Türkischer Reis mit Gemüse und Koriander Recipe
Lockerer Reis, zusammen mit Gemüse und frischem Koriander gekocht, ist eine einfache, aber aromatische Beilage zu türkischen Gerichten. In der Türkei wird Reis häufig zu Fleisch, Eintöpfen und Gemüsegerichten serviert, und die Version mit Gemüse kann problemlos als leichtes Hauptgericht durchgehen. Im Geschmack erinnert er an Pilaw, ist aber milder und kräuteriger.
Dieser türkische Reis liegt geschmacklich zwischen hausgemachtem Pilaw und einem leichten Eintopfgericht – locker, voller Gemüse und frischem Koriander, aber ohne schwere Gewürze. Durch das Anrösten der Reiskörner vor dem Aufgießen mit Brühe bekommt der Reis ein nussiges Aroma und bleibt bissfest, während das Gemüse Farbe und eine feine Süße beisteuert.
Tipps vom Koch
Das gründliche Waschen und Abtropfen des Reises vor dem Anbraten ist entscheidend – so kleben die Körner später nicht zusammen. Nach dem Angießen der Brühe den Reis während des Garens nicht umrühren, sonst wird er leicht breiig; ein einmaliges vorsichtiges Verteilen am Anfang reicht aus. Achte außerdem auf die Hitze: Ist sie zu hoch, verdampft die Flüssigkeit zu schnell und der Reis bleibt innen hart.
Serviervorschläge
Serviere ihn zu geschmortem Fleisch, Spießen, gebackener Aubergine oder Gemüse in Tomatensauce – er nimmt die Saucen vom Teller perfekt auf. An Tagen, an denen du nicht zwei Gänge kochen möchtest, kannst du ihn als vegetarisches Hauptgericht mit Knoblauchjoghurt und einem einfachen Tomatensalat servieren. Er eignet sich auch gut als Lunchbox fürs Büro – der Reis lässt sich in der Pfanne mit etwas Wasser gut wieder aufwärmen.
Zutaten
- Reis - 250 g
- Möhre - 1 Stück
- Paprika - 1 Stück
- Erbsen tiefgekühlt - 80 g
- Zwiebel - 0.5 Stück
- Koriander frisch, gehackt - 3 Esslöffel
- Brühe heiß - 450 ml
- Butter - 1 Esslöffel
- Öl neutral - 1 Esslöffel
- Salz
- Pfeffer frisch gemahlen
Zubereitung
- Reis in eine Schüssel geben, mit kaltem Wasser bedecken, mit der Hand umrühren und das trübe Wasser abgießen. Das Spülen 3–4 Mal wiederholen, bis das Wasser fast klar ist. In ein Sieb geben, abtropfen lassen und ein paar Minuten stehen lassen.
- Möhre schälen und in kleine Würfel schneiden. Paprika entkernen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel schälen und fein hacken.
- In einem breiten Topf oder einer tiefen Pfanne Butter und Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel zugeben und 3–4 Minuten anschwitzen, bis sie weich und leicht glasig ist.
- Möhre und Paprika hinzufügen und weitere 4–5 Minuten unter Rühren anbraten, bis das Gemüse leicht weich wird.
- Den abgetropften Reis dazugeben, gründlich mit dem Gemüse vermischen und 2–3 Minuten unter Rühren anbraten, bis jedes Korn mit Fett überzogen ist und leicht glasig-weiß wird.
- Heiße Brühe angießen, eine Prise Salz (falls die Brühe wenig salzig ist) und Pfeffer hinzufügen. Nur einmal vorsichtig umrühren, damit sich der Reis gleichmäßig verteilt.
- Zum Kochen bringen, dann die Hitze auf sehr klein stellen, den Topf mit einem Deckel abdecken und 12–15 Minuten garen, bis der Reis fast die gesamte Flüssigkeit aufgenommen hat.
- Für die letzten 5 Minuten Garzeit die tiefgekühlten Erbsen auf den Reis streuen, schnell wieder zudecken und nicht umrühren, damit die Reiskörner nicht zerbrechen.
- Nach dem Ausschalten der Hitze den Topf von der Platte ziehen, den Deckel aber weitere 10 Minuten nicht abnehmen – der Reis gart in der Restwärme zu Ende.
- Danach den Deckel abnehmen, den gehackten frischen Koriander hinzufügen und den Reis mit einer Gabel vorsichtig auflockern und mit dem Gemüse mischen. Abschmecken und bei Bedarf mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Aufbewahrung
Gekochten Reis vollständig abkühlen lassen und im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter aufbewahren. Innerhalb von 1–2 Tagen verbrauchen und beim Aufwärmen immer gut durcherhitzen, am besten in der Pfanne mit etwas Wasser und geschlossenem Deckel.