Tahinli patates salatası – türkischer Kartoffelsalat mit Tahini und Zitrone Recipe
Tahinli patates salatası ist ein Kartoffelsalat in einer ganz anderen Variante: Statt Mayonnaise gibt es ein Dressing aus Sesampaste (Tahini), Zitrone und Olivenöl. In der Türkei wird er oft zu kühlen Abendessen oder als Beilage zu gegrilltem Fleisch und Fisch serviert. Im Geschmack erinnert er an nahöstliche Tahini-Dips, ist durch die Kartoffeln aber deutlich sättigender.
Tahinli patates salatası zeigt, wie vielseitig Kartoffelsalat sein kann, wenn man die übliche Mayonnaise durch ein aromatisches Tahini-Zitronen-Dressing ersetzt. Die Sesampaste bringt Tiefe und Cremigkeit, ohne schwer zu wirken, und die frischen Kräuter und Gurke sorgen für Leichtigkeit. So entsteht ein Salat, der sowohl zu Grillabenden als auch zu orientalisch inspirierten Mezze-Platten perfekt passt.
Tipps vom Koch
Verwende festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln, damit die Würfel beim Mischen nicht zerfallen. Das Dressing sollte kräftig abgeschmeckt sein – die Kartoffeln nehmen viel Geschmack auf, daher lieber etwas mehr Zitrone und Salz einplanen. Wenn das Tahini sehr dick ist, zuerst mit Zitronensaft und etwas Wasser glattrühren und erst dann das Öl zugeben, so gerinnt das Dressing nicht.
Serviervorschläge
Serviere den Salat auf einer großen Platte und bestreue ihn kurz vor dem Servieren mit etwas zusätzlicher Petersilie oder geröstetem Sesam. Er passt hervorragend zu gegrilltem Lamm, Hähnchen oder Fisch, aber auch einfach zu Fladenbrot und ein paar weiteren Dips wie Hummus oder Baba Ghanoush.
Zutaten
- Kartoffeln - 700 g
- Tahini (Sesampaste) - 3 Esslöffel
- Zitrone - 1 Stück
- Olivenöl - 2 Esslöffel
- Wasser - 3 Esslöffel
- Knoblauch - 1 Zehe
- Gurke - 1 Stück
- Schnittlauch gehackt - 2 Esslöffel
- Petersilie, glatt gehackt - 2 Esslöffel
- Salz - 0.75 Teelöffel
- Pfeffer - 0.25 Teelöffel
Zubereitung
- Die Kartoffeln gründlich waschen und in der Schale in gesalzenem Wasser 15–20 Minuten kochen, bis sie weich, aber nicht zerfallend sind. Abgießen und etwas abkühlen lassen.
- Die Gurke in kleine Würfel schneiden. Schnittlauch und Petersilie fein hacken. Den Knoblauch durch eine Presse drücken oder sehr fein hacken.
- In einer Schüssel Tahini, den Saft der ganzen Zitrone, Knoblauch, Salz und Pfeffer verrühren. Olivenöl und Wasser zugeben und mit Löffel oder Schneebesen kräftig rühren, bis ein glattes, cremiges Dressing entsteht. Ist es zu dick, noch 1–2 Esslöffel Wasser hinzufügen.
- Die noch leicht warmen Kartoffeln schälen und in größere Würfel schneiden. In eine große Schüssel geben.
- Gurke, Schnittlauch und Petersilie zu den Kartoffeln geben. Alles mit dem Tahini-Dressing übergießen.
- Vorsichtig mischen, am besten mit einem breiten Löffel, damit die Kartoffeln nicht zerfallen. Abschmecken und bei Bedarf mit zusätzlichem Salz oder Zitronensaft nachwürzen.
- Den Salat mindestens 15 Minuten bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden. Leicht gekühlt oder bei Zimmertemperatur servieren.
Aufbewahrung
Den Salat gut abgedeckt im Kühlschrank 2–3 Tage aufbewahren. Vor dem Servieren kurz durchrühren und bei Bedarf mit etwas Wasser, Olivenöl oder Zitronensaft auffrischen, falls das Dressing zu dick geworden ist.
Ich mache diesen Kartoffelsalat gern, wenn ich etwas brauche, das sich gut vorbereiten lässt und trotzdem besonders wirkt. Oft koche ich die Kartoffeln schon am Vortag, und kurz vor dem Essen rühre ich nur noch das Dressing an und schneide die Kräuter – so steht in wenigen Minuten ein ungewöhnlicher, aber sehr alltagstauglicher Salat auf dem Tisch.