Fluffige amerikanische Pancakes mit Ahornsirup Recipe

Dicke, weiche Pfannküchlein, die Amerikaner am Wochenende zum Frühstück essen – oft zu einem so hohen Stapel geschichtet, dass man den Teller kaum sieht. Mit Butter und Ahornsirup serviert sind sie etwas zwischen Dessert und Frühstück, weshalb Kinder sie lieben und Erwachsene so tun, als wäre es ein „nahrhafter Start in den Tag“. Im Vergleich zu polnischen Pfannkuchen sind sie viel dicker und erinnern eher an kleine Biskuitböden.

In den USA sind Pancakes ein absoluter Frühstücksklassiker in Diners und zu Hause und werden am Wochenende oft statt Toast serviert. Traditionell kommen sie mit Ahornsirup, Butter und manchmal auch knusprigem Bacon auf den Tisch, der einen spannenden Kontrast zur Süße bildet.

Fluffige amerikanische Pancakes sind die Quintessenz des Wochenendfrühstücks wie aus US-Diners – hohe Stapel kleiner Küchlein, die eher an Biskuitböden als an polnische Pfannkuchen erinnern. Ihr Geheimnis liegt im gut gelockerten Teig mit Backpulver und der Butternote, die perfekt mit dichtem Ahornsirup harmoniert. Dieses Frühstück balanciert an der Grenze zum Dessert und verwandelt deshalb einen ganz normalen Sonntag mühelos in einen kleinen Feiertag.

Warum diese Version funktioniert

  • Kurz gerührter Teig mit kleinen Mehlklümpchen hält mehr Luft im Inneren, dadurch werden die Pancakes höher und fluffiger.
  • Wenn der Teig ein paar Minuten ruht, kann das Backpulver schon vor dem Ausbacken wirken und sorgt für besonders gutes Aufgehen in der Pfanne.
  • Geschmolzene Butter im Teig bringt ein intensives Butteraroma, ohne dass du viel Fett in der Pfanne verwenden musst.
Fluffige amerikanische Pancakes mit Ahornsirup

Tipps vom Koch

Den Teig nicht zu lange rühren – aufhören, sobald das Mehl nicht mehr sichtbar ist, auch wenn noch kleine Klümpchen bleiben, denn so werden die Pancakes weich und hoch. Die Pfanne gut vorheizen, aber bei mittlerer statt maximaler Hitze braten, sonst sind sie innen roh und außen verbrannt. Die erste Portion als Test nutzen: Wenn sich die Bläschen auf der Oberfläche sehr schnell bilden und die Ränder sofort bräunen, die Temperatur reduzieren.

Serviervorschläge

Pancakes als hohe Stapel servieren, mit Ahornsirup übergossen und mit Beeren bestreut – ein Set, das beim späten, entspannten Brunch immer Eindruck macht. Erwachsene essen sie gern mit schwarzem Kaffee, Kinder mit einem Becher Milch oder Kakao. Für eine „Luxusversion“ zusätzlich in Butter angebratene Bananenscheiben oder Bacon dazugeben, für den süß-salzigen Kontrast im Stil amerikanischer Motel-Frühstücke an der Autobahn.

Worauf man achten sollte

  • Nicht bei zu starker Hitze backen – die Pancakes werden außen schnell dunkel, bleiben innen aber noch roh.
  • Die Pancakes nach dem Wenden nicht mit dem Pfannenwender flach drücken, sonst entweicht die eingeschlossene Luft und sie werden kompakt statt luftig.
  • Ist der Teig zu flüssig, laufen die Küchlein zu dünnen Fladen auseinander – in diesem Fall einfach 1 EL Mehl zusätzlich einrühren.
Vorbereitungszeit
15 Min
Kochzeit
20 Min
Gesamtzeit
35 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Weizenmehl - 200 g
  • Backpulver - 2 Teelöffel
  • Zucker - 2 Esslöffel
  • Salz - 0.25 Teelöffel
  • Milch - 250 ml
  • Ei Zimmertemperatur - 1 Stück
  • Butter geschmolzen, leicht abgekühlt - 40 g
  • Ahornsirup zum Servieren; nach Belieben mehr verwenden - 80 ml
  • Butter zum Braten, kann durch Öl ersetzt werden - 10 g
  • Beerenfrüchte z.B. Heidelbeeren, Himbeeren oder Erdbeeren, zum Servieren - 100 g
Hauptzutat: Weizenmehl

Zubereitung

  1. Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in eine mittelgroße Schüssel geben. Mit einem Schneebesen verrühren, damit sich das Backpulver gleichmäßig verteilt – die Mischung soll eine einheitliche, helle Farbe ohne sichtbare Backpulverklümpchen haben.
  2. In einer zweiten Schüssel das Ei mit der Milch verquirlen, bis die Masse homogen und leicht schaumig ist. Die geschmolzene, leicht abgekühlte Butter zugeben und kurz verrühren, sodass kein Fett mehr als kleine „Augen“ an der Oberfläche schwimmt.
  3. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen gießen und mit Löffel oder Schneebesen nur so lange vorsichtig mischen, bis keine trockenen Mehlnester mehr zu sehen sind. Einige kleine Klümpchen sind in Ordnung und helfen, die Pancakes schön fluffig zu halten.
  4. Den Teig etwa 5 Minuten ruhen lassen. Er sollte dabei leicht eindicken und an der Oberfläche kleine Bläschen bilden – ein Zeichen, dass das Backpulver arbeitet und die Pancakes in der Pfanne gut aufgehen werden.
  5. Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Dünn mit Butter oder Öl einstreichen und warten, bis das Fett vollständig geschmolzen ist und die Oberfläche der Pfanne leicht schimmert, aber noch nicht raucht.
  6. Den Teig mit einem Löffel portionsweise in die Pfanne geben und Küchlein mit etwa 8–10 cm Durchmesser formen, dabei etwas Abstand lassen. 2–3 Minuten backen, bis sich viele kleine Bläschen auf der Oberfläche bilden und die Ränder matt und deutlich gestockt wirken.
  7. Die Pancakes mit einem breiten Pfannenwender wenden und weitere 1,5–2 Minuten backen, bis die Unterseite gleichmäßig goldbraun ist. Wenn sie zu schnell dunkel werden, die Hitze reduzieren und der Pfanne vor der nächsten Portion kurz Zeit zum Abkühlen geben.
  8. Fertige Pancakes auf einen Teller legen und mit einem sauberen Küchentuch abdecken oder im Ofen bei 80–90 °C warmhalten, damit sie warm und weich bleiben. In Stapeln von 3–4 Stück servieren, mit Ahornsirup übergießen, frische Beeren dazugeben und nach Wunsch ein kleines Stück Butter obenauf legen.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 2 Tage
Einfrieren: Ja

Fertige, abgekühlte Pancakes können in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank 1–2 Tage aufbewahrt und in der Pfanne oder im Toaster aufgewärmt werden. Sie lassen sich auch gut einfrieren und portionsweise auftauen.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Bei uns zu Hause gibt es Pancakes immer am ersten Tag der Winterferien – die Kinder wissen: Wenn ein Stapel Pfannküchlein auf dem Tisch steht, bedeutet das, dass es keinen morgendlichen Wecker gibt. Oft brate ich gleich die doppelte Menge und lege einen Teil kalt in Lunchboxen für den Ausflug in die Berge.

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