Italienische Cremesuppe aus weißen Bohnen mit Rosmarin Recipe
Diese dicke, samtige Suppe aus weißen Bohnen ist die italienische Art, sich an einem kühlen Tag aufzuwärmen. Sie duftet nach Rosmarin, Knoblauch und Olivenöl und erinnert im Geschmack an eine Mischung aus Kartoffelcreme und einem milden Eintopf. In Italien wird sie oft mit Croûtons und etwas Olivenöl obendrauf serviert – schlicht, aber sehr sättigend.
Diese Cremesuppe ist die italienische Antwort auf unsere winterlichen Eintopfgerichte – dick, sättigend, aber dennoch leicht dank Olivenöl und Kräutern statt schwerer Sahne. Weiße Bohnen verleihen ihr eine samtige Konsistenz, und Rosmarin sowie Knoblauch bauen ein Aroma auf, das an eine kleine Osteria in der Toskana an einem kühlen Abend erinnert. Ein Gericht, das wie ein lange geschmorter Eintopf schmeckt, obwohl es mit Bohnen aus der Dose zubereitet wird.
Tipps vom Koch
Bohnen aus der Dose am besten in einem Sieb unter fließendem Wasser gut abspülen – so bekommt die Suppe einen klareren Geschmack und wird nicht zu schwer. Zwiebel und Knoblauch langsam bei niedriger Hitze anschwitzen, bis sie weich und leicht goldgelb sind, denn sie bilden die Geschmacksbasis; wenn sie anbrennen, bleibt die Bitterkeit auch nach dem Pürieren spürbar. Den Rosmarin am besten als ganzen Zweig mitkochen und vor dem Pürieren entfernen, damit die Suppe nicht zu „nadelig“ wird.
Serviervorschläge
Die Suppe mit dicken, knusprigen Croûtons aus Ciabatta servieren, die mit Olivenöl beträufelt und mit etwas Meersalz bestreut sind – genau so, wie man es in kleinen italienischen Bistros macht. Sie eignet sich hervorragend als wärmendes Abendessen nach einem Winterspaziergang oder als schnelles Mittagessen nach der Arbeit, wenn du etwas Deftigeres als einen Salat brauchst. Dazu passt ein Glas einfacher roter Tafelwein oder eine Tasse heißer Tee mit Rosmarin und Zitrone.
Zutaten
- gekochte weiße Bohnen aus der Dose oder aus dem Glas Masse inklusive Flüssigkeit, ca. 2 Dosen - 800 g
- Gemüse- oder Hühnerbrühe - 700 ml
- Zwiebel mittelgroß - 1 Stück
- Knoblauchzehen - 3 Stück
- Zweig frischer Rosmarin oder 1 Teelöffel getrockneter - 1 Stück
- Olivenöl 2 zum Anbraten, 1 zum Servieren - 3 Esslöffel
- Kartoffel mittelgroß, für die Cremigkeit - 1 Stück
- Salz nach Geschmack
- Pfeffer nach Geschmack
- Brot für Croûtons optional - 2 Scheiben
Zubereitung
- Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Kartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden.
- In einem großen Topf 2 Esslöffel Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel zugeben und 3–5 Minuten unter Rühren anschwitzen, bis sie weich und leicht glasig ist, ohne zu bräunen.
- Den Knoblauch zugeben und weitere ca. 30 Sekunden braten, bis er intensiv duftet.
- Kartoffel, Bohnen samt Flüssigkeit und den Rosmarinzweig hinzufügen (getrockneten Rosmarin jetzt zugeben). Brühe angießen und umrühren.
- Die Suppe zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 20–25 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln sehr weich sind und die Bohnen leicht zu zerfallen beginnen.
- Den Rosmarinzweig herausnehmen. Die Suppe mit einem Stabmixer zu einer glatten Creme pürieren. Ist sie zu dick, etwas Wasser oder Brühe zugeben; ist sie zu dünn, einige Minuten ohne Deckel weiterköcheln lassen, damit sie einkocht.
- Mit Salz und Pfeffer nach Geschmack abschmecken. Heiß servieren und mit einem Löffel guten Olivenöls beträufeln.
- Für Croûtons: Brotscheiben in Würfel schneiden, mit Olivenöl beträufeln, salzen und 8–10 Minuten bei 190°C backen, bis sie goldbraun und knusprig sind. Direkt vor dem Servieren zur Suppe geben.
Aufbewahrung
Reste im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter 2–3 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen bei Bedarf etwas Wasser oder Brühe zugeben, da die Suppe beim Stehen eindicken kann.