Buttermilchwaffeln auf amerikanische Art Recipe
Buttermilchwaffeln im amerikanischen Stil sind dicker und fluffiger als die typischen, dünnen Kirmeswaffeln. In den USA werden sie oft zum Frühstück mit Obst, Ahornsirup oder Schlagsahne serviert. Im Geschmack erinnern sie an eine Mischung aus Pfannkuchen und Biskuitteig – mit knusprigen Rändern.
Buttermilchwaffeln auf amerikanische Art haben einen ganz anderen Charakter als die dünnen Urlaubswaffeln aus der Strandbude – sie sind hoch, innen weich und an den Rändern angenehm knusprig. Die Buttermilch verleiht ihnen eine feine Säure und Leichtigkeit, sodass sie eher an ein Frühstücksdessert aus einem amerikanischen Diner erinnern als an einen klassischen Snack vom Jahrmarkt. Eine tolle Möglichkeit, zu Hause das Gefühl eines Wochenend-Brunches wie aus Filmen und Serien nachzuempfinden.
Tipps vom Koch
Entscheidend ist ein gut vorgeheiztes Waffeleisen – gib die erste Portion Teig wirklich erst hinein, wenn das Gerät richtig heiß ist, sonst werden die Waffeln blass und gummiartig. Den Teig nicht zu lange rühren; sobald das Mehl eingearbeitet ist, aufhören, auch wenn du noch kleine Klümpchen siehst – sie verschwinden beim Backen, und die Waffeln werden luftiger. Wenn du eine größere Menge backst, lege fertige Waffeln auf ein Gitter statt auf einen Teller übereinander, damit sie durch den Dampf nicht ihre Knusprigkeit verlieren.
Serviervorschläge
Für einen Brunch servierst du sie am besten mit einer Mischung aus frischem Obst, Ahornsirup und griechischem Joghurt – eine Kombination, die bei Gästen immer gut ankommt. Für eine noch dessertartigere Version passen Schlagsahne, Schokosauce und geröstete Nüsse, besonders wenn du die Waffeln nach dem Sonntagsessen servierst. Dazu passt kräftiger Kaffee mit Milch oder im Sommer ein selbstgemachter Eiskaffee für ein entspanntes Frühstück auf dem Balkon.
Zutaten
- Weizenmehl - 220 g
- Backpulver - 2 Teelöffel
- Zucker - 30 g
- Salz - 0.25 Teelöffel
- Buttermilch - 300 ml
- Ei - 2 Stück
- Butter - 60 g
- Vanilleextrakt - 1 Teelöffel
- Öl - 1 Esslöffel
Zubereitung
- Das Waffeleisen gemäß Herstelleranleitung vorheizen, damit es gut heiß ist, bevor der Teig hineinkommt.
- In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Zucker und Salz vermischen.
- In einer separaten Schüssel die Eier verquirlen. Buttermilch, geschmolzene (aber nicht heiße) Butter und Vanilleextrakt hinzufügen und alles verrühren, bis es sich verbindet.
- Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und mit einem Löffel oder Schneebesen nur so lange verrühren, bis gerade so ein Teig entsteht. Kleine Mehlklümpchen sind in Ordnung – nicht zu lange rühren, damit die Waffeln nicht zäh werden.
- Die Platten des Waffeleisens mit einer dünnen Schicht Öl oder geklärter Butter einpinseln, z.B. mit einem Pinsel oder einem Stück Küchenpapier.
- Eine Portion Teig auf das vorgeheizte Waffeleisen geben, sodass die Platten bedeckt sind, der Teig aber nicht an den Seiten herausläuft. Das Waffeleisen schließen und die Waffeln 3–5 Minuten backen, bis sie goldbraun und an den Rändern knusprig sind.
- Fertige Waffeln vorsichtig mit einer Gabel oder einem Holzspatel herausnehmen und auf ein Kuchengitter legen, damit der Dampf entweichen kann und die Ränder knusprig bleiben.
- So weiter verfahren, bis der ganze Teig aufgebraucht ist. Die Waffeln sofort mit deinen Lieblings-Toppings servieren, z.B. mit Obst, Joghurt, Ahornsirup oder Marmelade.
Aufbewahrung
Abgekühlte Waffeln in einem luftdichten Behälter bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank aufbewahren und zum Servieren im Toaster oder kurz im Backofen aufknuspern. Sie lassen sich auch gut einfrieren; zum Aufwärmen direkt gefroren im Toaster oder Ofen erhitzen.