Türkischer Bulgur-Pilaw mit Wurzelgemüse Recipe

Dieser Pilaw ist ein wärmendes Gericht aus Bulgur, Karotten und anderem Wurzelgemüse, das zusammen in einem Topf geschmort wird. In der Türkei ersetzt Bulgur häufig Reis als Beilage, wird in dieser Variante aber zum Hauptgericht. Im Geschmack erinnert er etwas an ein „Kaszotto“, hat aber den deutlich nussigen Charakter von Bulgur.

Dieser türkische Pilaw zeigt, wie Bulgur in der Hausküche Anatoliens oft den Reis ersetzt und selbst zu einem sättigenden Eintopfgericht wird. Die Süße der Karotten, der erdige Geschmack von Petersilienwurzel und Sellerie sowie die leicht rauchige Paprika verbinden sich mit der nussigen Note des Bulgur zu etwas, das zwischen „Kaszotto“ und dem Pilaw aus Istanbuler Lokantas liegt. Das Gericht wärmt besonders angenehm an kühleren Tagen, wenn dir nach etwas Einfachem, aber Aromatischem ist.

Turecki pilaw z kaszą bulgur i warzywami korzeniowymi

Tipps vom Koch

Brate das Wurzelgemüse wirklich so lange an, bis es leicht gebräunt ist – wenn es nur weich wird, bleibt der Pilaw geschmacklich flacher. Die Brühe unbedingt heiß angießen und nach dem Abdecken nicht ständig unter den Deckel schauen, damit der Dampf seine Arbeit tun kann und die Körner nicht matschig werden. Gönn der Körnern nach dem Garen ein paar Minuten Ruhe – du wirst sehen, dass sie locker und leicht mit der Gabel zu trennen sind.

Serviervorschläge

Am besten servierst du diesen Pilaw mit festem Naturjoghurt oder Ayran und einem einfachen Gurken-Tomaten-Salat mit Zwiebeln, wie in türkischen Haushalten. Er eignet sich hervorragend als vegetarisches Abendessen unter der Woche oder als Beilage zu gegrilltem Hähnchen oder Ofengemüse bei einem Wochenendessen mit Freunden. Dazu passen kräftiger türkischer Schwarztee oder ein trockener Weißwein mit feiner Säure.

Vorbereitungszeit
15 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
40 Min
Portionen
4

Zutaten

  • grobkörniger Bulgur - 250 g
  • Karotte mittelgroß - 2 Stück
  • Petersilienwurzel mittelgroß - 1 Stück
  • Knollensellerie Stück, ein Stück - 80 g
  • Zwiebel mittelgroß - 1 Stück
  • Tomatenmark - 1 Esslöffel
  • Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe - 600 ml
  • pflanzliches Öl oder Olivenöl - 2 Esslöffel
  • Butter optional, für den Geschmack - 15 g
  • gemahlener Kreuzkümmel - 0.5 Teelöffel
  • gemahlene süße Paprika - 1 Teelöffel
  • Salz nach Geschmack
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Petersilie, glatt oder kraus gehackt, zum Servieren - 2 Esslöffel
Hauptzutat: Bulgur

Zubereitung

  1. Den Bulgur in einem Sieb unter fließendem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Karotte, Petersilienwurzel und Sellerie schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein hacken.
  2. In einem breiten Topf oder einer tiefen Pfanne das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel zugeben und 3–4 Minuten braten, bis sie weich und leicht glasig ist.
  3. Das gewürfelte Wurzelgemüse hinzufügen und 5–6 Minuten unter Rühren anbraten, bis es an den Rändern leicht gebräunt ist. So bekommt der Pilaw einen intensiveren Geschmack.
  4. Tomatenmark, Kreuzkümmel und süße Paprika zugeben. Etwa 1 Minute unter Rühren anrösten, bis das Tomatenmark etwas dunkler wird und eher süß als sauer duftet.
  5. Den Bulgur einstreuen, mit dem Gemüse vermischen und dann die heiße Brühe angießen. Mit Salz und Pfeffer würzen, umrühren und zum Kochen bringen.
  6. Die Hitze auf klein reduzieren, den Topf mit einem Deckel schließen und 15–18 Minuten garen, bis der Bulgur den Großteil der Flüssigkeit aufgenommen hat und weich ist. Nicht zu oft umrühren, damit die Körner nicht zerfallen.
  7. Wenn der Bulgur weich ist, den Topf vom Herd nehmen, die Butter hinzufügen, vorsichtig unterheben und den Pilaw 5–10 Minuten zugedeckt ruhen lassen, damit die Körner „entspannen“ und lockerer werden.
  8. Vor dem Servieren den Pilaw mit gehackter Petersilie bestreuen. Als eigenständiges Gericht oder als Beilage zu Fleisch oder Gemüse servieren.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 3 Tage
Einfrieren: Ja

Reste vollständig abkühlen lassen, dann luftdicht verschlossen im Kühlschrank 2–3 Tage aufbewahren. Zum Aufwärmen etwas Wasser oder Brühe zugeben und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen, dabei mit einer Gabel auflockern, damit der Bulgur wieder körnig wird.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber
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Zutaten

  • grobkörniger Bulgur - 250 g
  • Karotte mittelgroß - 2 Stück
  • Petersilienwurzel mittelgroß - 1 Stück
  • Knollensellerie Stück, ein Stück - 80 g
  • Zwiebel mittelgroß - 1 Stück
  • Tomatenmark - 1 Esslöffel
  • Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe - 600 ml
  • pflanzliches Öl oder Olivenöl - 2 Esslöffel
  • Butter optional, für den Geschmack - 15 g
  • gemahlener Kreuzkümmel - 0.5 Teelöffel
  • gemahlene süße Paprika - 1 Teelöffel
  • Salz nach Geschmack
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Petersilie, glatt oder kraus gehackt, zum Servieren - 2 Esslöffel
Hauptzutat: Bulgur

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