Nohutlu bulgur pilavı – Bulgur-Pilaw mit Kichererbsen Recipe
Nohutlu bulgur pilavı ist ein sättigender Pilaw aus grobem Bulgur und Kichererbsen, gewürzt mit Tomaten und Gewürzen. In der Türkei wird er oft als eigenständiges Gericht für ein schnelles Mittag- oder Abendessen zu Hause oder als Beilage zu Gegrilltem serviert. Im Geschmack erinnert er an Couscous mit Gemüse, ist aber durch den Bulgur erdiger und kräftiger.
Dieser Pilaw zeigt, wie Bulgur in der türkischen Küche nicht nur als Beilage, sondern als vollwertige Basis für ein sättigendes Gericht verwendet wird. Die Kombination aus Tomaten, Kichererbsen und Gewürzen (besonders Kreuzkümmel) sorgt für einen tiefen, erdigen Geschmack, der lange satt hält. Ein großartiges Beispiel für Hausmannskost, die in einem Topf gekocht wird und doch wie aus einer kleinen Familienlokanta schmeckt.
Tipps vom Koch
Achte darauf, den Bulgur nicht bei zu hoher Hitze zu kochen – sonst nimmt er die Flüssigkeit nur an der Oberfläche schnell auf und bleibt innen hart; besser bei kleiner Hitze in Ruhe garen lassen. Wenn du Kichererbsen aus der Dose verwendest, sie im Sieb abspülen, damit die Sauce nicht zu mehlig wird. Gönne dem Pilaw nach dem Garen unbedingt die 10 Minuten Ruhezeit mit Deckel – die Körner lockern sich und lassen sich leichter mit der Gabel auflockern, statt eine kompakte „Masse“ zu bilden.
Serviervorschläge
Am häufigsten wird er mit Naturjoghurt oder Tzatziki serviert, was die Gewürze angenehm mildert und Cremigkeit bringt. Er eignet sich hervorragend als Basis für gegrilltes Hähnchen, Gemüsespieße oder Ofengemüse und ist damit ideal für sommerliche Grillabende. Für ein schnelles Abendessen unter der Woche reicht ein einfacher Gurken-Tomaten-Salat dazu und du hast ein vollständiges, vegetarisches Gericht.
Zutaten
- grobkörniger Bulgur - 250 g
- gekochte Kichererbsen können aus der Dose sein, gut abgespült - 200 g
- Zwiebel fein gehackt - 1 Stück
- grüne Paprika in Würfel geschnitten - 1 Stück
- Tomaten aus der Dose fein gehackt - 200 g
- Tomatenmark - 1 Esslöffel
- Gemüsebrühe oder Wasser mit Brühwürfel - 450 ml
- Pflanzenöl z. B. Sonnenblumenöl - 3 Esslöffel
- Butter optional, für mehr Geschmack - 20 g
- Paprikapulver, edelsüß - 1 Teelöffel
- Paprikapulver, scharf oder weniger, wenn du es nicht so scharf magst - 0.5 Teelöffel
- gemahlener Kreuzkümmel optional, passt aber sehr gut - 0.5 Teelöffel
- Salz nach Geschmack
- Schwarzer Pfeffer - 0.25 Teelöffel
Zubereitung
- In einem breiten Topf oder einer tiefen Pfanne das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel zugeben und 5–6 Minuten anbraten, bis sie weich und leicht glasig ist.
- Die gewürfelte Paprika zugeben und weitere 3–4 Minuten braten, bis sie etwas weicher wird.
- Tomaten aus der Dose, Tomatenmark, edelsüßes und scharfes Paprikapulver, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer zugeben. 3–4 Minuten braten, bis die Sauce leicht eindickt.
- Den Bulgur einstreuen, gründlich mit der Sauce vermischen und 1–2 Minuten anrösten, damit die Körner sich mit Fett und Gewürzen überziehen.
- Heiße Brühe angießen, Kichererbsen zugeben, umrühren und zum Kochen bringen.
- Die Hitze auf klein reduzieren, den Topf abdecken und 15–18 Minuten garen, bis der Bulgur den Großteil der Flüssigkeit aufgenommen hat und weich, aber nicht zerkocht ist.
- Den Topf vom Herd nehmen, Butter (falls verwendet) zugeben, vorsichtig unterrühren und den Pilaw zugedeckt 10 Minuten ruhen lassen, damit der Bulgur „entspannt“ und lockerer wird.
- Vor dem Servieren den Pilaw mit einer Gabel auflockern, um die Körner zu trennen.
Aufbewahrung
Reste nach dem Abkühlen im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen verbrauchen. Beim Aufwärmen etwas Wasser zugeben und unter Rühren erhitzen, damit der Pilaw wieder locker wird.