35 Min
Kochzeit
45 Min
Gesamtzeit
80 Min
Portionen
12

Zutaten

  • Filoteig etwa 10–12 Blätter - 250 g
  • Milch für die Creme - 1 l
  • Grieß (Hartweizengrieß) fein - 120 g
  • Zucker für die Creme - 180 g
  • Ei für die Creme - 4 Stück
  • Butter 120 g für den Teig, 60 g für die Creme - 180 g
  • Zitronenschale gerieben, nur der gelbe Teil - 1 Teelöffel
  • Vanillinzucker - 1 Teelöffel
  • Wasser für den Sirup - 250 ml
  • Zucker für den Sirup - 200 g
  • Zitronensaft - 1 Esslöffel
Hauptzutat: Grieß

Zubereitung

  1. Zuerst den Sirup zubereiten: Wasser in einen Topf geben, 200 g Zucker und Zitronensaft hinzufügen. Unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat, dann bei kleiner Hitze 8–10 Minuten köcheln lassen, bis der Sirup leicht eindickt. Vollständig abkühlen lassen.
  2. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine rechteckige Form von ca. 20×30 cm dünn mit Butter einfetten.
  3. In einem Topf die Milch mit 180 g Zucker, Vanillinzucker und Zitronenschale erhitzen, bis sie heiß, aber nicht kochend ist.
  4. Den Grieß in einem dünnen Strahl in die heiße Milch einrieseln lassen und dabei ständig mit einem Schneebesen rühren, damit keine Klümpchen entstehen. 4–5 Minuten bei kleiner Hitze kochen, bis die Masse die Konsistenz eines dicken Puddings hat.
  5. Den Topf vom Herd nehmen, 60 g Butter hinzufügen und rühren, bis sie geschmolzen ist. Die Creme ein paar Minuten stehen lassen, damit sie etwas abkühlt.
  6. Die Eier in eine Schüssel schlagen und mit einer Gabel leicht verquirlen. Nach und nach zur warmen (aber nicht heißen) Creme geben und zügig mit dem Schneebesen einrühren, damit sie nicht stocken. Die Creme beiseitestellen.
  7. Die restlichen 120 g Butter in einem Topf schmelzen und leicht abkühlen lassen. Den Filoteig mit einem feuchten Tuch bedeckt halten, damit er nicht austrocknet.
  8. Das erste Filoblatt auf den Boden der Form legen und dünn mit geschmolzener Butter bestreichen. Das nächste Blatt auflegen und wieder bestreichen. Wiederholen, bis 5–6 Schichten entstanden sind.
  9. Die warme Grießcreme auf den so vorbereiteten Boden gießen und die Oberfläche mit einem Löffel glattstreichen.
  10. Die Creme mit weiteren Filoblättern (5–6 Stück) abdecken, jedes Blatt mit Butter bestreichen. Auch das letzte Blatt sorgfältig bestreichen.
  11. Die Oberfläche des Teigs mit einem scharfen Messer in Quadrate oder Rauten einschneiden, dabei nicht bis zum Boden durchschneiden (nur die oberen Schichten).
  12. Die Form in den vorgeheizten Ofen stellen und ca. 35–40 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun und knusprig ist und die Creme in der Mitte gestockt ist.
  13. Nach dem Herausnehmen aus dem Ofen den heißen Kuchen sofort mit dem kalten Sirup übergießen und gleichmäßig auf der gesamten Oberfläche verteilen.
  14. Das Galaktoboureko bei Zimmertemperatur mindestens 2–3 Stunden stehen lassen, damit der Sirup einzieht und das Dessert gut abkühlt und fest wird.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 4 Tage
Einfrieren: Nein

Reste im Kühlschrank, locker abgedeckt, aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen verzehren. Vor dem Servieren kannst du die Stücke kurz bei Zimmertemperatur stehen lassen, damit sich das Aroma besser entfaltet. Nicht erneut mit Sirup übergießen, damit der Teig nicht zu weich wird.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber
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Zutaten

  • Filoteig etwa 10–12 Blätter - 250 g
  • Milch für die Creme - 1 l
  • Grieß (Hartweizengrieß) fein - 120 g
  • Zucker für die Creme - 180 g
  • Ei für die Creme - 4 Stück
  • Butter 120 g für den Teig, 60 g für die Creme - 180 g
  • Zitronenschale gerieben, nur der gelbe Teil - 1 Teelöffel
  • Vanillinzucker - 1 Teelöffel
  • Wasser für den Sirup - 250 ml
  • Zucker für den Sirup - 200 g
  • Zitronensaft - 1 Esslöffel
Hauptzutat: Grieß

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