Chinesische Maispfannkuchen mit Schnittlauch Recipe

Das sind schnelle, goldbraune Pfannkuchen mit Mais und Schnittlauch, in der Pfanne gebraten. In China werden ähnliche Snacks an Straßenständen verkauft – außen knusprig, innen weich, perfekt zum Snacken. Sie erinnern ein wenig an unsere Zucchinipuffer, nur in einer asiatisch angehauchten Mais-Version.

Gemüsepfannkuchen sind in Nordchina ein typischer hausgemachter Snack und werden oft aus übrig gebliebenem Gemüse und Eiern gebraten. Die Variante mit Mais ist eine moderne, kinderfreundliche Version, weil die süßen Körner einen tollen Kontrast zum salzigen Teig bilden.

Diese Pfannkuchen haben den Charme von Streetfood: knusprige Ränder, weiche Mitte und ein deutlicher Maisgeschmack, der durch frischen Schnittlauch aufgelockert wird. Sie sind einfacher als klassische Gemüsepuffer und gleichzeitig aromatischer – ein bisschen wie kleine, herzhafte Pfannküchlein in asiatischer Version.

Warum diese Version funktioniert

  • Das Verhältnis von Eiern, Mehl und Wasser ergibt einen Teig mit der Konsistenz von Sahne – die Küchlein werden fluffig, aber vollständig durchgegart.
  • Sojasauce im Teig würzt die Masse gleichmäßig, sodass die Pfannküchlein nach dem Braten nicht mehr nachgesalzen werden müssen.
  • Gründlich abgetropfter und abgetrockneter Mais erlaubt kräftig gebräunte, knusprige Ränder, ohne dass das Öl spritzt.
  • Kleine Pfannküchlein lassen sich leicht bis zur Mitte durchbacken und behalten dabei dünne, extra knusprige Kanten.
Chinesische Maispfannkuchen mit Schnittlauch

Tipps vom Koch

Der Teig sollte die Konsistenz von dicker Sahne haben – ist er zu dünn, saugt er sich mit Öl voll, ist er zu dick, bleiben die Pfannkuchen innen roh; ich brate deshalb immer zuerst einen Probekuchen in einer kleinen Pfanne. Den Mais gut abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocknen, denn zu viel Wasser lässt das Öl spritzen. Ich brate bei mittlerer, nicht maximaler Hitze, damit die Pfannkuchen innen stocken, bevor sie außen zu dunkel werden.

Serviervorschläge

Am besten schmecken sie direkt aus der Pfanne, serviert mit Sojasauce, gemischt mit etwas Reisessig und Chili, oder mit einfachem Naturjoghurt mit Knoblauch für eine „hausgemachte“ Variante. Sie sind ein perfekter Snack zum Filmabend am Freitag oder als warmes zweites Frühstück im Lunchbox. Dazu passen grüner Tee, Zitronenlimonade oder einfach gekühltes Wasser mit Limette.

Worauf man achten sollte

  • Forme keine sehr großen und dicken Küchlein – sonst bleibt die Mitte feucht, während die Ränder schon anbrennen.
  • Wenn sich der Teig zu einer sehr dünnen Pfütze verläuft, 1–2 Esslöffel Mehl zugeben, sonst saugen die Küchlein viel Öl auf.
  • Ist das Öl zu kalt, werden die Pfannküchlein fettig und blass – ein Tropfen Teig muss sofort zischen.

Ersatzzutaten

  • Joghurt kannst du durch dicken Schmand oder Natursojajoghurt ersetzen.
  • Schnittlauch lässt sich durch Frühlingszwiebeln oder fein gehackte Petersilie austauschen.
Vorbereitungszeit
15 Min
Kochzeit
20 Min
Gesamtzeit
35 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Maiskörner aus der Dose oder tiefgekühlt abgetropft, falls aus der Dose - 250 g
  • Mehl - 120 g
  • Eier - 2 Stück
  • Wasser oder Milch - 60 ml
  • Schnittlauch fein gehackt - 3 Esslöffel
  • Sojasauce - 1 Esslöffel
  • Backpulver - 0.5 Teelöffel
  • Salz für den Teig - 0.25 Teelöffel
  • Pfeffer für den Teig - 0.25 Teelöffel
  • Öl zum Braten - 4 Esslöffel
  • Joghurt zum Servieren, optional - 4 Esslöffel
  • Chilisauce oder süße Chilisauce zum Servieren, optional
Hauptzutat: Mais

Zubereitung

  1. Den Mais aus der Dose sehr gründlich in einem Sieb abtropfen lassen und anschließend auf Küchenpapier so lange trocken tupfen, bis sich die Körner trocken anfühlen. Tiefgekühlten Mais kurz mit warmem Wasser übergießen, abgießen und ebenfalls gut trocknen, damit das Öl später nicht spritzt.
  2. In einer Schüssel Eier mit Wasser und Sojasauce verquirlen, bis die Masse homogen und leicht schaumig ist. Mehl, Backpulver, Salz und Pfeffer zugeben und mit einem Schneebesen oder Löffel glattrühren, bis ein klumpenfreier Teig entsteht, der in einer dicken, langsamen Spur vom Löffel fließt.
  3. Mais und fein gehackten Schnittlauch in den Teig geben. Vorsichtig, aber gründlich mischen, sodass jedes Korn vom Teig umhüllt ist – die Masse soll dick sein, mit deutlich sichtbaren Körnern, und nicht so flüssig wie für Crêpes.
  4. In einer großen Pfanne 2 Esslöffel Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Wenn die Oberfläche des Öls leicht zu flirren beginnt, einen Klecks Teig hineinfallen lassen – er sollte sofort leicht brutzeln und an den Rändern stocken, ohne innerhalb von Sekunden zu bräunen.
  5. Mit einem Löffel Teigportionen in die Pfanne setzen, kleine Küchlein von etwa 6–7 cm Durchmesser formen und etwas Abstand lassen. 2–3 Minuten braten, bis die Ränder deutlich gebräunt sind und die Oberfläche von glänzend zu matt wird und leicht gestockt ist – ohne nasse Teigpfützen.
  6. Die Küchlein vorsichtig mit einem breiten Pfannenwender wenden und weitere 2–3 Minuten braten, bis sie auf beiden Seiten goldbraun sind. Bei leichtem Druck mit der Gabel sollen sie federnd wirken und die Ränder fest und knusprig sein; werden sie zu schnell dunkel, die Hitze reduzieren.
  7. Fertige Pfannküchlein auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen, damit überschüssiges Fett aufgesaugt wird. Vor der nächsten Portion bei Bedarf restliches Öl nachgießen und wieder gut erhitzen – ein Tropfen Teig sollte sofort zischen.
  8. Die Pfannküchlein heiß servieren, mit einem Klecks Joghurt oder Schmand und der Lieblings-Chilisauce oder einem Soja-Essig-Dip. Sie schmecken am besten direkt nach dem Braten, wenn es beim Durchbrechen deutlich knuspert und das Innere weich und saftig bleibt.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 2 Tage
Einfrieren: Ja

Übrig gebliebene Pfannkuchen im Kühlschrank in einem geschlossenen Behälter aufbewahren und innerhalb von 2 Tagen aufessen. Zum Aufwärmen kurz in einer trockenen Pfanne oder im Backofen erhitzen, damit sie wieder knusprig werden.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Ich mache sie meistens, wenn nach einem Salat noch eine halbe Dose Mais übrig ist – dazu kommt Schnittlauch aus dem Topf auf der Fensterbank, und in 15 Minuten habe ich einen warmen Snack. Einmal habe ich sie im Ofen auf Backpapier gebacken, als mir das Öl ausgegangen war – das ergab eine tolle, leichtere Version für die Arbeit.

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